Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

Verkauf: Halte den Kunden nicht zum Narren

Helau! Die Narrenzeit ist angebrochen und während die Menschen auf den Umzügen feiern, gilt auch zur fünften Jahreszeit eine Regel: Halte deinen Kunden nicht zum Narren!

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Verkauf: Narrst du deine Kunden?

Manchmal kommt es mir so vor, als ob manche Verkäufer ihre Kunden für dumm verkaufen wollen. Dabei schneiden sie sich selbst ins eigene Fleisch, wenn sie ihre Kunden schlecht behandeln und meinen, dass sie ihre Egos streicheln müssen. Hältst du den Kunden für dumm, dann verlierst du deinen Kunden garantiert! Ich gebe dir 3 Tipps dafür, damit sich deine Kunden wie Könige und nicht wie Narren vorkommen. Am Ende entscheidet nämlich einzig und alleine dein Kunde, ob du ein erfolgreicher Verkäufer bist oder nicht!


Verkauf: Warum dein Kunde König ist


Als Verkäufer trägst du ein hohes Maß an Verantwortung und du musst immer wissen, was dein Kunde will. Du repräsentierst dein Unternehmen und dich selbst. Viele Verkäufer unterschätzen dabei diese Außenwirkung und geben sich wenig bis keine Mühe, wenn es darum geht, sich selbst zu repräsentieren. 
Wenn du einmal durch die Stadt gehst, dann achte einmal auf die Körperhaltung der jeweiligen Verkäufer. Hängen die Schulter herab und wirkt der Verkäufer lustlos? Dann hast du jemanden gefunden, der absolut nicht für seinen Job brennt. Solche schlechten Verkäufer sind eigentlich nicht der Rede wert. Ein erfolgreicher Verkäufer hat eine offene Körperhaltung und zeigt somit ganz klar, dass er offen für den Kunden und seine Wünsche ist.
Entscheidend hierbei ist dein Mindset und deine Einstellung für den Job, für den Verkauf und für den Kunden selbst. 
Bereitest du dich auf deinen Arbeitstag vor, dann stelle dir einmal die Frage, wie genau du deinem Kunden begegnest. Erweitere diese Frage und frage dich, wie würdest du einem König oder einer sehr eindrucksvollen Person begegnen. 
Danach wählst du deine Kleidung aus. Achte auf ein gepflegtes Äußeres, deine Körperhaltung und deine Sprechweise. Halte dich immer an deinen Kunden und stelle dich individuell auf die Kundenwünsche ein, denn am Ende entscheidet der Kunde, ob er kauft oder nicht, und ist somit der absolute König.


Verkauf: Spiegel deinen Kunden

Stelle dir folgende Situation vor: Ein junger Verkäufer berät eine ältere Dame. Der Verkäufer reiht einen englischen Begriff nach dem anderen aneinander und die Dame versteht nur Bahnhof und schaut ihn eingeschüchtert an. Sie fragt nach, ob das elektronische Gerät denn auch die Funktion hat, die sie braucht. 
Der Verkäufer verdreht die Augen und spricht weiter, aber immer noch so, dass die Dame es überhaupt nicht versteht. Es entstehen Misstöne.
Achte bei einem Verkaufsgespräch und der Beratung darauf, dass du dich deinem Kunden angleichst. Ist er eher konservativ, älter, welche Kleidung trägt er und worauf achtet die Person besonders (stelle möglichst viele Fragen)? Spiegelst du die Körperhaltung und die Sprechweise deines Kunden, dann holst du ihn bei seinem Wissensstand ab und sorgst dafür, dass sich die Person gut beraten und wohl fühlt. Nichts ist schlimmer für einen Kunden, wenn er denkt, dass der Verkäufer ihn zum Narren hält oder herunterputzen will. 
Es geht nicht darum, dass du dein Ego streichelst und zeigst, dass du enorm viel Wissen hast (was du haben solltest), sondern einzig und alleine darum, dass dein Kunde das passende Produkt bekommt. 
Was glaubst du? Hat die Kundin das Produkt gekauft oder nicht?


Verkauf: Der virale Effekt

Die Kundin aus dem Beispiel hat natürlich nicht gekauft. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Kundin wird in ihrem Bekanntenkreis und auch darüber hinaus berichten, dass sie an einen Verkäufer geraten ist, der sie mehr als schlecht beraten hat. Sie wird ihre Freunde und Bekannten davor warnen, in diesen Laden zu gehen, weil das Personal so inkompetent ist. 
Die extreme Form davon heißt im Internet Shitstorm. Durch Social Media, verschiedenste Foren und Co kann der Kunde mittlerweile eindrucksvoll zeigen, was er von Unternehmen hält und die Unternehmen selbst müssen gewaltig aufpassen, dass ihnen der Wind nicht um die Ohren pfeift, wenn sie Mist bauen.
Schlechter Service ist wie ein Virus, der sich rasend schnell verbreitet. Diesen Effekt kannst du aber auch für das Empfehlungsmarketing nutzen. Berätst du deinen Kunden sehr gut und erfüllst ihm seine Wünsche, dann wird er dich weiterempfehlen und du bekommst so noch mehr Kunden. 
Denke also immer daran: Ein zufriedener Kunde ist eine Investition für die nächsten Kunden. 
Gib deinem Kunden ruhig zwei Visitenkarten, damit er eine weitergibt und erinnere ihn daran, dass er dich weiterempfiehlt oder dir sogar schon sagen kann, ob er einen Bekannten oder Freund hat, der genau dieses Produkt auch braucht. 
 

Ich wünsche dir einen tollen Karneval!

Präsentation

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    vor 2 Wochen
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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