WIR sind Weltmeister

Ein neues Wir-Gefühl ist entstanden, seit unsere Fußballer letzte Woche den Weltmeistertitel geholt haben. Dabei haben WIR nicht wirklich etwas für diesen Sieg getan – das waren Schweinsteiger, Hummels & Co. sowie das dahinter stehende Team. Und doch fühlen wir uns stark mit der Mannschaft verbunden. Dieses WIR lässt viele Schranken fallen – Klassenunterschiede, Religionen, politische oder andere Themen sind zweitrangig.

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©karepa/Fotolia.com


Für einen Verkäufer ist es wie ein Elfmeter, wenn er eine Wir-Verbindung mit dem Kunden herstellen kann. Höhere Preise als der Mitbewerber spielen dann keine Rolle mehr. Bedenken des Kunden werden aufgeweicht, weil er gerne mit Ihnen Geschäfte machen möchte. Das können Sie schon mit vermeintlichen „Kleinigkeiten“ erreichen:

  • Wecken Sie bei Ihrem Gegenüber positive Emotionen – bei uns Menschen läuft alles über die Gefühle, auch bei Geschäftsgesprächen.
  • Geben Sie sich authentisch – Ihr Gegenüber bemerkt sehr schnell, wenn etwas aufgesetzt ist.
  • Verkaufen Sie emotional und nicht starr nach einem Plan
  • Zeigen Sie Ihrem Kunden, dass er Ihnen wichtig ist, schenken Sie ihm ein Lächeln und finden Sie Gemeinsamkeiten.
  • Machen Sie Ihrem Gegenüber aufrichtige Komplimente. Schildern Sie ausführlich, was Sie beeindruckt, begründen Sie das und stellen Sie Fragen dazu – nur so wirkt es glaubwürdig. Sagen Sie beispielsweise nicht einfach nur: „Sie haben einen schönen Anzug.“ Sondern: „Die Farbe steht Ihnen ganz besonders gut und der Schnitt ist einfach perfekt. Und dieses Material sieht sehr edel aus. Wo haben Sie den Anzug gekauft? Der Verkäufer hat Sie wirklich gut beraten.“

Bleiben Sie nicht im Abseits stehen, sondern holen Sie sich „das Ding“ – in Form eines unterschriebenen Kaufvertrages. Weltmeisterliche Grüße und viel Erfolg von Marc Galal

Phasen im Verkaufsgespräch Präsentation

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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