Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

So werden Sie zum Überzeuger

In unserer globalisierten Welt mit dem großen Medieneinfluss stellt sich die Frage: Haben wir überhaupt eine eigene Meinung? Oder ist alles manipuliert und wir denken so, wie wir denken sollen?

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©vege/Fotolia


Dazu möchte ich gleich klarstellen: Ich habe rein gar nichts gegen Manipulation – wenn sie zum Wohle des Manipulierten erfolgt! Zudem haben wir die Wahl: Entweder selbst Überzeuger zu sein oder derjenige, der überzeugt wird. Setzen Sie Ihre Fähigkeiten, Ihre Überzeugungskraft dafür ein, Menschen ein sinnvolles Produkt oder eine nützliche Dienstleistung zu verkaufen, von denen sie profitieren können.

Dabei können Sie Verkaufslinguistik ganz gezielt einsetzen. Mit speziellen Sprachmustern (zum Beispiel das Milton Modell) beeinflussen Sie die Menschen im positiven Sinne – zum Wohle des Kunden:

  1. Persönliche Überzeugungskraft
    Dabei unterstellen Sie einen Teil der Aussage als wahr. Mit dieser Vorannahme demonstrieren Sie Ihre persönliche Überzeugung vom Produkt. Das können Sie beispielsweise mit W-Fragen erreichen: „Wann wollen Sie am ehesten mit dem Auftrag beginnen?“ Dabei gehen Sie davon aus, dass der Kunde auf jeden Fall beginnen möchte. Als weitere Möglichkeit können Sie das Wort „oder“ nutzen: „Ich frage mich, ob Sie mit dem Produkt mehr Rendite oder mehr Sicherheit erzielen wollen.“ Auch hier gehen Sie davon aus, dass der Kunde das Produkt kaufen möchte.
  2. Den bewussten Verstand umgehen
    In dem Fall behaupten Sie, dass Sie die Gedanken und Gefühle Ihres Gegenübers kennen. Gleichzeitig lassen Sie im Unklaren, woher Sie die Informationen haben. „Sie fragen sich vielleicht, wie viel Sie investieren sollten, um in der Zukunft noch mehr Kunden für Ihr Unternehmen zu gewinnen.“ Sie tun so, als wüssten Sie, was der Kunde möchte. Mit eingebetteten Fragen erreichen Sie einen ähnlichen Effekt: „Ich frage mich, ob Sie Ihre bevorstehenden Erfolg jetzt schon sehen können.“ Sie gehen von künftigen Erfolgen aus, ohne diese konkret zu nennen.
  3. Tatsachen und Suggestionen verknüpfen
    Mit diesem Sprachmuster laden Sie Ihren Gesprächspartner dazu ein zu glauben, dass wegen einer Tatsache notwendigerweise etwas anderes geschieht. Zuerst nennen Sie die Tatsache, also Wahrheiten, die absolut unwiderlegbar sind. Dann werden diese mit der Suggestion verknüpft: „Sie können das Produkt sehen (Tatsache) und seinen Nutzen einfach erkennen (Suggestion – welchen Nutzen?).

Mithilfe der nls®Strategie lernen Sie weitere überzeugende Sprachmuster, hilfreiche Suggestionen und andere Verkaufstaktiken kennen. Werden Sie zum Überzeuger und steigern Sie Ihr Verkaufspotential und Ihren Erfolg. Ihr Marc M. Galal

Verkaufslinguistik Überzeugungstechnik

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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