Eine Karotte zur Teamstärkung

Wenn meine Kinder im Sandkasten spielen, erproben sie bereits ihre eigenen Stärken und ihre Geschicklichkeit. Sie vergleichen sich dabei mit anderen und wachsen so langsam in die Welt des Wettkampfes hinein.

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©babimu/Fotolia


Verkaufswettbewerbe knüpfen an das natürliche Bedürfnis der Menschen an, sich zu beweisen und zu messen. Zudem sind sie ein erprobtes Mittel, um Umsätze zu steigern oder Produkteinführungen zu beschleunigen. Verkaufswettbewerbe können ein Turbo sein, der die Vertriebsmitarbeiter zu Höchstleistungen anspornt.

Allerdings kann dadurch auch ein verhärteter Konkurrenzkampf unter den Mitarbeitern entstehen und Neid über die Erfolge anderer aufkommen. Das schädigt das Arbeitsklima erheblich. Neulinge oder schlechtere Verkäufer könnten zudem demotiviert werden, wenn sie mit der Leistung der Besten nicht mithalten können.

Ein Verkaufswettbewerb wirkt wie die sprichwörtliche Karotte vor der Nase. Und wenn Sie den Wettbewerb im Verkauf besonnen einsetzen, können Sie damit viel Positives erreichen. Außer dem bereits Erwähnten kann so ein Wettstreit das Team sogar zusammenschweißen und das Gemeinschaftsgefühl stärken. Hierfür eignet sich vor allem dieser Ansatz:

Für einen definierten Zeitrahmen wird ein Umsatzziel vereinbart. Wird es erreicht oder übertroffen, bekommt das Team, das gemeinsam den Umsatz erwirtschaftet hat, die vereinbarte Belohnung. Diese kann entweder nicht-materiell sein wie ein gemeinsames Essen oder ein Betriebsevent. Denkbar ist, dass alle Mitarbeiter, alle erfolgrechen Verkäufer, welche das definierte Umsatzziel erreicht haben, eine Anerkennung erhalten – vielleicht ein gemeinsamer Ausflug oder das gleiche Statussymbol für alle wie eine wertvolle Uhr oder ein Montblanc-Füller.

Extra-Tipp: Wenn der Zeitrahmen für das definierte Ziel kleiner ist, wird der Verkaufswettbewerb zu einem echten Motivationsmotor – versuchen Sie es einmal mit Monats-, Wochen- oder sogar Tageszielen, probieren Sie ruhig dafür einmal die SMART Methode aus.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Ziele stets erreichen. Ihr Marc Galal

Zustandsmanagement Glaubenssätze im Verkauf

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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