2019 October 22

Erfolgreich nein sagen kann jeder!

Ob die Arbeit im Team oder direkt mit den Kunden: Anpassungsfähigkeit ist das A und O. Manche Menschen gehen damit allerdings weiter, als es gut für sie ist. Das Wörtchen „nein“ hat sich sozusagen aus ihrem Wortschatz entfernt. Gehörst Du dazu? Warum lässt Du es überhaupt so weit kommen? Fakt ist: Dich mit Arbeit vollzuladen, die Du besser abgelehnt hättest, raubt Dir wertvolle Zeit, die Du nicht wiederbekommst. Und ein Deal sollte nicht gleich platzen, nur weil Du die 20igste Machbarkeitsstudie ablehnst. In diesem Blogbeitrag zeige ich Dir einen Weg aus diesem Teufelskreis raus, um mehr aus Deiner Zeit und Deinem Leben zu machen.

 

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2019 October 22
2019-10-23T11:14:49+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Wieso fällt es schwer nein zu sagen?

Eine freundlich formulierte Bitte auszuschlagen fällt den meisten Menschen schwer. Oftmals ist für uns kein Vorteil im Spiel doch wir geben trotzdem nach. Warum? Weil wir hilfsbereite Menschen sind. Deine eigene Arbeit bleibt liegen und Du opferst Deine kostbare Zeit, um einem Kollegen aus der Patsche zu helfen. Nehmen wir mal an: Dein Kollege verfolgt skrupellos seine eigenen Ziele, während sich Deine Arbeitsaufträge auf Deinem Schreibtisch stapeln. 

Du schiebst Überstunden, weil immer irgendwer Deine Hilfe benötigt und Deine persönlichen Ziele bleiben auf der Strecke. Und weißt Du was? Das interessiert niemandem, denn heutzutage schaut jeder auf seine eigenen Bedürfnisse.  Hier ist es wichtig, Grenzen zu setzen. Da Du bereits davon ausgehen kannst, dass Du keine Hilfe zurückerhältst, bieten sich einfach Formulierungen an, die das Wort „nein“ nicht beinhalten, wie: „Mein Schreibtisch ist voll, es tut mir Leid. Vielleicht Kollege XY.“ Sollte der unangenehme Kollege insistieren, füge Deinem „Es tut mir Leid“ ein Kopfschütteln hinzu. Sollte er dabei bleiben, beende das Gespräch mit: 
„Ich glaube mein „Nein“ war deutlich genug.“ Natürlich bist Du mit dieser Reihenfolge nur erfolgreich, wenn Du sie auf die Situation anpasst. Also, überlege Dir zweimal, ob diese Bitte es wert ist alles stehen und liegen zu lassen. Wenn Du ständig ja sagst hast Du eine Basis geschafft, in der ein Nein zur Rebellion wird. Lasse es nicht so weit kommen.

Beuge Deiner seelischen Müdigkeit vor

Nein heißt nein! „Es geht halt gerade nicht und wenn es unbedingt sein muss, vereinbare ein Termin“ ist eine harte, aber wirksame Abfuhr. Keiner erwartet von Dir, dass Du immer ja sagst. Sag nein zu anderen, aber ja zu Dir. Weise Deinen Mitmenschen Grenzen auf. Ohne es zu merken bekommst Du den Ruf als Ja-Sager und stellst die Bedürfnisse andere Leute über Deine eigenen. Höre sofort auf damit! Mit diesem Verhalten erziehst Du unbewusst Deine Mitmenschen, Dich mit Bitten und Arbeitsaufträgen zu überfallen. Achte also darauf, Deinen Kollegen eine Struktur anzubieten, an die sie sich halten können. So schaffst Du Freiräume, in denen Du Dich leicht abgrenzen kannst. Nutze Formulierungen wie: „Heute geht nicht, aber Montags ist immer gut. Reicht es am Montag?“ So hältst Du Dir die schnell-schnell-Kollegen schon einmal vom Hals. Das hilft Dir auch bei Deiner Persönlichkeitsentwicklung, da Du für mehr Struktur sorgst. 

Leidest Du an einem Helfersyndrom?

Das Wort „ Helfersyndrom“ ist selbsterklärend: Jemand mit einem Helfersyndrom opfert seine Zeit und Energie, um anderen Menschen zu helfen. Jetzt fragst Du Dich vielleicht „Marc Galal stellt sich aber an, ist doch toll, wenn es so selbstlose und hilfsbereite Menschen gibt“. Ich sage nur: Das ist Blödsinn! Ich könnte platzen, wenn ich sehe, wie Menschen kaputt gehen, weil sie sich selbst vergessen und sich nur aus dieser angeblich selbstlosen Tat besser fühlen. Helfen aus der Stärke heraus, ja. Helfen aus Angst nein zu sagen oder das eigene Selbstwertgefühl zu pushen: ganz klares NEIN!  

Ja=Akzeptanz? 

In der Regel möchte jeder einfach nur akzeptiert werden. Damals in meiner Schulzeit konnte ich dies sehr gut beobachten. Ganz klischeehaft bot der Streber in der ersten Reihe seine Mathehausaufgaben dem frechen Jungen an, um beim Fußballspiel dabei sein zu dürfen. Nur so wurde er akzeptiert. In der heutigen Arbeitswelt ist es auch nicht anders. Es sei denn, Du wirst Dir Deiner Grenzen bewusst. Traue Dich „Nein“ zu sagen, denn damit verschaffst Du Dir den nötigen Respekt. Wenn Du dies nicht tust, läufst Du Gefahr als Fußabtreter zu fugieren. Lasse das nicht zu! Sage nein!

Finde Deine Balance

Mir ist wichtig, dass Du weißt: Du hast immer eine Wahl! Ja oder nein? Jetzt oder später? Möchte ich es tun oder nicht? Keiner zwingt Dich etwas zu tun, was Du nicht möchtest. Klar gibt es Menschen, die gerne mit ihrer Art versuchen Dich unter Druck zu setzten. Nutze dies als Übung und biete ihnen die Stirn. Verlasse Deine Komfortzone! Wir dürfen schließlich über uns und unser Leben selbst entscheiden!


Ich wünsche Dir bei dieser Umsetzung viel Durchhaltevermögen. Mache mehr aus Deinem Leben, denn schließlich haben wir nur eins.

Erfolgreiche Grüße 

Marc  
 

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