Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

Über Geld spricht man nicht…

Geld wächst nicht auf Bäumen, Wer erfolgreich ist, der hat keine Freunde, mit dem Geld geht das Glück und kommt der Neid, lieber arm und glücklich als reich und krank… Die Liste dieser Sätze könnte ich noch eine ganze Weile erweitern. Ist es nicht faszinierend, was viele Menschen ihren Kindern über das Leben, die Arbeit, den Erfolg und die Wertigkeit von Geld beibringen? Wäre es nicht viel stimmiger, wenn man den Kindern ein gutes Verhältnis zu Geld und dem Gefühl dazu vermitteln könnte?

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© Miriam Dörr / Fotolia


Zugegeben, das beste Mädchen von allen ist noch klein. Doch nachdem andere Kinder im Kindergarten schon Taschengeld bekommen, wurde das natürlich auch bei uns im Haus heiß diskutiert. Während meine Frau der Meinung war, dass das Mädchen in ihrem zarten Alter noch kein Taschengeld braucht, bin ich da doch etwas anderer Meinung. Natürlich werden hier keine großen Beträge ausgezahlt, doch entwickelt man nicht ein besseres Gefühl zu Geld, wenn man selbst welches hat? Geld, über das man selbst bestimmen kann? Mit dem man sich ein Eis, einen Lolli oder vielleicht auch mal eine Zeitschrift kaufen kann? (Die werden übrigens nicht wegen der fantastischen Geschichten gekauft, sondern nur wegen der kleinen und meist noch am selben Tag kaputten Extras). Ist es nicht gut, wenn man beizeiten lernt, dass man mit Geld tolle Sachen kaufen kann, dass man aber auch Entscheidungen treffen muss (Lolli oder Eis?) und dass die Münzen dann auch weg sind. In der Schule steht der Umgang mit Geld ja wohl nicht auf dem Lehrplan…

Jedenfalls habe ich mir einen schlauen Trick überlegt. Es gibt für das beste Mädchen von allen einen Euro Taschengeld in der Woche. Wenn sie es schafft, einen Teil des Geldes oder alles zu sparen, dann gibt es in der kommenden Woche den gleichen Betrag noch einmal extra von mir. Gut, oder? Jetzt muss ich nur noch meine Frau davon überzeugen…


Glaubenssätze zum Thema Geld

Übrigens sind die negativen Glaubenssätze zum Thema Geld der häufigste Grund, warum Menschen hinter ihren Möglichkeiten zurückbleiben. Sie glauben intuitiv daran, dass sie zu schlechteren Menschen werden, wenn sie viel Geld verdienen oder reich werden. Also ziehen sie unattraktive Kunden an, lassen sich nicht anständig für ihre Arbeit bezahlen oder tun unbewusst alles dafür, um nicht mehr zu verdienen als der eigene Vater. Hinterfragen Sie unbedingt Ihre Glaubenssätze zum Thema Geld. Entschlüsseln Sie sie, ermitteln Sie die Motive, die dahinter liegen und formulieren Sie die negativen Glaubenssätze bitte schnellstmöglich in positive um. Sagen und glauben Sie: „Mit Geld kann man unglaublich viel Gutes bewirken.“ oder „Ich leiste gute Arbeit und verdiene dafür gutes Geld.“ Ich verspreche Ihnen, dass es Ihr Leben verändern wird.

In der nächsten Woche geht es hier darum, was uns Sokrates rät, um erfolgreich zu werden.

Glaubenssätze

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    vor 3 Wochen
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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