2020 September 28
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Wenn Du nicht mehr weiterweißt, tue das!

Die Motivation hat nachgelassen und Du fühlst Dich jetzt mental blockiert, verwirrt oder überwältig. „Wie komme ich nun voran?“, würdest Du jetzt denken. Du fühlst Dich gefangen in einem Job, der Dich nicht erfüllt, einer Beziehung, die einfach nicht funktioniert, einer Menge Schulden oder einem Leben, das wenig Ähnlichkeit mit dem hat, dass Du für Dich vorgestellt hast.


2020 September 28
2020-10-19T09:50:21+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Wir haben uns alle irgendwann in unserem Leben schon einmal festgefahren gefühlt. Vielleicht fühlst Du Dich jetzt gerade durch die aktuelle Situation in eine Sackgasse gedrängt und dieser Dauerzustand zehrt allmählich an Deinen Nerven. Vielleicht droht und Dein Geduldsfaden schon zu reißen?

Lass uns ehrlich sein. Unabhängig davon, wie fest Du steckst, ist es einfach ein sehr bedrückendes Gefühl sich gefangen und unsicher zu fühlen. Manchmal wollen wir einfach nur das Handtuch werfen und aufgeben. Aber gib noch nicht auf. Denn die Phase, die am meisten an dir zehrt, ist die Durchhaltephase kurz vor dem Erfolg!

Egal, ob Dir die aktuelle Corona-Pandemie zu schaffen macht oder alltägliche Situationen Dein Gemüt belasten. Mit diesen acht Tipps wirst Du lernen, auch in schwierigen Phasen Deines Lebens das Optimum rauszuholen.

Tipp #1 Gehe ein Schritt zurück

Dein erster Schritt vorwärts, wenn Du Dich festgefahren fühlst, ist ein Schritt zurück. Das macht Sinn, nicht wahr? Oft versuchen wir, uns zu lösen, indem wir mit bloßer Kraft nach vorne loslaufen oder uns nur mehr anstrengen. Doch Du solltest auf eine andere Denkebene zugreifen, indem Du Deine aktuelle Situation aus einem neuen Blickwinkel betrachtest. Wenn ich mit meinen Seminarteilnehmer zusammenarbeite, die sich festgefahren fühlen, ist dies das erste, was ich von ihnen verlange. Ich habe sie darüber nachdenken lassen, wo sie sind, was sie hierhergebracht hat und was sie wirklich wollen. Wenn Du also von Deinem Leben, Deiner Karriere und Deinen Herausforderungen einen Schritt zurück gehst und aus einiger Entfernung schaust, siehst Du die Dinge aus einer ganz anderen Perspektive. Versuch‘ es mal!

Tipp #2 Werde konkret!

Es ist schwierig, vorwärts zu kommen, bis DU vollständig verstanden hast, warum Du nicht weiterkommst. Du musst spezifisch werden und herausfinden, was wirklich los ist. Du solltest Deine aktuelle Herausforderung benennen, um sie zu zähmen. Ein genau definiertes Problem bietet immer eine eigene Lösung. Wenn Du eine Lösung finden möchtest, musst Du das zugrunde liegende Problem wirklich verstehen. Wenn Du etwas tiefer in das eigentliche Problem / die eigentliche Herausforderung / Blockade eintauchst, bieten sich in der Regel Lösungen an.

Zum Beispiel gibt es große Unterschiede zwischen „Ich fühle mich festgefahren“ und „Ich fühle mich festgefahren, weil ich mit den Details überfordert bin“ oder „Ich fühle mich festgefahren, weil ich mir Sorgen mache, was die Leute über mich denken werden“. Finde heraus, was der eigentliche Grund ist.

Tipp #3 Stelle die Verbindung zu Deinem „Warum“ wieder her

Sich festgefahren zu fühlen, liegt oft daran, dass Du das Gesamtbild und das, was wichtig ist, aus den Augen verloren hast. Du hast dein Warum verloren. Warum hast Du dein Projekt überhaupt angefangen? Welche Gründe, Werte oder Leidenschaften haben Dich dazu bewogen, diese Veränderung in Deinem Leben herbeizuführen? Welches Bild hast Du für Dich, Dein Geschäft und Dein Leben? Warum willst Du dies erreichen? Indem Du Dich an Deine ursprüngliche Absicht und Dein ursprüngliches Ziel erinnerst, erhältst Du die eigentliche Motivation, wieder auf Kurs zu kommen und voranzukommen. Die Verbindung zu Deinem tieferen „Warum“ wird der Treibstoff sein, der Dich auch in schwierigen Zeiten und bei „Stau“ am Laufen hält.

Tipp #4 Brainstorming für Deine Optionen

Wir fühlen uns oft festgefahren, weil wir keinen Ausweg aus unserer aktuellen Situation sehen – wir haben das Gefühl, keine Optionen zu haben. Durch das Brainstorming von Ideen und Möglichkeiten erweiterst Du Deinen Geist und öffnest Dein Denken, um eine neue Lösung zu finden. Wenn Du mögliche Optionen siehst, wirst Du Dich nicht mehr so ​​gefangen fühlen. Hier geht es nicht darum, „das Eine“ zu entscheiden oder die richtige Wahl zu treffen, sondern darum, Deinem kreativen Geist zu ermöglichen, sich zu erweitern und alle potenziellen Möglichkeiten auszuschöpfen.

