Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

Mit dem Strom oder doch dagegen …

Letztens habe ich meine Frau gefragt: „Wohin wollen wir heute Abend essen gehen?“ Sie hat darauf geantwortet: „Ich würde gerne zum Italiener gehen“, dann habe ich kurz überlegt und gesagt: „Ach, lass uns doch zum Griechen gehen.“ Daraufhin meine Frau: „Na gut gerne, dann zum Griechen, los geht’s.“ Nach ein paar Minuten kurz bevor wir gehen wollen; ich helfe meiner Frau in die Jacke, sage ich: „Ach, weißt du was, lass‘ uns doch zum Italiener gehen.“


Die Einordnung der Menschen in die Gruppen Gleichheits- und Gegenteilssortierer ist einfach gigantisch. Hat man einmal die Strukturen durchschaut, vergisst man sie nie mehr und ist in der Lage, seinen Gesprächspartner zu führen. Wie das geht? Ganz einfach, man stimmt seine Argumentation auf ihn ab, nachdem man ermittelt hat, um welche Sorte Mensch es sich handelt.

Gleichheitssortierer mögen keine Veränderungen, bleiben häufig sehr lange in einem Job und essen im Lokal häufig dasselbe. Gleichheitssortierer bleiben ihrer Meinung treu und sagen Sätze wie „Ich esse hier immer die Spaghetti mit Meeresfrüchten“ und „Der Vorschlag klingt doch vernünftig“ und „Bislang war der Ablauf so; wenn Du Dich daran hältst, bist Du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.“

Gegenteilssortierer lieben die Abwechslung, wechseln ihre Arbeitsstelle häufig und stehen auf dem „Neu ist besser als alt-Standpunkt“. Der Gegenteilssortierer ist ein Ja-aber-Typ und wenn Sie ihn führen wollen, dann brauchen Sie nur das Gegenteil dessen zu tun oder zu sagen, was Sie von ihm erwarten. Verlassen Sie sich darauf, er wird es tun.
Weitere Kundentypen erfahren Sie hier: Menschen in Kleiderschränke stecken.

Hören Sie Ihren Gesprächspartnern und Kunden gut zu – sie geben ihnen zahlreiche Hinweise darauf, ob sie Gleichheits- oder Gegenteilssortierer sind und außerdem haben Sie so eine lange und großartige Beziehung mit Ihrem Kunden und das wird sich auf Ihren Verkauf auswirken!

 

Das gute oder vielleicht auch das schlimme ist, meine Frau wollte gar nicht zum Griechen. Sie kennt mich einfach zu gut. 

 

Ihnen wünsche ich die nächsten Tage viel Erfolg, vielleicht sieht man sich einmal beim Italinier!

Muster

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

Neuen Kommentar schreiben

Erfahre mehr:

Erfolg

NLP

Verkauf

No content set.