Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

Mit Geschichten überzeugen – Story Selling Teil I

Es war einmal …

 

… was für verheißungsvolle Worte. Hinter jedem Märchen, jeder Hexe, jeder Fee, jedem Prinzen steckt eine Botschaft, die direkt an uns gerichtet ist und mitten ins Herz geht, so dass wir sie nicht vergessen. Wir vergessen sie nicht, weil hinter dem Gesagten eine unterbewusste Botschaft steckt.


Gerade, wenn uns jemand etwas emotional verkaufen will, sind wir wachsam. Wir achten auf alles und legen jedes Wort auf die Goldwaage, denn wir wollen uns nicht über den Tisch ziehen lassen. Es gibt so manche Tricks, mit denen man das Bewusstsein umgeht und so einzelne Aussagen oder Behauptungen ungefiltert direkt im Unterbewusstsein platziert.

1.)    Durch Zitate überzeugen

Wir glauben Geschichten und lieben gutes Storytelling! Es ist ein interessantes Phänomen, aber wenn uns jemand erzählt, dass ein Freund innerhalb von nur einem Jahr mit einer ganz simplen Geschäftsidee eine Million Euro verdient hat, dann denken wir nicht darüber nach, ob es stimmt, sondern wir ärgern uns darüber, dass uns so etwas Cleveres nicht eingefallen ist.

Geschichten über andere Personen nehmen wir als gegeben hin und hinterfragen sie nur dann, wenn das Gesagte wirklich unglaublich klingt. Ein Zitat steigert die Wirkung noch, denn wenn wir etwas als wörtliche Rede wiedergeben, dann nimmt unser Gesprächspartner es unbewusst als wahr hin. Martin Schmitt hat seinen Freund vor genau einem Jahr auf die Seite genommen und gesagt: „Markus, ich gebe Dir Brief und Siegel, dieses Produkt wird einschlagen wie eine Bombe!“

Übrigens nehmen wir nicht nur Aussagen als wahr an, wenn sie an einen Namen gekoppelt sind. Auch ein sehr guter Freund sagte mir einmal: „Sei mutiger und wage so viel, als wärst du ein mehrfacher Millionär.“  Seit ich diesen Rat befolge, läuft das Geschäft deutlich besser.

Probieren Sie es einfach mal selbst. Viel Erfolg für Ihr nächstes Kundengespräch.

Story Selling/Telling

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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