Der schärfste Kritiker der Welt: Verändern Sie den inneren Dialog und Sie verändern Ihr Leben

Es gibt eine Person auf der Welt, die schaut Sie besonders kritisch an. Sie hinterfragt jede Handlung, zweifelt an Ihnen und ist sich nicht sicher, ob Sie das, was Sie tun, auch richtig können, ob Sie überhaupt erfolgreich werden. Sie ahnen bereits, von wem ich spreche? Na klar. Sie sind Ihr schärfster Kritiker. Was also müssen Sie tun, um den schärfsten Kritiker der Welt von sich zu überzeugen? Ganz einfach, setzen Sie sich ans Steuer und fangen Sie an, selbst zu fahren.

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© Konstantin Yuganov/ Fotolia


Autopilot ausschalten

Es gibt Aufgaben, bei denen es praktisch ist, den Autopilot einzuschalten. Man arbeitet die Aufgabe einfach schnell ab, ohne groß darüber nachdenken zu müssen. Es gibt jedoch sehr viele andere Prozesse, bei denen es wichtig ist, den Autopiloten auszuschalten. Der wichtigste ist der innere Dialog.

“Na, das hast du ja wieder prima hingekriegt. So kriegst du den Auftrag nie.”

“Der Kunde müsste ja blöd sein, wenn er dich jetzt noch beauftragt.”

“Du hast es einfach nicht drauf.”

“Wie konntest du nur denken, dass du das schaffst. Du Versager.”


Es gibt keine Person auf der Welt, mit der wir so schonungslos umgehen wie mit uns selbst. Die wir derart schlecht behandeln, niedermachen und demotivieren. Nur wir selbst machen immer alles falsch, nicht gut genug oder können einfach gar nichts. Und selbst, wenn wir etwas richtig toll gemacht haben, loben wir uns nicht, sondern gehen direkt weiter zur nächsten Herausforderung. Also, Autopilot aus, positive Wahrnehmung an.

Aufgabe 1: Beobachten Sie sich drei Tage am Stück und nehmen Sie wahr, wie Sie mit sich umgehen. Erst wenn wir uns darauf konzentrieren, wie wir mit uns selbst umgehen, können wir dieses wichtige Muster durchbrechen und damit beginnen neue Glaubenssätze zu erschaffen. 

Aufgabe 2: Sie haben die drei Beobachtungstage geschafft? Notieren Sie sich die wichtigsten Erkenntnisse. Wann sprechen Sie besonders negativ mit sich selbst? Haben Sie eine Idee, wie Sie diese Situation vermeiden oder so verändern, dass Sie anders damit umgehen können?

Aufgabe 3: Beginnen Sie damit, gezielt positiv mit sich selbst zu sprechen. Loben Sie sich, fokussieren Sie sich auf das, was Sie gut können. Seien Sie gelassen mit Ihren Schwächen. Arbeiten Sie daran und freuen Sie sich über die Erfolge. Machen Sie aus dem schärfsten Kritiker den größten Unterstützer.

Es liegt in Ihrer Hand. Wenn es Ihnen gelingt, Ihr Verhalten zu verändern und positiv mit sich umzugehen, dann wird das viel Gutes in Ihr Leben bringen. Und jedes Mal, bevor Sie mit sich schimpfen wollen, fragen Sie sich: „Was würde ich einer anderen Person in der gleichen Situation sagen?“ Schon sind Sie wieder zurück in einem konstruktiven Dialog mit sich selbst.

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um das Thema Stress als Statussymbol.

Zustandsmanagement

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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