Verkauf: Verkaufe emotional! Teil 2

Im ersten Teil Im ersten Teil "Verkaufe emotional!" hast du gelernt, dass Emotionen immer Fakten schlagen, denn du verkaufst immer den Nutzen und die Gefühle, die bei einem Produkt entstehen. Ich gebe dir 8 wertvolle Verkaufstipps, damit du demnächst deinen Kunden perfekt emotionalisierst und den Verkaufsabschluss sicher hast!

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Erstellt von Marc Galal
 |  2018-10-01T15:25:47+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

8 erfolgreiche Tipps für mehr Emotionen beim Verkauf

Du hast in Teil 1 bereits gesehen, wie stark das Gefühl der Neugier sein kann. Ich gebe dir 8 weitere erfolgreiche Tipps, damit du deinen Kunden emotional überzeugst und ihn begeisterst!
Na, neugierig?
 

1. Storytelling

Durch eine Geschichte gewinnt der Kunde mehr Konzentration und Aufmerksamkeit, als bei einer simplen Vorführung. Erwecken dein  Produkt zum Leben und zeige dem Kunden den Feind deines Produktes! Verpacke das Produkt in eine Geschichte, damit es all seine Vorzüge präsentieren kann und sich dein Kunde die Vorzüge besser merkt. Alleine durch das Storytelling öffnet der Zuhörer sein Unterbewusstsein, lässt seinen Sinnen und seiner Vorstellungskraft freien Lauf und der Wunsch nach dem Produkt reift heran.  


2. Positive Sprache

Vermeide negative Sprache! Wenn du also positiv sprichst, sogar bei den Einwänden des Kunden freundlich bleibst, dann erweckt das einen positiven Effekt auf das Produkt und deinen Kunden. 
Vermeide allerdings dabei Phrasen und Wörter wie „aber“, „nicht“ und „kein“. Nutze stattdessen Wörter wie „und“ oder „außerdem“.

Zum Beispiel:
„Das Produktiv hilft Ihnen, aber es ist sehr teuer.“
Besser: "Das Produkt hilft Ihnen und natürlich ist es Ihre Investition wert.“
Sei freundlich und spreche mit positiven Begriffen, dann wird das Ergebnis auch deutlich positiver ausfallen.


3. Werte ansprechen 

Du hast bereits den Nutzen für den Kunden deutlich gemacht. Aber was ist mit den Werten wie Sicherheit, Gesundheit oder auch Einfachheit? Spreche die unterschiedlichen Werte an und skizziere dadurch, welche weiteren Facetten das Produkt hat. Werte wiegen noch um einiges tiefer, als der reine Nutzenfaktor und verdeutlichen, warum dein Kunde dieses Produkt haben muss!


4. Ängste erkennen und nutzen

Nichts treibt einen Menschen so an wie die Vermeidung von Schmerz und Ängsten. Dieser Motor hilft ungemein stark dabei den Kunden vom Nutzen des Produktes zu überzeugen, denn durch das Produkt bekommt er ein Gefühl der Sicherheit und fühlt sich automatisch besser. Also gehe auf Tuchfühlung und finde durch Fragen heraus, was deinen Kunden besorgt und lasse dem Kunden einen Moment mit seinen Sorgen und Problemen, bevor du ihn über sämtliche Vorzüge aufklärst. Warum? Dadurch verstärkt sich die positive Wirkung ungemein! Zudem wird dein Kunde automatisch Fragen stellen, sobald die Erkenntnis entsteht, dass er durch dein Produkt Ängste und Schmerzen vermeiden kann. Er will natürlich wissen wie das funktioniert, wie er seine Ängste vermeiden oder sogar beseitigen kann. So wird aus dem Verkauf ein Kinderspiel!


5. Die Sprache der Sinne

Um einen Kunden wirklich von den Vorteilen nicht nur zu überzeugen, sondern von deinem Produkt zu begeistern, musst du alle Sinne ansprechen. Je mehr Sinne du dabei nutzt, je größer und detaillierter wird die Vorstellung des Kunden. Geistig hält er es dann bereits schon in seinen Händen. Er fühlt, sieht, hört, riecht und schmeckt es. So ankerst du deinen Kunden für das Produkt.


6. Selbstüberzeugung 

Beschäftige dich so oft es geht mit deinem Produkt, finde die Vorteile, die auch dich selbst begeistern! Wir können andere Menschen nur von Dingen überzeugen, die wir auch wirklich so meinen. Solltest du nicht überzeugt sein von deinem Produkt und nur nach dem Schema F verkaufen, dann spürt dein Kunde dies intuitiv und du wirst zu keinem Abschluss kommen. Sei also immer einem emotionalen Spitzenzustand, dann ist es dein Kunde auch und du führst ein erfolgreiches Verkaufsgespräch! Sei also selbstbewusst im Verkaufsgespräch!


7. Die Macht der Triebe

Wenn du bereits den Nutzen und die Werte angesprochen hast, dann ist es an der Zeit die Triebe anzusprechen. Die menschlichen Triebe sind die stärksten Motoren, die ein Mensch hat. Wer Hunger verspürt, der wird natürlich alles dafür tun, dass er dieses Bedürfnis stillt. Nutze die menschlichen Triebe und sprechen diese immer wieder einmal an. Du wirst feststellen, wie überaus stark dein Kunde darauf anspringt! Wie das geht? Zum Beispiel durch Storytelling und eine Probe des Produktes, das die Sinne anspricht und die Triebe deines Kunden aktiviert!


8. Fragen!

Was will dein Kunde genau? 
Ohne gute Fragen wirst du das nicht herausfinden. Deswegen stelle sooft es geht Fragen, lenke dadurch das Gespräch und lerne deinen Kunden besser kennen. Du kannst jedes Produktmerkmal kennen, aber du kennst noch nicht die Beweggründe deines Kunden.
Und es heißt nicht umsonst, dass Fragen immer zum Erfolg führen. Denn wer die besten Antworten kennt, der handelt automatisch richtig und erfolgreich und hat den Verkauf so in der Tasche. 


Verinnerliche diese 8 Basics, teste sie in der Praxis, perfektioniere die 8 Punkte und du wirst bald schon zu einem Eliteverkäufer werden, der begeistert, anstatt Fakten aufzählt, der überzeugt, nicht drängt und der in der obersten Liga spielt und verkauft!

Zustandsmanagement Verkaufslinguistik

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