Eine Ablehnung bestimmt nicht Dein Leben

Zurückweisung und Ablehnung tun weh. Wie Du Dich dennoch damit arrangieren kannst, verrate ich Dir in diesem Blogbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!

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Erstellt von Marc Galal
 |  2019-08-07T08:58:21+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Lukas hat vor ein paar Wochen sein Bachelor-Studium im Bereich Marketing erfolgreich abgeschlossen. Er nahm sich fest vor, direkt im Anschluss einige Jahre zu arbeiten, um Berufserfahrung zu sammeln. Mit sämtlichen Bewerbungen am Laufen und einer hohen Motivation, durchforstete Lukas stets weitere Jobportale. Irgendwann hatte sich sein Ehrgeiz und Bemühen ausgezahlt: sein erstes Bewerbungsgespräch. Nervös stand er im Anzug vor seinem Spiegel. „Ich schaffe das schon!“, sagte er grinsend zu seinem Spiegelbild. Lukas, ein junger selbstbewusster Mann, der schon während seiner Studienzeit und seiner zahlreichen Praktika mit seinen Kompetenzen und Talenten punkten konnte. 

Nervös nahm er im Warteraum Platz. Seine Hände waren feucht und er merkte, wie sein Deo ihm so langsam im Stich ließ. „Verdammt, ich hoffe, ich kann mein Sakko anlassen, ich bin total durchgeschwitzt“, überlegte Lukas so vor sich hin. „Herr Lukas Müller? Folgen Sie mir!“, sagte eine ältere mürrische Frau mit einer rauen Stimme. „Wahrscheinlich ist sie hier die Sekretärin. Sie scheint ihre Raucherpausen echt einzuhalten“, schmunzelte Lukas noch unbeschwert daher. Vielleicht half ihm diese oberflächliche Observation, sich auf das wesentliche zu konzentrieren. 

Im vorgesehenen Büro ließ der Chef auf sich warten. Unvorbereitet und unwissend durchlöcherte er Lukas wie in einem Kreuzverhör. Der Chef sagte anschließend folgendes zum jungen Mann: „Herr Müller, Sie haben nur ein Bachelor und keinerlei Berufserfahrung und fordern direkt so ein Gehalt? Ich kann Ihnen schon jetzt sagen, dass wir nicht zueinander finden. Dort ist die Tür! Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag“. Wortlos und total irritiert suchte Lukas schnell das Weite. Sein Herz schlug schnell und sein Kopf drohte gefühlt zu platzen „Wie kann er das wagen, so mit mir zu sprechen? So respektlos. So unverschämt. Ich fordere zu viel? Soll ich unter einer Brücke wohnen? Ich war sogar noch deutlich drunter“, reflektierte er kopfschüttelnd, während er auf sein Bus wartete.

Eine gefühlte Ewigkeit verflog, bis Lukas endlich zu Hause war. Er griff nach einer Flasche Bier aus seinem Kühlschrank und trank es in wenigen Schlucken komplett aus. Er zog seine feinen Klamotten aus und begab sich unter die Dusche. Er entschied sich für eiskaltes Wasser und tanzte regelrecht gegen die Kälte an. Als Lukas allmählich anfing zu frieren, wechselte er zu einer angenehmen warmen Erlösung. Mit der Stirn an die Fliesenwand gedrückt, „was war das nur für eine spezielle Person. Ich hätte kontern soll, stattdessen saß ich da nur dumm rum“. Er zog sich anschließend bequeme Klamotten an und wärmte sein Essen vom Vortag in der Mikrowelle auf. Nach dem Essen, schaute er weiterhin nach Stellenangeboten. Aufgeben war für ihn keine Option.

Ablehnung, wie es Lukas bei seinem ersten Vorstellungsgespräch erlebt hat, ist unangenehm und teilweise auch sehr schmerzhaft. Nichtsdestotrotz, bleibt sie ein fester Bestandteil Deines Lebens. Du stößt nicht nur auf Ablehnung während Deiner Bewerbungsphase. Nein, dies geschieht auch auf der Arbeit, wenn Deine Ideen direkt verworfen werden, Dein Interesse von Deinem Schwarm nicht erwidert wird oder Du immer die letzte Wahl bist. Überall und in verschiedenen Szenarios kannst Du mit Ablehnung konfrontiert werden. Was Du dagegen tun kannst? Nicht viel, denn vorbeugen kannst Du das nicht. Aber ich kann Dir helfen, damit besser umzugehen.

In einer Gemeinschaft gut integriert zu sein, ist grundsätzlich ein Bedürfnis das völlig normal ist. Das Verlangen nach Anerkennung ist ebenfalls dafür zuständig, um nicht in Kontrollverlust oder Hilflosigkeit zu verfallen. Viele Menschen geben ihr Selbstwertgefühl in die Hände anderer. Das solltest Du nie tun. Du solltest Dir stets vor Augen führen, dass Kritik nie ein Angriff auf Deine Person ist. Deine Anfrage wird vielleicht abgelehnt, aber nicht Du.

Manchmal wirst Du wahrhaftig von Menschen kategorisch abgelehnt. Zum Beispiel, wenn Du von Deinem Schwarm abgelehnt wirst, kann es verschiedene Gründe haben. Entweder sie sind bereits vergeben, möchten eine Auszeit oder Du entsprichst nicht deren Vorstellungen. Akzeptiere dies, ohne negative Gedanken zuzulassen. Es ist unmöglich von allen Menschen geliebt und respektiert zu werden. Du magst schließlich auch nicht jeden.

Letzten Endes möchte ich Dir folgendes mit auf dem Weg geben: Sei immer gut zu Dir selbst. Gebe Dir die Zeit, die Du brauchst, um Dir gut zuzureden und Dich eventuell zu trösten. In den meisten Situationen bekommen wir eine Absage/ Ablehnung, mit der wir nicht gut umgehen können. Stelle aktiv Rückfragen und lasse Dich nicht sofort abwimmeln. Nutze dieses neue Wissen, damit Du in Zukunft anders vorgehst. Wie wir auf Menschen wirken, können wir nicht wissen, aber wir können es jedes Mal hinterfragen.

 

Heute würde ich gerne von Dir wissen: Wie gehst Du mit Ablehnung um?

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