2020 January 21
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Stoppe Deine Gedanken vor dem Überkochen!

Was hält die Menschen eigentlich von dem Leben zurück, das sie wirklich leben wollen? Ich würde sagen, dass das „Überdenken“, die übermäßige Reflexion der eigenen Vorhaben, die meisten Menschen hauptsächlich zurückhält. Erfahre im heutigen Blogbeitrag, wie Du dieses Verhaltensmuster in Schach hältst und so mehr aus Deinem Leben machst, indem Du die Dinge leichter nimmst. Viel Spaß beim Lesen!

 


2020 January 21
2020-01-26T20:13:37+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Überdenkst Du wie viele Menschen jedes kleine Problem, bis es größer und beängstigender wird, als es tatsächlich ist? Überdenkst sogar positive Dinge, bis sie nicht mehr so rosig aussehen und sich eine Atmosphäre der Angst breit macht? Oder analysierst Du gewisse Dinge zu stark und stehst Dir dabei selbst ständig im Weg. Das Glück, das normalerweise bei einem positiven Ereignis entsteht, gibst Du so regelrecht aus der Hand. Wie Du das ändern kannst, liest Du jetzt!
 

Stelle die Dinge in eine breitere Perspektive

Es ist sehr einfach, in die Falle zu tappen, kleinere Dinge im Leben zu überdenken. Wenn Du über etwas nachdenkst, solltest Du Dich folgendes stets fragen: „Wird es in fünf Jahren auch noch eine Rolle spielen? Oder vielleicht in einigen Wochen?“. Mir ist aufgefallen, dass durch diese spezifischen Fragen meiner Überreflexion schnell ein Ende gesetzt wird. Sobald Du Deine Komfortzone verlässt und Dein Horizont erweitert, wirst Du feststellen, dass es gar nicht so kompliziert ist. Probiere es aus!

Lege kurze Fristen für Entscheidungen fest

Wenn Du keine bestimmte Frist hast, innerhalb derer Du eine Entscheidung treffen solltest, besteht die Gefahr Deine Gedanken einfach weiter und weiter drehen zu lassen. Du betrachtest so ein „einfaches“ Anliegen aus allen möglichen Blickwinkeln und machst Dich damit regelrecht verrückt. Lerne also, Entscheidungen besser zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, indem Du Termine in Deinem täglichen Leben festlegst. Egal, ob es sich um eine Kleine oder größere Entscheidung handelt.

Stelle Deinen Tag nicht mehr auf Stress und Reflexion ein

Du kannst überwältigende oder sehr stressige Tage leider (!) nicht ganz vermeiden. Aber Du kannst die Anzahl von negativ belastbaren Tagen in Deinem Monat und Jahr minimieren. Wie das geht? Ganz einfach: indem Du einen guten Start in den Tag hast und Dich nicht auf unnötigen Stress, Grübeleien und negativer Energie konzentrierst. Denn wie Du Deinen Tag beginnst, bestimmt oft den Tenor für Deinen gesamten Tag. Ein gestresster Morgen führt zu einem gestressten Tag. Der Konsum negativer Informationen während der Fahrt mit dem Bus zu Deinem Arbeitsplatz führt im Laufe des Tages zu eher pessimistischen Gedanken. Wenn Du zum Beispiel beim Frühstück etwas Positives liest, etwas Sport treibst und dann mit Deiner wichtigsten Aufgabe beginnst, gibst Du dem Tag eine gute Schwingung und hilfst dabei, in einem positivem State/Zustand zu kommen. Auf diese Weise kannst Du Dich während des Tages besser konzentrieren und das Wichtigste erledigen. Gleichzeitig kannst Du Dich ausruhen und aufladen, damit Stress Dich nicht übermäßig packen kann.

Werde ein/e Mann/Frau der Tat

Wenn Du weißt, wie Du beginnen sollst, jeden Tag konsequent Maßnahmen ergreifst, wirst Du durch das Überdenken weniger zögern. Das Setzen von Fristen und ein guter Ton für den Tag sind zwei Dinge, die mir geholfen haben, viel mehr zu einem Mann zu werden, der handelt. Kleine Schritte nach vorne zu machen und sich nur darauf zu konzentrieren, ist eine weitere Angewohnheit, die wirklich gut funktioniert. Es funktioniert so gut, weil Du Dich nicht überfordert fühlst und nicht in Versuchung kommst Dinge aufzuschieben oder durch Ablenkung vom Weg abzukommen. Vielleicht hast Du dabei Angst… Das brauchst Du wirklich nicht, denn Du gehst lediglich kleine Schritte mit großer Wirkung.

