Erfolg: Not macht erfolgreich

Es sind die Momente, die eigentlich niemand erleben oder sich vorstellen möchte. Das erste eigene Business ist gescheitert und du landest auf dem harten Asphalt der Realität. 
Oder du fängst gerade erst an, hast kaum Kapital und versuchst Fuß zu fassen.
Jetzt ist der Moment gekommen, dass du aus dem Nichts deinen Erfolg zauberst. Ich zeige dir, wie das geht!

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Erfolg: Wer nichts hat, der kann nichts verlieren

Eine Situation, in der man nur auf das Wesentliche fokussiert ist, schränkt dich einerseits ein, andererseits ist es auch befreiend: Was hast du groß zu verlieren? Du kannst genau das machen, worauf du Lust hast. Not macht erfolgreich, weil du dich komplett auf deine Vision fokussierst und am Ball bleibst. Außerdem gehst du neue Wege, betrachtest die Dinge aus einer anderen Perspektive und greifst zu unorthodoxen Methoden. Betrachten wir die Biographien vieler Gründer, so lesen wir folgende Punkte immer wieder:


1. Unerschrockenheit

Natürlich ist es ein riesiger Schritt, wenn du dich dafür entscheidest, selbst dein eigener Chef sein zu wollen. Den Schritt wagen nicht viele und diejenigen, die es wagen, können auch scheitern. Aber lasse dich davon nicht abhalten. Statistisch erwiesen ist, dass es oft mehrere Anläufe braucht, bis du dein absolutes Top-Unternehmen gegründet hast. Hierbei ziehst du Erfahrungen aus den vorangegangenen Unternehmungsgründungen und kannst so die Fehler von einst in den Erfolg von morgen verwandeln. Mache aber niemals den folgenden Fehler: Gründe nicht, nur weil du etwas gründen willst. Entweder du hast einen fantastischen Plan, eine gute Idee oder ein sensationelles Produkt, dann kannst du gründen. Hast du so etwas nicht, dann lasse es besser, denn sowohl Investoren als auch der Markt merkt solche Dinge und straft dich konsequent ab. Zudem wird auch deine Motivation auf lange Sicht auf der Strecke bleiben, denn hinter was sollst du stehen und wie sollst du die vielen Umwege nehmen? Einer nicht konsequenten Idee, die sich mehr und mehr zu einer Seifenblase verwandelt?
Ansonsten gilt auch hier: Du hast eine Idee, einen Traum, den du unbedingt verwirklichen willst? Dann auf, fange an und hole dir den Erfolg!


2. Wenig Startkapital

„Ich würde ja gerne mein eigener Chef sein, aber wie soll ich das machen? Ich habe kein Geld, keine Mittel dafür.“ Eine Aussage, die du vielleicht schon einmal getroffen hast oder die du von deinen Bekannten kennst. Vielleicht hast du keine Mittel zur Verfügung, aber dafür gibt es Wege. Schaue dich um, es gibt verschiedene Plattformen, die dir dabei helfen, dich zu finanzieren. Kickstarter, Crowdfunding und Investoren sind womöglich dein Sprungbrett in ein erfolgreiches Leben. Schaue in Büchern nach, beschaffe dir Mentoren, die dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Merke dir 2 Dinge über Geld und Finanzen:
1. Geld ist niemals schlecht und auch nicht gut. Geld ist einfach ein Wert. Es kommt immer auf die Person drauf an, nicht auf das Geld selbst.
2. Geld ist für dich zuallererst Mittel zum Zweck. Zum einen, damit du dein Business aufbauen kannst und zum anderen garantiert es dir eine Sicherheit im Privatleben.

Es ist immer besser, wenig Startkapital zu haben, als wenig Potential hinter einer Idee zu besitzen. Schau dir nur einmal an, wie genau Microsoft oder Apple entstanden sind: In einer Garage. Du siehst also, dass „Ich habe nur zu wenig Startkapital.“ eher eine Entschuldigung dafür ist nicht anzufangen (mehr dazu unter Punkt 3). Sei unerschrocken, sei mutig und du wirst die Mittel und Wege finden deine eigene Erfolgsgeschichte zu schreiben. 


3. Pragmatismus

Betrachte einmal Start-Ups. Oft wirken die Büros wie vom Flohmarkt, die Mitarbeiter bunt zusammengewürfelt und es herrscht das chronische Chaos. Damit hast du recht. Dein Büro kann am Anfang sogar nur dein Kinderzimmer sein. Sei pragmatisch und investiere nur dort Geld, wo du es auch wirklich brauchst. Das luxuriöse Leben folgt später, aber die ersten Jahre heißt es sparen und durchbeißen.
Verschwende keine Zeit mit unnötigen Dingen, falschem Pflichtgefühl anderen gegenüber, sondern wäge immer ab, ob dich deine Handlungen weiter bringen oder auf der Stelle trampeln lassen. 
Was ich oft erlebe, dass Gründer sich zuerst einmal mit Prunk und Protz eindecken, bevor sie dann merken, dass sie das Geld für andere Dinge hätten ausgeben müssen! 
Gehe nicht nur finanziell pragmatisch vor, sondern gerade auch dann, wenn es um den Businessplan und um deine Handlungen geht, denke immer groß, aber handele klein! Entscheide hierbei immer, ob es sich für dich rentiert, genau das zu machen, was du vor hast, oder ob es nicht doch bessere Möglichkeiten gibt. Natürlich werden dich viele Handlungen nicht sofort zum Erfolg führen, sondern du wirst scheitern. Und genau hier liegt der Trick: Sei auch hier pragmatisch: Lerne aus den Fehlern und wiederhole sie nicht mehr. 


