Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

Erfolg: Gier ist geil!

Ist Gier geil oder ist Gier schlecht? Wer gierig ist, der scheint nur auf den eigenen Erfolg aus zu sein. Aber gibt der Erfolg diesen Personen nicht recht? Ich verrate es dir!

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Erfolg: Was ist Gier?

Im Film Wallstreet philosophiert Gordon Gecko (die personifizierte Gier an der Wallstreet) darüber, warum die Gier positiv ist: 
„Die Gier ist richtig, die Gier funktioniert. Die Gier klärt die Dinge, durchdringt sie und ist der Kern jedes fortschrittlichen Geistes. Gier in all ihren Formen, die Gier nach Leben, nach Geld, nach Liebe, Wissen hat die Entwicklung der Menschheit geprägt.“

Aus dieser Definition kannst du ableiten, dass die Gier einen kompromisslosen Fortschritt bedeutet und die Menschen allesamt nach Dingen streben und gieren. Für den einen muss es das neueste iPhone sein (Konsum), der Unternehmer will möglichst einen hohen Gewinn erzielen und reich werden (finanzielle Gier) und jemand möchte geliebt und beachtet werden (emotionale Gier). Das heißt, alle Menschen befriedigen ihre Bedürfnisse, weil sie nach gewissen Dingen gierig sind. 
Ist das nun gut oder schlecht? Also, darfst du gierig sein oder besser nicht? Ist Gier etwas total Negatives, das dich zu einem schlechten Menschen macht oder steckt die Gier nach Dingen in uns allen?



Erfolg: Gier erhält dich am Leben


Nehmen wir einmal an, dass wir die Gier einfach so abschalten könnten. Du drückst einen Knopf und niemand auf der Welt wäre mehr gierig nach Gütern, Erfolg und Reichtum. Das heißt, dass wir nur noch das Nötigste produzieren würden, damit jeder Mensch leben könnte. Das klingt im ersten Moment wahnsinnig fair und gut, auf dem zweiten Blick allerdings ist es fatal, denn es katapultiert uns zurück in die Steinzeit. 

Wenn wir nur noch das allernötigste produzieren und uns darauf fokussieren, dann erstirbt das Streben in uns nach dem „guten Leben“. Stelle dir mal die folgenden Tage immer wieder die Frage, ob du zum Beispiel den Kuchen, dein Auto oder dein Smartphone wirklich brauchst oder ob es sich dabei lediglich um einen Luxusgegenstand handelt. Du könntest jemandem auch einen Brief schreiben, existentiell gesehen wärst du damit gut bedient, aber der Aufwand wäre enorm. 
Gier erzeugt also immer das Bedürfnis nach mehr und die Folge davon ist der Fortschritt. Sich nur auf das Nötigste zu beschränken führt langfristig gesehen zur Armut, denn das Nötigste ist am Ende richtig teuer und niemand kann es sich mehr leisten, weil der Luxus abgeschafft wird, aber die Unternehmen die Produktion finanzieren müssen. Manchmal musst du allerdings alles aufgeben!
So jedenfalls lautet ein soziologisches Gedankenspiel, das dazu führt, dass die Verbannung von Gier absurd wird. Ist die Gier also gut?



Erfolg: Warum Gier gut ist


Wie oben aus dem Zitat entnommen, sichert Gier den stetigen Fortschritt. Jeder Mensch ist immer gierig auf neue Dinge, auf neue Erlebnisse, denn das macht das Leben und deinen Erfolg schließlich aus. 
Manch einer ist einfach gierig nach dem Leben. Und genau hierin liegt das Gute in der Gier. Das Streben nach mehr und nach (persönlichem) Wachstum. Es ist so wie in der Natur: Alles strebt danach zu wachsen und zu gedeihen und genauso sieht es mit deinen Erfolgen aus. 
Wenn du zum Beispiel neugierig auf alles bist, was sich jenseits des Hamsterrads befindet, dann ist das gut. Du entdeckst neue Möglichkeiten, deine Glaubenssätze verändern sich und du erlebst das positive Gefühl, dass überall Chancen auf dich warten und du vom Erfolg begleitet wirst. Du willst deinen Erfolg steigern, du bist ehrgeizig und gierig zugleich und wächst über dich hinaus. 
Wenn ein Kind zum Beispiel einen Fußball haben will, dann ist dies ein Wunsch und die Gier nach dem Ball. Was macht das Kind? Es spart, es lernt den Umgang mit Geld und es wird ein neues Mindset aufbauen. Sobald es den Fußball allein gekauft hat, macht es folgende Entdeckung: Spare ich, dann kann ich mir Dinge leisten. Und dabei fühlt sich das Kind gut, denn es belohnt sich für seinen Erfolg mit dem Fußball, es hat ein selbstgestecktes Ziel erreicht. 



