Sie kaufen es einfach

Ein sehr gutes Beispiel zum Thema emotionalem Verkaufen ist mir letztens in Hamburg auf dem Fischmarkt aufgefallen. Sie kennen doch sicherlich auch die Marktschreier, die sind ja eigentlich auch Entertainer. Bei dem einen Fischstand habe ich mich mal dazugestellt, um einfach mal zu sehen, was da so passiert, wenn jemand vorbeikommt.


Folgendes ist geschehen: Der Fischverkäufer hat einen Passanten erspäht, der an seinem Stand vorbeischlenkerte. Er hat ihn zuerst genau ins Visier genommen und dann hat er ihn auf irgendetwas angesprochen, was der vorbeigehende Mann in der Hand hatte, was das war, weiß ich nicht mehr. Der Mann ist stehen geblieben. Dann hat er ihn in ein Gespräch verwickelt, bei dem der Fischverkäufer den Mann zum Lachen gebracht hat und dann erst hat er, ganz unbemerkt, dem Mann seinen Fisch angeboten. Was glauben Sie, hat er gekauft?

Folgendes ist passiert, der Verkäufer hat in wenigen Sekunden eine Beziehung hergestellt (so erschaffen Sie großartige Beziehungen zu Ihren Kunden). Und dann hat er ihn aufgeheitert, um die Beziehung zu festigen und eine gewisse Nähe herzustellen und dann erst hat er sein Produkt angeboten, da hatte er schon fast “gekauft”. Wenn Sie eine Verbindgung zu Ihrem Kunden haben, sei sie noch so fein gesponnen, dann können Sie sich sicher sein: “Sie kaufen es einfach.”

Warum auch immer, viele Wissenschaftler und kluge Köpfe haben sich Gedanken darüber gemacht, warum Menschen etwas kaufen. In meiner jahrelangen Berufserfahrung ist mir so einiges passiert und was ich mit Sicherheit sagen kann, ist: Dass man alle Menschen nicht unter einen Kamm scheren kann. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie nächste Woche detaillierter von mir.

Ich wünsche Ihnen eine fabelhaftes Wochenende und viel Erfolg!

Phasen im Verkaufsgespräch

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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