4. Kreativität

Du beschreitest einen neuen Weg und steuerst im Gegensatz zu anderen auf einen absoluten Erfolg zu. Schaue dir an, was deine Konkurrenten und Partner machen. Kann man das noch verbessern, wurde etwas übersehen und wo kannst du dich einschalten, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen? Denke abstrakt, versuche neue Verbindungen zu kreieren, um so ein neues Feld zu erschließen. 

Die ehemalige Podcast Suchmaschine „pluggd.com“ sparte knapp 10.000 Dollar ein, weil sie ein „e“ sparte. Anstatt „plugged“ nannten sie ihre Firma „pluggd“. Während die Adresse mit dem „e“ 10.000 USD gekostet hätte, kostete die Adresse ohne „e“ nur 8,99 USD. Allein dieser Gedanke der Auslassung fand viele Nachahmer, einfach weil die Idee nicht nur kreativ, sondern auch genial war. 

Um eine Sache hier noch einmal klarzustellen: Kreativität bedient sich nicht unbedingt komplizierter Sachen, sondern in 99% der Fälle sind gerade die einfachen Ideen und die einfachen Verbindungen hoch kreativ (Lerne mit der Disney Methode deine Kreativität anzuzapfen). Denn während deine Konkurrenten den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, gehst du dazu über, aus der puren Einfachheit zu schöpfen. 
Allein aus diesem Grund ist das iPhone entstanden. Internet, Handy und ein MP3 – Player wurden miteinander verknüpft und so entstand dann das Smartphone und du siehst allein noch heute all die Apps, die durch ihre einfache Idee brillant sind. Und für dich bedeutet diese Erfindung, dass du online viele Kunden gewinnen kannst!

Instagram: Wofür sollst du analoge Kameras verwenden, wenn du dein Fotoalbum mit der ganzen Welt teilen kannst?

Facebook: Früher undenkbar, heute State of Art. 

YouTube: Du kannst, wenn du willst, sogar einen ganzen Hollywoodfilm auf deinem Smartphone drehen. 

Die simple Idee, das Telefon mit dem Internet zu verknüpfen und es so klein zu machen, dass jeder es zu jeder Zeit dabei hat, hat letztlich die letzten Jahre so geprägt, wie kaum ein Produkt davor. 

Also schaue immer nach, ob du in deinem Business nicht eine einfache, klare und kreative Idee findest, die dich auf den Erfolgskurs bringt. Immerhin kannst du online mittlerweile viele Kunden gewinnen.


5. Durchhaltevermögen

Das wirkliche A und O, um sich erfolgreich selbst zu verwirklichen, ist das Durchhaltevermögen. Viele werden dich auslachen, dich zum Scheitern verurteilen und andere Steine in den Weg legen. Und auch wenn es vielleicht anfangs nicht gut aussieht, bleibe am Ball, denke daran, dass sich der Erfolg nicht über Nacht, sondern erst mit der Zeit einstellt und sich die ganze Arbeit lohnt. Du willst doch schließlich deinen Traum leben, oder? Gary Vee gibt jedem Entrepreneur den Ratschlag: Du wirst die ersten Jahre armselig hausen, aber schaffst du es, diese Zeit zu überstehen, dann wirst du gestärkt und erfolgreich wie ein Phönix aus der Asche erscheinen. 

Wie jetzt? Und wenn ich mich daran halte, dann werde ich automatisch 
erfolgreich

Nicht ganz! Diese 5 Punkte sind die elementaren Bestandteile, die Grundeigenschaften, die du brauchst. Aber all diese Eigenschaften sind nichts wert, wenn du von vornherein sagst, dass du scheitern wirst, denn dann wirst du es auch. Es kommt immer auf deine Überzeugungen und Einstellungen an. 
Folgendes Beispiel: 
Du triffst jemanden, der dir unsympathisch ist. Du versuchst aber nett und freundlich zu sein. Auf einmal ist das Lächeln furchtbar anstrengend, deine Körperhaltung, deine Atmung, einfach alles ist vollkommen anders, als wäre dir diese Person sympathisch. 
Genauso verhält es sich mit dem Erfolg. Glaubst du nicht dran, dann beeinflusst dies dein Handeln und du wirst automatisch die Entscheidungen treffen, die zum Misserfolg führen. Du wirst aufgeben. 
 

Selbstverwirklichung Erfolgsregeln

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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