Erkenne, dass Du nicht alles kontrollieren kannst

Der Versuch, die Dinge 10000 Mal durch Zudenken, kann ein Weg sein, um zu versuchen, alles zu kontrollieren. Um alle Eventualitäten abzudecken, damit Du ja nicht riskierst, einen Fehler zu machen, zu scheitern oder wie ein „Versager“ auszusehen. Aber diese Dinge sind Teil eines Lebens, in dem Du Deine Komfortzone wirklich ausdehnst. Jede erfolgreiche Persönlichkeit, die Du vielleicht bewunderst oder Dich inspiriert, ist mal gescheitert. Sie haben Fehler gemacht. Das ist völlig normal und gehört zum Leben dazu. In den meisten Fällen haben sie diese Dinge auch als wertvolles Feedback gesehen, von dem sie lernen konnten. Also, hör auf zu versuchen, alles zu kontrollieren. Dies zu versuchen, funktioniert einfach nicht, da niemand alle möglichen Szenarien im Voraus sehen kann.

Sage Stopp in einer Situation, in der Du weißt, dass Du nicht klar denkst

Manchmal, wenn ich hungrig bin oder wenn ich im Bett liege und kurz davor bin einzuschlafen, kommen mir negative Gedanken in den Sinn. In der Vergangenheit konnten sie ziemlich viel Schaden anrichten. Heutzutage bin ich gut darin geworden, sie schnell zu fangen und mir selbst zu sagen: „Nein, nein, wir werden jetzt nicht darüber nachdenken“. Ich weiß, wenn ich hungrig oder schläfrig bin, dann neigen meine Gedanken manchmal dazu, nicht klar zu denken und negativ zu sein. Also folge ich meinem Nein-Nein-Satz und sage mir, dass ich über diese Situation erst wieder nachdenke/ durchdenke, wenn ich weiß, dass mein Verstand viel besser funktioniert. Zum Beispiel, nachdem ich etwas gegessen habe oder am Morgen, nachdem ich stundenlang geschlafen habe. Es hat ein bisschen Übung gekostet, um das zum Laufen zu bringen, aber ich bin ziemlich gut darin geworden, das Denken auf diese Weise auf einen besseren Zeitpunkt aufzuschieben. Und ich weiß aus Erfahrung, dass das Problem in 80 % der Fälle sehr klein bis nicht vorhanden ist, wenn ich später hinschaue. Wenn es ein echtes Problem gibt, dann ist mein Verstand in der Regel bereit, es viel besser und konstruktiver anzugehen.

Verliere Dich nicht in vagen Ängsten

Eine weitere Falle, in die ich oft geraten bin und die mich zum Nachdenken anspornte, ist, dass ich mich in vagen Ängsten über eine Situation in meinem Leben total verirrt habe. Und so hat mein Kopf wild gewordene Katastrophenszenarien darüber geschaffen, was passieren könnte, wenn ich etwas tue. Also habe ich gelernt, mich zu fragen: „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“, und wenn ich herausgefunden habe, was das Schlimmste ist, was tatsächlich passieren kann, kann ich auch ein wenig darüber nachdenken, was ich tun kann (dies ist meist eher unwahrscheinlich). Das Finden von Klarheit auf diese Weise dauert normalerweise nur ein paar Minuten und ein bisschen Energie und es kann Dir viel Zeit und Leid ersparen.

Gönne Dir genügend Schlaf

Ich denke, dies ist einer der am häufigsten vernachlässigten Faktoren, wenn es darum geht, eine positive Denkweise beizubehalten und sich nicht in negativen Denkgewohnheiten zu verlieren. Denn wenn Du nicht genug geschlafen hast, wirst Du, was das Überdenken angeht anfälliger.


Ich hoffe, der Blogbeitrag hat Dir gefallen und Du kannst nun Deine Gedanken auf schonender Temperatur „garen“. Ich würde mich sehr über einen Daumen nach oben freuen.