2019 November 13

Wir leben in einer Neidgesellschaft!

„Geld verdirbt den Charakter“! Diese Aussage höre ich überall. Heute möchte ich Dir sagen: es nervt! Die deutsche Einstellung gegenüber Geld ist meiner Meinung nach viel zu negativ. Was in Amerika als „Wow, great!“ gilt und von Anerkennung und Lob gekrönt wird, wird in Deutschland leider noch mit viel Skepsis und Neid begegnet. Am Ende bremsen wir uns durch negative Glaubenssätze selbst.

 

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2019 November 13
2019-11-21T23:04:38+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Wir gönnen Menschen ihren Erfolg nicht und hinterfragen die Wege, wie sie erfolgreich geworden sind. Jeder hat seine Vermutungen und die schlimmsten verbreiten sich häufig wie ein Buschfeuer. In Anlehnung an Begriffe wie das kollektive Gedächtnis und das kollektive Unbewusste könnte man hier von kollektiven Glaubenssätzen sprechen, die die Meinung des Einzelnen schon prägen, bevor er selbst die entsprechende Erfahrung macht. Dies fördert die Entwicklung einer Neidgesellschaft – als Gegenstück zu einer anerkennenden Gesellschaft – die selbst voll ist mit negativen Glaubenssätzen. Als Einzelner kannst Du diese negativen Glaubenssätze durchbrechen. Voraussetzung: Du willst etwas ändern! 

Am besten versuchst Du Vorurteile oder Dein Schubladendenken zu eliminieren. Falls Du Dich ab und zu dabei ertappst, wie Du augenrollend eine erfolgreiche Person anschaust und direkt alles an ihr hinterfragst, solltest Du Dich fragen, was Dich zu dieser Haltung veranlasst. Denn wenn andere in Deinen Augen erfolgreich sind, sollte das Dich motivieren, mehr aus Deinem Leben zu machen.


Schaue Dir zu diesem Thema unbedingt mein neues Video an: Der Teufel trägt Rolex. Höre auf, Dich mit anderen Menschen zu vergleichen. Wir sind alle gleich viel wert und Du kannst ebenfalls alles schaffen, was Du willst.

Es ist ein großer Fehler, das Selbstvertrauen einerseits zu stärken, indem Du Dich mit anderen misst. Unsere Wettbewerbskultur sagt uns, dass wir etwas Besonderes und Überdurchschnittliches sein müssen, um uns gut zu fühlen, aber wir können nicht alle gleichzeitig überdurchschnittlich gut sein. Es gibt immer jemanden, der reicher, attraktiver oder  Erfolgreicher ist als wir. 

Wenn wir uns anhand externer Erfolge, Wahrnehmungen und Wettbewerbe anderer beurteilen lassen, fühlt sich unser Selbstwertgefühl irgendwann wie eine Achterbahnfahrt an. Wir fühlen uns dann nur toll, wenn wir in Fahrt kommen und sobald stillstand herrscht sind wir regelrecht gefühlslos drauf. In diesem State neigen wir dazu alle und alles doof zu finden.

Vielleicht verschärft Social Media dieses Problem, da die Menschen lediglich nur ihre bildschönen Momente und glänzenden Errungenschaften veröffentlichen, die dann der ein oder andere mit seinem getrübten, fehlerhaften Alltagsleben vergleichen. Was ich Dir damit sagen möchten: Bleibe Dir selbst treu und achte nicht auf andere! 

 

Heute möchte ich von Dir wissen: Wie stehst Du zu diesem Thema?

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