Ein Elefant im Unterbewusstsein

Wenn zwei Menschen miteinander sprechen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie einander verstehen. Ebenso groß ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass sie einander nicht verstehen. Warum? Ja, warum kommt es zu Misstönen?

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© Jonas Glaubitz / Fotolia


Weil es so viele verschiedene Möglichkeiten der Interpretation gibt. Und natürlich, weil wir Menschen ignorant genug sind zu denken, dass doch vollkommen klar ist, was wir sagen und der andere uns natürlich versteht. Ja, dass er uns verstehen muss. Betrachtet man diesen Fakt einmal eingehender, dann grenzt es doch an ein Wunder, dass wir Menschen uns in vielen Fällen tatsächlich verstehen, finden Sie nicht?

Dass es also Missverständnisse im Gespräch zweier Menschen gibt, das ist klar. Doch haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, dass Ihr eigenes Unterbewusstsein Sie nicht verstehen könnte? Nicht? Na dann wird es ja höchste Zeit. Wissen Sie eigentlich Was NLP ist?

Es ist nicht so, dass unser Unterbewusstsein uns nicht verstehen möchte. Es kann uns einfach manchmal nicht verstehen, nämlich immer genau dann, wir in unseren Äußerungen Negationen anwenden. „Ich darf nicht versagen“ oder „Ich will diesen Auftrag nicht vermasseln“ und „Ich möchte nicht scheitern“ – all diese Äußerungen kann unser Unterbewusstsein nicht verstehen, denn es kennt weder „nein“ noch „nicht“. Schauen Sie sich die Sätze oben noch einmal ganz genau an. Wenn unser Unterbewusstsein „nein“ und „nicht“ also nicht versteht, welche Botschaften senden Sie dann aus? Erschreckend, oder? (Lernen Sie hier alles über die positiven Glaubenssätze).

Ich gebe Ihnen noch ein eindrucksvolles Beispiel: Stellen Sie sich doch bitte nicht einen großen, grauen Elefanten vor. Stellen Sie sich nicht vor, wie dieser Elefant in aller Ruhe den Zebrastreifen an einer sehr befahrenen Straße überquert. Auf dem Rücken des Elefanten sitzt ein kleiner Affe, der Purzelbäume schlägt. Auch den stellen Sie sich bitte nicht vor.

Wir können dieses schöne Bild natürlich noch weiter ausschmücken, doch ich denke, es ist klar geworden worauf ich hinaus will, richtig? Denken wir den Gedanken also einmal zu Ende. Wenn unser Unterbewusstsein die Worte „nicht“ und „nein“ nicht kennt, und wir sie ihm nicht beibringen können, dann sollten wir die für uns wichtigsten Botschaften und Ziele unbedingt anders formulieren, oder?

„Ich werde diesen Abschluss machen.“

„Ich schaffe das.“

„Ich kriege auf jeden Fall den Auftrag.“

„Ich erreiche meine Ziele mit Spaß und Freude.“

Machen wir es unserem Unterbewusstsein und vor allen Dingen uns selbst leicht. In dem Moment, in dem wir unsere Ziele und die wichtigsten Aussagen nicht mehr negativ sondern positiv formulieren, in dem Moment erschaffen wir positive Autosuggestionen. Wir programmieren unser Unterbewusstsein auf Erfolg, und das zahlt sich schon bald in barer Münze aus. Das garantiere ich Ihnen.

In der kommenden Woche lesen Sie hier, wie Sie Ihre Argumentation auf Ihren Kunden abstimmen. Denn Erfolg ist Typsache.

Glaubenssätze im Verkauf

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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