Erfolg: Lerne Erfolgsgewohnheiten für den Alltag!

Erfolg ist eine Gewohnheit. Du möchtest dir positive Gewohnheiten antrainieren und immer erfolgreicher werden?
Ich zeige dir 5 Gewohnheiten, dich sofort erfolgreicher machen werden!

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Die Macht der Gewohnheit 

Wir leben alle jeden Tag nach unseren Gewohnheiten. Ob wir morgens zuerst Kaffee trinken und dann duschen oder duschen und dann den Kaffee trinken: Quasi die komplette morgendliche Routine, die Fahrt zur Arbeit, das Ablegen unserer E-Mails oder das tägliche Ablenken durchs Smartphone ist eine Gewohnheit, der wir nachgehen.
Sogar, wenn wir an uns selbst zweifeln, uns mit negativen Gedanken vollsaugen, falsche Glaubenssätze haben, haben wir diese nur nur, weil wir es uns so antrainiert haben. 
Sicherlich kennst du einige Gewohnheiten von dir selbst und denkst sofort an 1-2 Stück, die dir immer wieder auffallen.
 Manche sind gut, produktiv und stimmen dich glücklich. Genauso hast du aber Gewohnheiten, die genau das Gegenteil davon sind und von denen destruktive, erfolgsverhindernde Handlungen ausgehen. 

Und diese negativen Gewohnheiten gilt es, in positive umzuwandeln. Wichtig bei einer Neuausrichtung deiner Rituale ist, dass du dir nichts abgewöhnst, sondern das Schlechte durch das Gute ersetzen. Stelle dir nur einmal vor, du müsstest dir das Rauchen abgewöhnen. Du würdest den ganzen Tag daran denken müssen, hättest schlechte Laune und wärst schlichtweg über einen gewissen Zeitraum unglücklich.
Ersetze das Rauchen durch 10 Liegestütze, so wirst du demnächst natürlich wesentlich fitter und gesünder sein, zudem aber konditionierst du dich um und ersetzt Rauchen durch Sport. Klingt gar nicht so schlecht, oder?
 
Du willst deine Gewohnheiten und dein Verhalten ändern? Dann erlerne die NLP Grundlagentechnik und ankere dir neue Gewohnheiten!


Vom Hund auf den Erfolg gekommen

Die Idee hinter dieser neuen Konditionierung geht auf Iwan Petrowitsch Pawlow zurück. Dieser hat 1905 bei der Untersuchung zum Verdauungsprozess bei Hunden zufällig eine erstaunliche Entdeckung gemacht: 
Sobald Hunden etwas zum Fressen gebracht wurde, nahm der Speichelfluss der Tiere zu. Sie sonderten sogar dann Speichel ab, wenn sie den Assistenten Pawlows hörten, obwohl er noch gar nicht zu sehen war.

Um diese Beobachtung empirisch nachzuweisen, machte Pawlow ein Experiment. Dabei benutzte er dieses Mal eine Glocke im Zusammenhang mit dem Futter. 
Bereits nach kurzer Zeit sonderten die Tiere auch hier wieder Speichel ab, obwohl Pawlow nur mit der Glocke läutete.
Wichtig war die Regelmäßigkeit bei dem Experiment. 
Auf den unbestimmten Reiz, das Futter, folgte eine unbestimmte Reaktion, der Speichelfluss. Im Zusammenhang mit einem neutralen Reiz, der Glocke, wurde der Hund durch die regelmäßige Konditionierung, Glocke und Futter, dazu animiert, Speichel abzusondern. 

Was hat das nun mit dir zu tun?

