Singen war noch nie deine Stärke, lass‘ es lieber!

Kürzlich habe ich einen sehr alten Bekannten getroffen, der ein sehr erfolgreicher Verkäufer ist. Er hat sehr gute Ergebnisse erzielt. Dennoch hat er mir gesagt: „Oft geht es richtig gut und dann irgendwie überhaupt nicht. Das ist dann wie in einer Negativspirale, ich kann mich nicht richtig auf den Kunden konzentrieren und dann war’s das auch mit dem Abschluss, ich kann dir auch gar nicht sagen, was mit mir los ist.“


Diese Begebenheit sind aus folgendem Grund von Interesse: es passiert ganz schön oft, dass wirklich gute Verkäufer zu mir kommen, mir erzählen, dass sie sich in einer Negativspirale befinden und längerfristig nicht den Erfolg haben, den sie sich wünschen. Dafür gibt es nur eine Erklärung: Glaubenssätze!

Glaubenssätze, die seit unserer Kindheit in uns schlummern, hemmen uns beim erfolgreichen Abschluss. Das können ganz einfache Aussagen gewesen sein, z. B.: „Du kannst keine Löcher in die Wand bohren.“ oder „Singen war noch nie deine Stärke, lass‘ es lieber!“. Ohne, dass wir es merken, schleichen sich diese Sätze in unser Unterbewusstsein und hindern uns daran, wirklich erfolgreich zu sein.
Verkäufer mit weniger Erfolg haben oftmals einschränkende Glaubenssätze, die sie ausbremsen:

•    Heutzutage geht es sowieso nur noch um den Preis!
•    Verkaufen bedeutet Klinkenputzen!
•    Als Verkäufer muss man geboren sein!

Die Einstellung ist gekennzeichnet durch Zwang sowie Stresserzeugung. Unter Zwang und mit einer gehörigen Portion Stress jedoch, wird kein Unternehmer/Verkäufer erfolgreich sein.

Einschränkende Glaubenssätze müssen deshalb möglichst schnell und wirksam in neue, unterstützende Glaubenssätze umformuliert werden. Aus „Als Verkäufer muss man geboren sein!“ wird z. B. „Ich habe Spaß an meinem Tun und deshalb umso leichter mehr Erfolg.“ Die Einstellung ist jetzt durch Auswahl (positiv formuliert) sowie Befreiung (wohltuend) gekennzeichnet.

 

Glaubenssätze im Verkauf

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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