Wir suchen oft direkt nach dem Richtigen und eliminieren alles, was sich nicht perfekt anfühlt. Deshalb fühlen sich so viele Menschen festgefahren. Sie versuchen zum Beispiel, die nächste richtige Karriere zu finden, den besten Weg, um mit einer Situation umzugehen, oder die eine perfekte Idee. Dies kann zu viel unnötigen Stress führen. Die Realität ist, dass es kein einziges Bestes oder Richtiges gibt. Es gibt viele Möglichkeiten, die für Deine Situation funktionieren könnten. Es geht jetzt zu aller erst um den nächsten Schritt.

Wenn Du z.B. Deine Karriere betrachtest, welche neuen potenziellen Karrieren hast Du im Kopf? Liste Dir alle wichtigen Punkte auf – auch diejenigen, die unrealistisch oder albern erscheinen. Was könnest Du tun, wenn Du in Deiner Beziehung unglücklich bist? Es gibt wahrscheinlich viel mehr Optionen, als Du bisher in Betracht gezogen hast.

Tipp #5 Lasse los, was nicht funktioniert

Stell Dir vor, an einem sehr regnerischen Tag gehst Du mit Deinen Gummistiefeln durch eine Straße voller Schlamm und plötzlich steckt ein Stiefel fest. Beim Versuch Dich zu lösen, verlierst Du einen Stiefel. Du hast nun zwei Optionen: entweder Du ziehst Deinen Stiefel wieder an oder Du entscheidest Dich dafür beide Stiefel auszuziehen, um Dir eventuell eine erneute Frustration zu ersparen.

Das Gleiche gilt im Leben. Wenn wir stecken bleiben, bleiben wir oft im Schlamm und versuchen, unseren Stiefel mitzuziehen. Dies ist jedoch ein Teufelskreis, denn der Schlamm hat „Freude“ daran Deine Gummistiefel festzuhalten und Dich zur Weißglut zu bringen. Wir machen weiter, was eindeutig nicht funktioniert.  Der Stiefel repräsentiert einschränkende Überzeugungen, alte Gewohnheiten oder Geschichten, die Du Dir selbst erzählst. Suche aktiv nach anderen Optionen.

Tipp #6 Verstehe, was Du brauchst

Wir alle haben eine für uns einzigartige Arbeitsweise. Wenn Du verstehst, wie Du verkabelt bist, kannst Du genauer verstehen, was Du benötigst, um Dich zu lösen. Es ist wie Deine persönliche Erfolgsformel, um vorwärts zu kommen. Für mich brauche ich ein kristallklares Bild von dem, was ich erreichen möchte und ein großes, greifbares Ziel. Wenn ich kein klares Bild vom Endergebnis oder dem herausfordernden Ziel habe, das ich treffen möchte, fühle ich mich festgefahren und demotiviert. Deshalb nehme ich mir Zeit, um meinen Zustand zu verstehen und zeitnah zu handeln.

Tipp #7 Verschiebe Deinen Zustand

Wenn Du Dich in einem festgefahrenen Zustand befindest, entsteht tatsächlich ein Kreislauf von „Festgefahrenheit“. Hole Dich da raus! Anstatt all Deinen Fokus und Deine Energie auf das Problem zu richten, verlagere Deinen Fokus und Deine Energie auf einen anderen Bereich Deines Lebens. Mach etwas, das Dir Freude macht. Verbringe Zeit mit jemandem, den Du liebst. Tue alles, um Deinen Zustand und Deine Stimmung zu verändern. Dies wird Deinen Abwärtszyklus von „Untergang und Finsternis“ in einen Aufwärtszyklus von „Hoffnung und Möglichkeit“ verwandeln. Eine gute Möglichkeit, Deinen Zustand zu verändern, besteht darin, Dankbarkeit zu üben.

Tipp #8 Bitte um Hilfe

Wir können alle ein wenig Hilfe gebrauchen, wenn wir nicht weiterkommen. Zum Beispiel kannst Du mit der Person Deines Vertrauens über Deine Gefühle sprechen oder Du wendest Dich an einen Mentor, der Dich beraten kann. Wenn Du alleine bist, kann es sich hoffnungslos, überwältigend und einfach unmöglich anfühlen. Aber nur ein kleiner Druck oder Zug von jemandem kann Deine Flugbahn schnell ändern und die dunkeln Wolken verschwinden im Nu. Dies scheint zwar eine der einfachsten Strategien zu sein, ist aber tatsächlich eine der schwierigsten. Warum? Obwohl wir biologisch verkabelt sind, uns gegenseitig zu helfen, fällt es vielen von uns schwer, aktiv um Hilfe zu bitten. Dies sollten wir ändern. Du musst Deinen Weg nicht alleine gehen. Gemeinsam sind wir letztlich stark!

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Viel Erfolg & bleib gesund,

Dein Marc