NLP: „Kritische“ Submodalitäten positiv verändern

Früher war alles besser? Im Normalfall stimmt es nicht, aber es gibt eine Methode im NLP, die es dir erlaubt mit Ereignissen aus der Vergangenheit besser umgehen zu können. Durch die Änderung einzelner Submodalitäten wirst du es schaffen eine visuellen Erinnerungen zu positiveren. Also, keine Angst, sei gespannt!

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Erstellt von Marc Galal
 |  2018-11-07T15:54:37+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

NLP: Zustandsmanagement

Hierbei ist es wichtig, dass du einen positiven Zustand einnimmst (trainiere also immer und immer wieder deine Glaubenssätze). Mache dich zuerst von allen negativen Gedanken frei und begib dich in eine motivierte und positive Stimmung. Es ist deswegen wichtig, weil du jetzt die Erinnerung an ein Problem, das Problem selbst und die negativen Verhaltensweisen, die dadurch entstehen, positiveren wirst. Somit lernst du jetzt, wie du es schaffst, aus einer einstigen negativen Erfahrung eine positive Erfahrung zu machen. Hier lernst du, wie du Probleme und entsprechende Submodalitäten identifizierst

Was jetzt passiert, ist, dass du die einzelnen Submodalitäten verändern wirst, indem du sie fokussierst, stärkst oder abschwächst. Durch diese Änderung der Intensivierung wirst du feststellen, dass sich deine Meta-Gefühle verändern werden. 

Ein wichtiger Hinweis, bevor du die folgenden NLP-Techniken für Submodalitäten anwendest: Begib dich immer in einen positiven Ausgangszustand. Das ist elementar wichtig, dass du immer wieder in diesen Zustand zurückgehst und dich so immer wieder positiv aufladen kannst. 


NLP: Visuelle NLP–Techniken für Submodalitäten 

Ich zeige dir nun verschiedene Möglichkeiten, wie du es schaffst, eine visuelle Erinnerung zu positivieren. Hierbei funktionieren für manche Personen die eine Technik besser als die andere Technik, was in der Natur der Sache liegt. Wichtig ist, dass du hierbei auf deinen Coach vertraust und dich von ihm leiten lässt. Behalte immer den Fokus bei, lasse dich von nichts ablenken, sondern konzentriere dich, so stark es geht, auf das Bild. Vielleicht hilft dir die Methode Bilder zu zerstören auch weiter, schau mal vorbei!
 

1. Farbe und Form ändern

1. Stelle dir deine Erfahrung auf einer Leinwand vor. Visualisiere also deine gemachte Erfahrung vor deinem geistigen Auge, wie sie auf einer Leinwand abläuft. 
2. Ändere nun nach und nach die kritische Submodalität (siehe Checkliste(n) oben)
3. Mache das Bild dunkler, bis du schließlich gar nichts mehr siehst, sondern nur noch eine schwarze Wand vor dir hast. Oder lasse das Bild heller werden, bis du vollkommen geblendet davon bist. 
4. Lasse das Bild schweben und lasse es sich um die eigene Achse drehen. Schiebe es immer weiter geistig nach hinten. Nutze dabei all deine Anstrengungen und schubse es weg, bis es nur noch ganz klein ist und dann komplett verschwunden ist. 

Somit löst du dieses Bild auf, stößt es wortwörtlich von dir weg und nimmst ihm die Möglichkeit, durch das Blenden oder abdunkeln dich weiter zu beschäftigen.
Hierbei gibt es verschiedene Verfahrensweisen. Ich möchte dir noch 3 weitere Verfahren zeigen, wie du es schaffst, visuelle Erfahrungen zu verändern. 
 

2. Lasse das Bild zerspringen!

1. Visualisiere das Bild auf einer Glasscheibe oder einem Spiegel. Siehst du es genau? Manchmal dauert es eine Weile, aber stelle dir es wirklich so vor, wie die Erinnerung auf diesem Spiegel oder der Glasscheibe erscheint und sich direkt vor dir befindet.
2. Nimm jetzt einen festen Gegenstand, zum Beispiel einen Hammer in die Hand. Spürst du das Gewicht des Werkzeugs in deinen Händen?
3. Schlage nun mit deinem Werkzeug auf das Bild. Lasse dich nicht abschrecken, wenn der Spiegel oder die Scheibe nicht nachgeben.
4. Schlage noch einmal zu, nimm deine ganze Anstrengung und schlage so oft auf die Scheibe/ den Spiegel, bis sie/es in tausende Teile zersplittert. (Wichtig hierbei ist, dass es in viele kleine Splitter zerbrochen ist, wiederhole also diesen Vorgang so lange, bis es wirklich passiert!)
5. Kehre die Scherben nun zusammen und entsorge sie in einem Mülleimer.


3. Verbrenne einschränkende Bilder!

Eine weitere Möglichkeit, dass du unliebsame Bilder bzw. Erinnerungen loswirst, ist folgende: Du verbrennst sie. 

1. Visualisiere zuerst das Bild oder die Erfahrung, die dich einschränkt und das du nicht mehr haben möchtest vor deinem geistigen Auge. Warte hierzu einige Sekunden oder sogar 1-2 Minuten, bis du das Bild auch komplett siehst.
2. Nun nimmst du gedanklich ein Feuerzeug oder ein Streichholz zur Hand.
3. Halte das Feuerzeug oder das Streichholz an das Bild, bis es anfängt zu glimmen. 
4. Lass das Bild lichterloh brennen, schau zu, wie es sich wölbt, Blasen wirft und immer weitere dunkle Stellen durch das Feuer entstehen. 
5. Betrachte aufmerksam, wie das Bild verbrennt, bis es nur noch ein Haufen Asche ist.
6. Kehre danach die Asche zusammen und weg damit!


4. Bilder zerfließen lassen

Die letzte Möglichkeit, die ich dir zeigen möchte, um einschränkende und hinderliche Bilder zu eliminieren, ist die sogenannte „Fließmethode“.


1. Visualisiere das Bild, jetzt jedoch so, als wäre es mit Wasserfarben auf eine Leinwand gemalt worden.
2. Halte das Bild gedanklich vor deinen Augen fest.
3. Lasse jetzt einige Tropfen auf das Bild fallen. Achte auf jeden einzelnen Tropfen, wie er auf das Bild fällt und was das Wasser mit der Farbe macht.
4. Lasse weitere Tropfen auf das Bild prasseln, immer größere und stärkere Tropfen.
5. Achte auf die Farben: Siehst du, wie sie langsam ineinanderfließen und zu einem bunten Gemisch werden, dass du das Bild langsam aber sicher nicht mehr erkennst?
6. Beobachte das Bild so lange, bis du nur noch einen einzigen und großen Farbklecks siehst und das Bild nicht mehr erkennen kannst.
 

Mit diesen visuellen Methoden kannst du aufgrund der Submodalitäten die verschiedensten Ereignisse aus deiner Vergangenheit neutralisieren und so positiv verändern. All das, was dich seit langer Zeit einschränkt, wird so nach und nach neutralisiert. 
Es kann immer wieder sein, dass diese Erinnerungen auftauchen und dich abermals einschränken, dann gehe genauso vor, wie oben beschrieben. Gerade im visualisierenden Bereich ploppen diese einschränkenden Dinge in manchen Situationen auf, die uns unterbewusst daran erinnern. Wiederhole die Übungen und du wirst merken, dass sie irgendwann deine Probleme lösen werden.

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