Mut zur Ehrlichkeit

„Geld verdirbt den Charakter.“ Würden Sie dieser Aussage aus vollem Herzen zustimmen? Schade, denn Sie wären mit Sicherheit ein erfolgreicherer Verkäufer, wenn Sie diesen Glaubenssatz NICHT hätten. Wie sollen Sie auch mit Freude und Elan mehr Geld verdienen, wenn Sie gleichzeitig glauben, dass es Ihnen nicht gut tut und Sie dadurch Ihrem Charakter schaden?

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Es gibt durchaus auch positive Glaubenssätze bezüglich Geld: „Mit Geld kann ich viel Gutes bewirken“ oder „Geld bedeutet Freiheit“. Und – klingt das für Sie anrüchig oder negativ? Vermutlich nicht. Menschen mit diesen Überzeugungen gehen wesentlich selbstbewusster in Verkaufsgespräche und erzielen dabei mit Leichtigkeit gute Erfolge.

Daraus können wir schlussfolgern, dass zum Repertoire eines guten Verkäufers hauptsächlich förderliche Glaubenssätze gehören. Das Thema Geld ist dabei nur eines von vielen. Das Gute ist: Sie können Ihre hinderlichen Überzeugungen leicht in beflügelnde umwandeln. Dazu sollten Sie sich in den nächsten Tagen und Wochen einmal gut beobachten – mit welchen Gedanken gehen Sie ins Kundengespräch:

  • Als Verkäufer muss man geboren sein.
  • Ich kann meine Kunden nicht überzeugen.
  • Nur wer täglich fünf Termine macht, hat Erfolg.
  • Die Konkurrenz ist immer günstiger als wir.
  • Verkaufen bedeutet, Türklinken zu putzen.

Wenn Sie so oder ähnlich denken, ist es an der Zeit, an Ihren Glaubenssätzen zu arbeiten. Wichtig ist, dass Sie dabei absolut ehrlich sich selbst gegenüber sind. Nur dann kommen Sie den Blockaden wirklich auf den Grund. Lesen Sie dazu unbedingt das Interview mit mir auf Karriere-Plattform cio.de. Dort erfahren Sie u. a., was Affen und Bananen mit Glaubenssätzen zu tun haben und wie die Historie unsere heutigen Überzeugungen beeinflusst hat.

Herzlichst Ihr Marc Galal

Glaubenssätze im Verkauf

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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