Erfolg: Warum Gier schlecht ist

Gier kann dich aber auch ins Verderben führen. Wenn du zu gierig bist und dadurch rücksichtslos wirst, anderen Menschen schadest, dann ist die toxische Gier ein Garant dafür, dass du scheitern wirst. Es spricht nichts dagegen, immer wieder neue Erfolge feiern zu wollen, immer besser zu werden, nur solltest du immer wieder einen Reality Check machen (siehe Punkt 3). Bemerkst du eine Wesensveränderung an dir, nämlich eine schlechte, zockst du Freunde und Kollegen ab und handelst nur noch für dein eigenes Ego, dann entwickelst du eine schlechte Gier, denn dein Bestreben ist nicht mehr die Verbesserung, sondern ganz einfach gesagt: „Wie feiere ich irgendeinen Erfolg, koste es, was es wolle?“ 
Rücksichtsloses Verhalten hängt einerseits mit der Gier zusammen, andererseits ist solch ein Verhalten natürlich vom Charakter des jeweiligen Menschen abhängig. 
Die Bankenkrise 2008, die zur Pleite von Lehman führte, war zum Beispiel ein Mix aus falscher Gier und dem Brechen von Regeln. Genau das, was ich oben angeführt habe, nämlich alle moralischen Grundsätze über Bord zu werfen und einfach die Regeln zu umgehen, weil ein falscher Erfolg über allem stand, führte zu einer blinden Gier nach mehr. 
Das hat dann kaum noch etwas mit der Gier zu tun, sondern allen voran mit Naivität, das alles „irgendwie so weitergehen wird“ und das ist weder ein ausreichendes Ziel, noch ein guter Glaubenssatz. Vielleicht sieht es kurzfristig nach Erfolg aus, aber langfristig führt diese Naivität und der Glaube, dass die eigene Gier gestillt wird (irgendwann), zur krachenden Niederlage.  



Erfolg: Jeder Mensch ist gierig!


Jeder Mensch ist gierig! Du kannst jetzt sagen: „Nein, bin ich nicht!“. Ich versichere dir, doch, du bist es. 
Jeder Mensch ist von der Natur aus gierig, der große Unterschied hierbei ist, dass manche Menschen eine größere Gier haben, während andere wiederum sich in der Bescheidenheit wohlfühlen. Beides hat seine Berechtigung. Je länger wir über eine Entscheidung nachdenken, desto gieriger werden wir übrigens. Sind wir spontan, dann sind wir großzügig, weil wir einem Impuls folgen. Denken wir dann längere Zeit über die Handlung nach, so entdecken wir immer mehr Dinge, die dagegen sprechen und uns suggerieren, dass wir es doch besser lassen oder, dass es sinnvoller wäre gierig zu sein. 
Du hast immer den Ehrgeiz, etwas in deinem Leben zu schaffen, und du hast auch immer die Gier danach mehr Erfolgserlebnisse zu haben, weil Erfolg sexy ist. Dabei spielt das Belohnungssystem eine wesentliche Rolle und du wirst für dich selbst feststellen, dass du ab und an auch gierig bist. 



Erfolg: Ist Gier gut oder schlecht?

Gier kann gut sein und Gier kann schlecht sein. Gier sichert dir dein Überleben, aber genauso gut kann Gier dazu führen, dass du das Leben anderer Menschen ruinierst. Denke nur einmal an die Menschen bei Erbstreitigkeiten. Geschwister, die jahrelang super miteinander auskamen, bekämpfen sich beinahe bis aufs Blut für das finanzielle Erbe. Hier zeigt sich die Gier von der schlechten Seite, weil sie Beziehungen zerstört. 
Genauso gut kann Gier dich zum Erfolg bringen, wenn du zum Beispiel gierig auf ein erfolgreiches Leben bist, wenn du merkst, dass du und dein Kumpel eine super Idee habt und nun gierig darauf seid, zusammen, diesen Erfolg in die Tat umzusetzen. 
Die richtige Gier und die falsche Gier zu unterscheiden, ist nicht immer ganz einfach, deswegen möchte ich dir 5 Tipps mit an die Hand geben, damit du deine Gier richtig umsetzt! Mehr dazu erfährst du im nächsten Posting des Erfolgsblogs!
 

Ziele

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    vor 2 Wochen
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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