Wenn Arbeit glücklich macht…

Als ich klein war, da war ich häufig zum Abendessen bei einem Freund. Dessen Vater kam oft nach Hause, wenn wir schon vor unseren gut gefüllten Tellern saßen und die Mutter meines Freundes fragte dann ihren Mann: „Na, wie war die Arbeit?“ Und er sagte: „War in Ordnung, es ist halt Arbeit. Wenn es Spaß wäre, dann würde man es auch so nennen.“ Als Kind fand ich das total witzig und dachte mir oft, dass er da sicher Recht hätte. Spaß ist Spaß, Arbeit ist eben ernsthaft und offenbar alles andere als ein Vergnügen. Erst viel später, da war ich schon lange erwachsen, da dachte ich erneut über diesen und weitere Sätze dieser Art nach.

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Erstellt von Marc Galal
 |  2018-09-30T20:56:16+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Wenn Arbeit unglücklich macht…

Viele Menschen gehen Tag für Tag auf die Arbeit, ohne Freude daran zu haben. Sie denken, dass sie es tun müssen, dass es für sie keine andere Wahl gibt. Sie sind frustriert, ohne Antrieb und fühlen sich als kleines Rädchen in einem viel zu großen System. Häufig endet das über kurz oder lang mit einem Burnout (übrigens, so tankst du erfolgreich Energie.) Doch was tun, um gegenzusteuern? Natürlich gibt es hier nicht den einen Tipp, mit dem alles wieder gut wird. Doch es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die helfen. Dazu gehört, dass man Projekte nicht nur teilweise bearbeitet. Das frustriert, gerade wenn man immer nur routiniert an der einen Stelle eingebunden ist. Wir wollen Erfolg haben, und diesen gibt es nur, wenn man auch Projekte abschließt. Ist das aufgrund von Strukturen nicht möglich, dann sollte eine Rotation erfolgen, so dass man nicht für lange Zeit immer an der gleichen Stelle arbeitet. Zusätzlich ist es wichtig, dass man sich selbst aus der Opfer-Rolle in eine Entscheider-Rolle bringt. In jeder Sekunde eines jeden Tages treffen wir Entscheidungen. Niemand muss zur Arbeit, niemand muss dieses oder jenes tun, jeder kann, darf und möchte im Idealfall. Ist etwas nicht mehr stimmig, dann muss der Veränderungsprozess eingeleitet werden. Nicht hoppladiehopp und überstürzt, sondern vielmehr gezielt und systematisch.


Wenn Arbeit glücklich macht…

Entscheidungen treffen, selbstbestimmt leben und arbeiten, Prozesse beeinflussen, Meinungen einbringen, Wertschätzung erfahren, Projekte abschließen. All das sind Faktoren, die das Wohlbefinden auf der Arbeit positiv beeinflussen. Doch es geht noch um mehr, denn manchmal ist man zwar in seinem Job sehr gut, doch das Herz schlägt für etwas anderes. Dann geht es darum, dieser Leidenschaft zu folgen. Vielleicht nicht sofort, doch jeder Mensch ist in der Lage, sein Schicksal zu beeinflussen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken wird Schritt für Schritt ausgelotet welche Möglichkeiten es gibt. Dabei geht es darum, wie man nach und nach mehr von dem tun kann, wofür man brennt und weniger von dem, was einen frustriert, demotiviert oder einfach keinen Spaß macht. Tut man, was man liebt, dann entsteht daraus eine unglaubliche Kraft, denn Leidenschaft kreiert Erfolg.

Denken Sie einmal darüber nach. Wofür brennen Sie? Sind Sie der Busfahrer in Ihrem Leben oder sitzt vielleicht doch jemand anders am Steuer und Sie fahren nur mit… Egal, wo die Reise hingeht. In der nächsten Woche geht es hier um die Einstellung zum Geld und was wir unseren Kindern darüber beibringen sollten…

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