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Verkauf: So erschaffst du ein Erfolgsmodell

Erfolgsmodelle prägen nicht nur ein Unternehmen, sondern sogar unsere Kultur. Wie schaffen es Firmen spezielle Erfolgsmodelle hervorzubringen oder ist alles nur Glück?

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Verkauf: Erfolgsmodelle bringen ultimativen Erfolg


Wann immer es einem Unternehmen gelingt ein Erfolgsmodell auf den Markt zu bringen, dann erfolgt ein riesiger Gewinnschub und das Unternehmen erzielt Rekordgewinne. Sowohl für die Unternehmen, als auch für die Kunden ist solch ein Erfolgsmodell immer etwas ganz besonderes, weil es nicht nur innovativ ist, sondern darüber hinaus noch einige weitere Merkmale aufweist, die es so einzigartig machen. 
Auf jedem Markt gibt es immer einen Hype um gewisse Produkte oder Dienstleistungen, wenn du es aber schaffst ein Erfolgsmodell zu kreieren, dann bleibt das Erfolgsmodell auf dem Markt weiter erhalten und versinkt nicht zwischen den anderen Produkten. Hier erfährst du, ob Kunden dein Produkt überhaupt kaufen


1. Der Zeitpunkt


Es ist natürlich immer wichtig, zu welchem Zeitpunkt ein Produkt auf den Markt kommt. Doch welche Faktoren spielen dabei eine wirklich wichtige Rolle, damit dein Produkt voll und ganz einschlägt?
Als der Nachfolger des legendären Porsche 356, der Porsche 911, auf den Markt kam, konnte noch niemand erahnen, welche Erfolgsgeschichte auf den Straßen Einzug hielt. Bereits 10 Jahre nach der Premiere des Porsche ging der „Neunelfer“ in Serie und fasziniert seitdem Autofans auf der ganzen Welt. 
Wieso war der Zeitpunkt so elementar wichtig für Porsche? Zum einen war der 356er ein wenig in die Jahre gekommen (auch wenn noch weiterhin sehr beliebt) und der 911 trat nun die Nachfolge an und das mit sehr viel PS und einem modischen Design, das seitdem immer ähnlich geblieben ist. 
Porsche hatte es geschafft einen wirklichen Coup zu landen indem es die Zuffenhausener in den 70ern des letzten Jahrhunderts nicht versäumten weitere technische Entwicklungen in das PS- Monster zu integrieren. 
Das heißt, dass zum einen Start sehr gut verlief und die Marke Porsche immer am Ball blieb.
Ähnliches ist Nintendo mit dem Super Nintendo gelungen oder Sony mit der Playstation einige Jahre später. Ein Modell wird entwickelt, das technisch genau zur Zeit passt. 
Das heißt für dich, schaue immer, ob du wirklich ein Spitzenprodukt hast oder nur eine müde Kopie eines anderen Produktes.


2. Die Emotionen

Sowohl der 911er, als auch Spielkonsolen oder andere Produkte erzeugen Emotionen. Erfolg ist sehr stark mit unseren Gefühlen gekoppelt. Vielleicht kennst du es von dir selbst, wenn dich andere zu deinen Erfolgen beglückwünschen, du aber nicht das Gefühl hast etwas wirklich fabelhaftes geleistet zu haben. 
Wenn du es aber schaffst, dass ein Produkt Emotionen beim Kunden weckt, dann entwickeln sich aus Kunden wahrhaftige Fans, die auch in der Folge treu zu deinen Produkten stehen. 


3. Die Innovation

Um ein Erfolgsmodell auf dem Markt zu bringen, brauchst du entweder ein entsprechendes innovatives Design, neue technische Raffinessen oder einen derartigen Mehrwert für den Kunden, dass das Produkt unwiderstehlich auf ihn wirkt. 
Schaue immer, dass du einen innovativen Mix aus Ästhetik, Nutzen und Technik findest, denn daraus ergibt sich die Lösung für den Kunden bei all seinen Problemen. 


4. Der Charakter

In Punkt 2 habe ich bereits über Emotionen geschrieben. Das Produkt muss sie unbedingt auslösen. Ein sensationelles Beispiel dafür ist das Tamagotchi. Während Lehrer und Eltern genervt waren vom ständigen Gepiepe des elektronischen Haustiers, konnten die Kinder nicht genug davon bekommen und übernahmen so zum Teil auch Verantwortung (auch wenn nur in einer spielerischen Variante). 
Hierbei wurden Emotionen mit einer Figur gekoppelt und dadurch entstand eine Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Das Tamagotchi hatte aus der Sicht der Kinder einen wirklichen Charakter und es wurde durch das Piepsen geankert. Ebenso ist es auch noch heute bei Porsche. Fans sprechen immer von den Autos so, als hätten sie menschliche Züge. Das nennt man dann sehr gutes Marketing und Branding. Wenn du etwas verkaufst, dann spreche über das Produkt so, als hätte es menschliche Züge und dein Kunde wird es mit ganz anderen Augen sehen und sich emotional mit dem Produkt verbinden und durch den Kauf fast schon eine Beziehung eingehen.


5. Identifikation

In Fußballvereinen ist es fast schon normal, Apple hat es vorgemacht und auch du kannst es schaffen, dass sich dein Kunde über das Produkt mit deinem Business identifiziert und dein Produkt nicht nur als Gegenstand oder Dienstleistung ansieht, sondern damit eine Aussage treffen will. Deswegen ist es, beim Verkauf immer wichtig nicht nur das Produkt oder die Dienstleistung zu verkaufen, sondern darüber hinaus, den Kunden zu emotionalisieren. 
Liefere die Lösung der Probleme, liefere Emotionen und den Ausblick auf Glück, Zufriedenheit und Individualismus. Genau das erzeugt einen verführerischen Reiz für alle Kunden und macht es dir möglich so auch Zusatzverkäufe zu tätigen, weil man nie genug von deinem Produkt haben kann. 


Also denke daran, bevor du ein Produkt auf den Markt bringst, dass du immer die Möglichkeit hast ein wirkliches Erfolgsmodell zu kreieren. Auch wenn es vielleicht nicht klappen sollte, so ist doch der Anspruch und das Ziel Anreiz genug das bestmögliche Produkt oder die bestmögliche Dienstleistung auf den Markt zu bringen!

Präsentation

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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