2020 August 10
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Wenn es mal nicht läuft…

Es ist beruhigend, einen Plan zu haben und sich daran festzuhalten. Deshalb machen wir in erster Linie auch Pläne, nicht wahr? Leider laufen die Dinge nicht immer nach unseren Vorstellungen. Wenn dies geschieht, liegt es in unserer Natur, gestresst, ängstlich oder sogar panisch zu werden. Es gibt eine feine Grenze zwischen der Vorbereitung auf das, was das Leben Dir beschert und einem krampfhaften Fokus auf das, was passieren könnte (insbesondere, wenn Du das Ergebnis nicht kontrollieren kannst). Wir möchten stets bereit sein, wenn die Dinge nicht nach Plan verlaufen, aber wir müssen ebenso lernen auf alles gefasst zu sein. Im heutigen Blogbeitrag geht es darum wie Du trotz Planänderungen Dein Gleichgewicht im Leben hältst.


2020 August 10
2020-08-14T05:12:45+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Es gibt natürlich Notsituationen oder plötzliche Umbrüche in Deinem privaten oder beruflichen Umfeld, auf die Du lieber verzichten würdest. Leider sind viele dieser Ereignisse außerhalb Deiner Kontrolle. Das einzige was Du dagegen tun kannst, ist zu lernen, wie Du mit plötzlichen Veränderungen umgehst.

Wenn gewisse Dinge nicht nach Plan verlaufen, kannst Du Folgendes tun:

#1 Lerne loszulassen

Loslassen ist eines der schwierigeren Dinge, die Du im Leben erlernen darfst. Das Festhalten an der Vergangenheit ist geistig einfacher als das Akzeptieren der aktuellen Situation. Loslassen zu lernen erfordert Zeit, Geduld und Ablenkung. Durch Sport oder Meditation kannst Du lernen Dich auf ein Ziel zu konzentrieren und Dich nach jeder Einheit befreiender und ausgeglichen zu fühlen. Dies wirkt sich positiv auf Deine körperliche und geistige Gesundheit aus. Es ist kein geistiger Taschenspielertrick, zu verstehen, dass die Vergangenheit in der Gegenwart keine große Rolle mehr spielt. Denn sie ist vorbei und lässt sich nicht verändern. Gib dir selbst fünf Minuten mit der Vergangenheit – und dann komm zurück ins hier und jetzt.

#2 Verwandle negative Emotionen zu einem Motivator

Wenn die Dinge nicht so liefen, wie Du es Dir vorgestellt hast, entstanden dann Gefühle von Wut, Missgunst oder Eifersucht? Wenn ja, ist dies völlig normal. Aber diese negativen Emotionen bringen Dich nicht wirklich weiter. Zum Glück kannst Du dagegen etwas tun, um diese Emotionen ein wenig produktiver zu machen. Wenn zum Beispiel jemand anderes den Job bekommen hat, für den Du Dich beworben hast und Du wütend und eifersüchtig bist, versuche, Deinen Lebenslauf aufzupeppen. Konzentriere Dich darauf, vorwärts zu kommen, und versuche, nicht in der Vergangenheit zu verweilen. Wer weiß? Vielleicht kommt Dein Traumjob, den Du eigentlich noch mehr wolltest? Und jetzt, da Dein Lebenslauf einen noch besseren Eindruck macht, wirst Du diesen mit größerer Wahrscheinlichkeit bekommen.

#3 Vergib Dir selbst

Oft, wenn die Dinge nicht so laufen wie erhofft, geben wir uns selbst die Schuld. Was hätten wir besser machen können? Was haben wir falsch gemacht? Selbst wenn etwas völlig außerhalb unserer Kontrolle lag, setzt der Selbstzweifel-Knopf sofort ein. Aber wohin bringt es Dich, Dich selbst unter Druck zu setzten? Nirgends. Gönne Dir stattdessen etwas Liebe und bedenke, dass am Ende alles wieder in Ordnung sein wird. Übernimm für Dich selbst Verantwortung. Es kann hilfreich sein, einen Brief an Dich selbst oder an jemanden zu schreiben, mit dem Du „Abhilfe“ schaffen möchtest. Den Brief solltest Du aber nicht (!) absenden, sondern einfach für Dich aufbewahren. Schreiben hilft immens und ist eine großartige Option, um Deine Gefühle auszudrücken. Wenn Du das Gefühl hast, dass sich diverse Dinge anhäufen, die Dich belasten und Du gefühlt in einer Sackgasse feststeckst, fühlt es sich gut an, alles auf Papier zu bringen. Denn sobald es auf Papier ist, muss es keinen Platz mehr in Deinem Kopf einnehmen.

#4 Lerne aus Deinen Fehlern

Wir alle machen Fehler. Wir sind schließlich nur Menschen und sie gehören nun mal zum Leben dazu. Während es wichtig ist, sein Bestes zu geben, ist es genauso wichtig, dass Du aus Deinen Fehlern lernst. Es macht zwar keinen Spaß zu scheitern, aber denke an die Erfahrung, von der Du profitier. Wenn es etwas gibt, das Du hättest ändern können, weißt Du es halt jetzt. Und Du hättest es eventuell nicht gewusst, wenn Du diesen Fehler nicht gemacht hättest. Mitgefühl mit sich selbst ist entscheidend für den Umgang mit Dingen, wenn sie nicht nach Plan verlaufen. Beschaffe Dir neue Informationen und verwende diese Informationen, um einen neuen Plan zu erstellen. Vielleicht hast Du bei der Arbeit einen Fehler gemacht und erfährst, dass Du etwas an der falschen Stelle eingereicht hast oder ein Termin mit einem anderen Termin verwechselt hast. Sowas kann passieren und für das nächste Mal schenkst Du dem automatisch mehr Beachtung.

Obwohl es stressig sein kann, wenn die Dinge nicht nach Plan verlaufen, hilft es, Deine Perspektive zu ändern. Zu wissen, dass die Dinge möglicherweise nicht wie geplant geschehen und Du kannst diesen Teil des Plans als hilfreiche Erinnerung verwenden, um Deine Gedanken in diesen Situationen zu beruhigen. Manchmal funktioniert die Änderung der Pläne am besten. Der neue Plan ist noch besser als der letzte! Eine positive Einstellung, Mitgefühl mit sich selbst und Offenheit sind nur einige Dinge, die Dir dabei helfen, mit allem umzugehen, egal was das Leben für Dich bereithält. Natürlich dauert dies einige Zeit, solange Du mit Dir selbst geduldig sein kannst. Diese Tipps, die ich in diesem Blogbeitrag für Dich zusammengestellt habe, werden mit Übung und Zeit leichter zu handhaben sein. Versprochen!

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Viel Erfolg & bleib gesund,

Dein Marc