2020 May 05
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Der wahre Grund Deiner Unzufriedenheit

Stell Dir folgendes Szenario vor: Dein Chef ist ein anstrengender Choleriker. Deine Kollegen zeigen Dir die kalte Schulter. Deine To-Do-Liste ist entweder monoton oder unendlich lang. Das klingt nach triftigen Gründen, Deinen Job zu hassen. Aber in Wahrheit sind sie nur die oberflächliche Ursache Deiner Unzufriedenheit. Wenn Du Dich auf die Ursachenfindung begibst, wirst Du eins schnell feststellen: Deine Unzufriedenheit kannst Du selbst beheben.


2020 May 05
2020-05-05T09:51:04+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

 „Ich langweile mich auf der Arbeit!“

Der wahre Grund: Deine bisherigen Bemühungen wurden nicht anerkannt.

Die Symptome: Du fühlst Dich unmotiviert. Du suchst während Deiner Arbeitszeit nach Ablenkungen, wie z. B. das Stöbern in Social-Media oder anderen banalen Dingen.

Die Lösung: Feedback einholen.

Wenn Du Dich bei der Arbeit langweilst, kann dies daran liegen, dass Du zu lange dasselbe getan hast und bereit für eine Veränderung bist. Oder es könnte sein, dass Du das Gefühl hast, egal wie hart Du arbeitest, dass Du niemals die Anerkennung bekommst, die Du verdienst. Wenn beides der Fall ist, kannst Du diesen Konflikt beenden, indem Du Dir aktiv Feedback von Deinem Chef einholst. Oft ist einem Vorgesetzten nicht bewusst, dass jemand versucht, die Karriereleiter aufzusteigen. Wenn Du nichts sagst und Deinen Job weiterhin gut zu machen scheinst, lautet der Gedanke Deines Vorgesetzten normalerweise: „Person XY bleibt in diesem Aufgabenbereich“. Du musst daher die Initiative ergreifen und Deinem Chef wissen lassen: „Ich möchte neue Aufgabenfelder, um mehr zu lernen!“. Lasse Dich also nicht entmutigen. Wenn Du das nächste Mal ein großes Projekt einreichst, dann bestehe auf eine Rückmeldung und bitte aktiv um eine Herausforderung.

„Das schaff‘ ich niemals“

Der wahre Grund: Du bist mit Verantwortlichkeiten überlastet, hast aber Angst davor, zurückzudrängen und zu sagen: „Nein, ich kann nicht mehr übernehmen.“

Die Symptome: Du bist der Erste und / oder der Letzte, der das Unternehmen verlässt und selbst wenn Du nicht auf der Arbeit bist, kannst Du nicht hundertprozentig abschalten.

Die Lösung: Sprich mit Deinem Chef über Vorschläge, wie Du Deine Arbeitslast besser organisierst und priorisieren kannst.

Einige Leute wissen nicht, wie sie „Nein“ zu zusätzlichen Aufgaben sagen sollen. Deshalb, empfehle ich Dir sofort das Gespräch mit Deinem Chef zu suchen. Im Idealfall öffnet dieses Gespräch Deinem Chef die Augen dafür, wie viel Du eigentlich zu erledigen hast – und wie unmöglich dies innerhalb einer 40-stündigen Arbeitswoche ist. Außerdem gibt Dein Chef Dir eventuell Anweisungen, welche Prioritäten zu setzen sind und welche Fristen etwas weiter auseinander liegen dürfen. Dies kann Dir den dringend benötigten Freiraum zum Atmen geben.

 „Meine Kollegen gehen mir auf den Keks!“

Der wahre Grund: Das Problem sind möglicherweise nicht die Menschen, sondern die Unternehmenskultur.

Die Symptome: Du bist unzufrieden, fühlst Dich ausgeschlossen und diskutierst unnötig viel.

Die Lösung: Versuche eine Beziehung zu Deinen Kollegen aufzubauen. Schlage beispielsweise vor die Mittagspause gemeinsam zu verbringen. Auch könnte ein gemeinsamer Bowling-Abend die Kollegen „in ein anderes Licht“ rücken.

Wenn das auf Gegenwehr stößt, dann darfst Du für Dich mittels einiger Übungen feststellen, ob Du Dich nach einer Alternative umschauen solltest.

„Ich bin unterbezahlt!"

Der wahre Grund: Du fühlst Dich unterdrückt und unerfüllt.

Die Symptome: Ein Blick auf Dein Gehaltsscheck reicht und das Meckern beginnt.

Die Lösung: Finde heraus, welche Möglichkeiten für Dich bestehen, um nicht nur zu einem höher bezahlten Arbeitsplatz befördert zu werden, sondern auch mehr zum Wachstum des Unternehmens beizutragen.

Viel Geld zu verdienen macht das Leben definitiv einfacher. Die finanzielle Freiheit. Du bezahlst Deine Rechnungen und hast sogar genug übrig, um es ohne schlechtes Gewissen für Dich auszugeben. Wenn Du jedoch Dein Arbeitsglück an einem Gehaltsscheck hängst, beschränkst Du bereits Deine Fähigkeiten. Wenn Du Dich professionell erfüllt fühlst, um kreativ zu sein und neue Ideen für den Job zu entwickeln, erhältst Du eine Zufriedenheit, die weit über den Gehaltsscheck hinausgeht. Suche aktiv das Gespräch mit Deinem Vorgesetzten. Nach ein bis zwei Jahren darfst Du ruhig in eine Gehaltsverhandlung gehen.

 

Ich hoffe Dir hat mein heutiger Blogbeitrag gefallen. Wenn ja, würde ich mich sehr über einen Daumen nach oben freuen. Hast Du noch weitere Tipps für die Mitleser?