Trinkst du Kaffee und genießt dazu morgens eine Zigarette? Versuche einmal, beides unabhängig morgens zu machen. Deine Laune wird auf einen Tiefpunkt sinken. Kaffeetrinkende Raucher haben sich selbst konditioniert. Kaffee und Zigarette am Morgen gehören einfach zusammen. Wir nennen es nur nicht Konditionierung, sondern morgendliches Ritual. 
Und jetzt stelle dir einmal vor, dass du diese Konditionierung für dich erlernst, wenn es darum geht, erfolgreich zu werden


Nach 4 Wochen erfolgreich 

Du brauchst ca. 4 Wochen, damit etwas für dich selbstverständlich wird. Um eine richtig tiefsitzende Gewohnheit zu erlangen, benötigst du etwa 6 Monate, ab dann ist es dir vollkommen in Fleisch und Blut übergegangen und es quält dich, wenn du es nicht machen darfst. 
Überlege nur einmal, in einem halben Jahr wirst du unruhig, wenn dich nicht gesund ernähren darfst, wenn du keinen Erfolg haben darfst. Doch wir sind ja keine Unmenschen: Du darfst jetzt schon damit anfangen in Richtung Erfolg abzubiegen und die neuen Gewohnheiten anzuwenden. 


Probleme!

Bevor ich dir in 5 Schritten zeige, wie du Erfolg installieren kannst, lasse uns noch einmal kurz schauen, wieso du überhaupt schlechte Angewohnheiten hast: 

Viele deiner bislang schlechten Routinen sind deswegen zustande gekommen, weil du Schmerz vermeiden wolltest (Lese hier, wie du die Schmerzen de Kunden im Verkaufsgespräch nutzen kannst). Nehmen wir einmal Alkohol am Wochenende. Zu jeder Party gehört das Bier. Jedenfalls ist dieser Irrglaube weit verbreitet, dennoch wird es von der Werbung so ausgegeben, dass das eine nicht ohne das andere funktioniert und siehe da, auch die Werbung konditioniert dich andauernd im Alltag auf bestimmte Muster, Gewohnheiten und Glaubenssätze.
Vielleicht hat du Stress auf der Arbeit oder im Privatleben, da überdeckt Alkohol jedenfalls für einige Zeit den Kummer und die Sorgen. Das böse Erwachen folgt dann prompt am nächsten Tag und das mit einem gewaltigen Kater. War es das wert? Sicherlich nicht. 
Ebenso ist es mit der Ablenkung von der Arbeit. Bevor du dich daran machst, die nächste Aufgabe angehen zu müssen, lenkst du dich lieber mit dem E-Mail-Postfach oder dem Gießen der Zimmerpflanzen ab. Doch dadurch kommst du in Verzug und der Stresspegel steigt.

Schmerzen will kein Mensch haben. Doch bevor man sich mit dem Problem auseinandersetzt und es löst, verschiebt man es immer weiter nach hinten. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, deswegen ist einer der größten und wichtigsten Ratschläge: Gehe positiv auf die Probleme zu und suche aktiv nach Lösungen. Und statt weiterhin schlechten Gewohnheiten nachzugehen, nimmst du positive Gewohnheiten an. Du wirst sehen, dass sich viele deiner Probleme von selbst lösen werden. Eine weitere Übung und Grundlagen zum Thema Ankern erfährst du hier.


In 5 Schritten zur Erfolgsgewohnheit


1) Tagesplan erstellen

Zuerst einmal brauchst du eine Übersicht über deine Gewohnheiten, damit du später mehr Erfolg hast. 
Beobachte dich selbst genau im Alltag. Welche Marotten, Routinen und Gewohnheiten hast du? Mache eine Liste all dieser Dinge. Notiere sowohl positive als auch negative Gewohnheiten.

Jetzt geht es bereits an das Eingemachte:
Als nächsten mache dir einen Tagesplan und versuche, diesen strikt einzuhalten. Du wirst merken, dass gerade die negativen Dinge sich immer wieder melden werden. Spürst du zum Beispiel, dass du morgens regelmäßig verschläfst, total gerädert im Büro auftauchst, notiere dir das. Durch diese praktische Übung selektierst du die absoluten Erfolgsbarrieren heraus.
Zunächst beobachten dich  also.


