Werden Sie zum Manager Ihrer Zustände

Heute beginne ich mit einem Zitat von Henry Ford, dem erfolgreichen Autohersteller: „Die Begeisterungsfähigkeit trägt deine Hoffnung empor zu den Sternen. Sie ist das Funkeln in deinen Augen, die Beschwingtheit deines Ganges, der Druck deiner Hände und der Wille und die Entschlossenheit, deine Wünsche in die Tat umzusetzen.“

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©ellisia/Fotolia

Erstellt von Marc Galal
 |  2018-09-30T20:28:35+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Jedes Mal, wenn ich die Worte lesen, fühle ich den Wunsch in mir, gleich jetzt etwas Neues in Angriff zu nehmen. Ich bin in einem Zustand von Begeisterung und Tatendrang und habe tatsächlich das Gefühl, dass meine Augen zu glänzen beginnen. Und damit sind wir auch schon beim Thema.

Ein Zustand ist das momentane Empfinden, das Sie gerade fühlen. Wenn wir über Zustände sprechen, dann reden wir über interne Abläufe – darüber, was in unserem Gehirn vorgeht. Es gibt verschiedene Arten von Zuständen: Einerseits die lähmenden wie Angst (Fast Phobia), Unsicherheit, Verwirrung und dann die beflügelnden wie Freude, Leidenschaft, Liebe, Optimismus und Begeisterung. Diese positiven Zustände spornen uns dazu an, große Dinge zu wagen.

Dazu sollten Sie etwas Wesentliches wissen: Das, was Sie denken und fühlen – also Ihre Zustände – entscheiden Sie immer selbst. Gut oder schlecht gibt es nicht. Es ist immer eine Prägung, die aus Ihren Erlebnissen resultiert. Doch Sie sind dem nicht ausgeliefert, sondern können es selbst beeinflussen. Es ist sogar enorm wichtig, dass Sie auf Ihren Zustand achten, Sie können zum Beispiel hier das Ankern lernen.

Denn Ihre Gefühlswelt überträgt sich auf Ihre Kunden – ob Sie wollen oder nicht. Stellen Sie sich vor, jeder Mensch hätte auf seinem Kopf eine Glühbirne. Egal, wie Sie sich gerade fühlen, würde diese Glühbirne immer präzise Ihren Zustand anzeigen. Ganz so deutlich ist es zwar nicht, aber dennoch kann Ihr Gegenüber immer spüren, in welchem Zustand Sie sich befinden. Wir Menschen haben feine Sensoren und erkennen das bewusst oder unbewusst und reagieren darauf.

Verstehen Sie jetzt, warum Ihr Zustand so wichtig ist, mit dem Sie zum Kunden gehen? Sie können für Ihr Zustandsmanagement zwei Aspekte nutzen:

  1. Ändern Sie Ihre Körperhaltung und versetzen Sie sich in den körperlichen Zustand, in dem Sie sein müssen. Der Körper ist der Schlüssel zu unserer Stimmung.
  2. Was Sie fühlen, beruht auf dem, was Sie denken. Ändern Sie Ihre innere Einstellung – beispielsweise mit Fragen wie „Wie war mein erster Kuss?“.

Als nächstes sollten Sie Ihren positiven Zustand auch auf Ihren Gesprächspartner übertragen. Denn wenn Ihr Kunde in einem guten Zustand ist, wird er auch kaufen und Sie haben Erfolg.

Zustandsmanagement Glaubenssätze im Verkauf

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