Die drei Archetypen des Erfolgs

Zugegeben, es ist immer ein bisschen einfach, die erfolgreichen Menschen in Typen einzuteilen. Doch nur weil etwas einfach ist, heißt es ja noch nicht, dass es nicht stimmt. Und auch wenn ich prinzipiell für Individualität, Ecken und Kanten bin, ist es doch erstaunlich, wie häufig diese drei Archetypen in den Chefetagen zu finden sind. Noch erstaunlicher allerdings ist ein anderer Fakt. Was glauben Sie? Welcher Typ Mensch ist besonders erfolgreich? Der Geber, der Nehmer oder der Tauscher? Bevor wir uns jedoch damit beschäftigen, schauen wir uns die drei Typen einmal genauer an.

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©ellisia/Fotolia


Die Nehmer

Sie stellen die eigenen Bedürfnisse stets über die Interessen der anderen. Sie möchten mehr bekommen, als sie geben. Nehmer glauben daran, dass jeder nur an sich selbst denkt und möchten möglichst viel Anerkennung für ihre Bemühungen erhalten. Nehmer kümmern sich immer zuerst um sich selbst.

Die Geber

Während der Nehmer aus taktischen Gründen gibt, etwa um zu einem späteren Zeitpunkt einen größeren Gefallen bei der anderen Person einzufordern, ist es dem Geber ein Bedürfnis zu helfen, zu unterstützen und zu fördern. Geber achten zuerst darauf, was andere Menschen brauchen und stellen sich selbst hintenan. Sie tun Dinge nicht für eine Gegenleistung, sondern weil etwas von einer anderen Person benötigt wird. Reine Geber sind in der Arbeitswelt selten anzutreffen.

Die Tauscher

Wie du mir, so ich dir ist die Maxime der Tauscher. Sie bemühen sich um ein ausgewogenes Verhältnis. Wenn Sie jemandem helfen, dann schützen sie sich, indem sie etwas dafür zurückbekommen wollen. So versuchen die Tauscher zu vermeiden, übervorteilt zu werden.

Jetzt könnte man denken, dass Geber sich so sehr um die Belange anderer kümmern, dass ihre eigenen zu kurz kommen. Und das ist auch so. Doch während manche von ihnen am unteren Ende der Karriereleiter landen, schaffen es viele von ihnen auch ganz nach oben. Geber haben Statistiken zu Folge sowohl die schlechteste als auch die beste Leistungsbilanz, während die Nehmer und die Tauscher im Mittelfeld landen. Wie kommt das? Geber sind langfristig häufig erfolgreich, weil sie ein erstklassiges Netzwerk haben. Weil ihnen jeder den Erfolg gönnt und weil man ihnen gerne und ohne zu zögern hilft. Schließlich würden sie es ja auch tun. Ist das nicht ein toller Gedanke? Gut zu sein lohnt sich…

In der nächsten Woche geht es hier um Grenzen, um das Wort Nein und um Kino im Kopf.

Erfolgsregeln

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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