2) Inspirationen holen

Bevor du nun daran gehst, die neuen Gewohnheiten in die Tat umzusetzen, hole dir Inspirationen von erfolgreichen Persönlichkeiten. Hierbei geht es nicht unbedingt darum, dass du Gewohnheiten kopierst, sondern siehst, was alles möglich ist! 
Genau das wird dir Kraft und Mut spenden, wenn du dich selbst zu einem Erfolgsmenschen wandelst.


3) Was ist dein Ziel?

Überlege dir als nächstes, welche Gewohnheiten du gar nicht haben möchtest und welche sich als überaus nützlich erwiesen haben. Manchmal merkt man gar nicht, welche Erfolgsgewohnheiten man bereits verinnerlicht hat. 
Welche Gewohnheiten möchtest du anstelle der schlechten Gewohnheiten haben? Schreibe sie ruhig auf, was du mit welcher Gewohnheit am liebsten tauschen würdest.


4) Gewohnheiten einsetzen

Es wird ungemütlich werden, jedenfalls am Anfang und deine Erfolgsgewohnheiten werden viel Alltagsfrust auslösen. Umso schöner wird es danach. Sobald du eine negative Gewohnheit durch eine positive Gewohnheit getauscht hast, wird sich die negative Gewohnheit melden und dir immer wieder sagen, dass du doch lieber wieder rauchen, faulenzen und erfolglos leben willst. Doch durch die neue Routine wird es umso leichter für dich sein, denn du machst etwas, du bist aktiv und musst den Zustand nicht aushalten, denn du gehst der Urgewohnheit zwar noch nach, aber du kanalisierst sie anders.  

Erinnere dich immer wieder an dein Ziel, indem du einen Auslöser in deinem Geist installierst, der dich daran erinnert, warum du es machst. Schreibe dir zum Beispiel eine Notiz. Diese ziehst du immer wieder aus der Hosentasche, wenn sich die alte und negative Gewohnheit bei dir meldet.

Ein Tipp am Rande: Nehme dir nicht zu viel vor, sondern erlerne Schritt für Schritt neue Gewohnheiten! Nicht alles auf einmal. Lieber weniger Gewohnheiten ändern, aber dafür richtig! Fange mit einer Gewohnheit im Monat an. Besonders am Anfang wirst du sehen, dass dies schon eine echte Herausforderung ist.


5) Erfolgreiche Gewohnheiten in der Praxis

Mache dir immer wieder bewusst, wann du eine neue Gewohnheit ausführst. Erzähle auch deinen Freunden davon, das erhöht den Druck auf dich selbst. Nehme die neue Gewohnheit mit allen Sinnen wahr, dadurch speichert dein Bewusstsein dieses Ereignis viel stärker ab und es geht dir besser von der Hand. 
Mache dir erneut einen Tagesplan und integriere diese neuen Gewohnheiten darin. Dadurch verpflichtest du dich selbst, diese Routine anzuwenden. 

Und was hat das jetzt mit Pawlow zu tun? 
Während der Hund bereits beim Glockenläuten eine Reaktion gezeigt hat, wirst du, sobald eine negative Gewohnheit dich überkommt, mit einer positiven Gewohnheit reagieren. Wenn du dies regelmäßig machst, dann wird dein Hirn nicht mehr folgendermaßen funktionieren:
Aufstehen, Kaffee trinken und eine Zigarette rauchen.
Sondern:
Aufstehen: Joggen gehen und einen Tee trinken.

Du programmierst dein Hirn demnach um, indem du negative Dinge durch positive austauscht und dich selbst so darauf konditionierst. 


Wenn du diese 5 Schritte beherzigst, dann wirst du schon nach kurzer Zeit sehen, welches neue Erfolgsspektrum sich dir eröffnet und wie der Erfolg alltäglich für dich werden wird!
 

Selbstverwirklichung Erfolgsregeln

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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