2020 September 03
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Dein Weg in die Selbständigkeit ­– Teil 2

Im ersten Teil haben wir uns bereits damit beschäftigt, wie wichtig es ist gewisse Grundkenntnisse über Dein Business zu haben. In diesem Blogbeitrag knüpfen wir da an und gehen noch einige Schritte weiter. Viel Spaß beim Lesen!


2020 September 03
2020-09-21T19:37:56+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Tipp #4 Kenne Deine Zielgruppe, bevor Du investierst

Bevor Du Geld ausgibst, solltest Du herausfinden, ob die Leute Deine Produkte oder Dienstleistungen auch tatsächlich kaufen würden. Dies kann das Wichtigste sein, was Du tust. Du kannst dies tun, indem Du Deinen Markt validierst. Mit anderen Worten, wer genau wird Deine Produkte oder Dienstleistungen außer Deiner Familie oder Deinen Freunden kaufen? Wie groß ist Dein Zielmarkt? Wer sind Deine Kunden? Ist Dein Produkt oder Deine Dienstleistung für den Alltag relevant? Warum brauchen sie es?

Es gibt Branchenforschung, die Du kostenlos aufdecken kannst. Recherche ist das A und O. Der wichtigste Weg, um diese Informationen zu erhalten, besteht jedoch darin, Deinen Zielmarkt / Deine potenziellen Kunden direkt zu fragen und dann aktiv zuzuhören.

Tipp #5 Verstehe Deine persönlichen Finanzen

Als Unternehmer ist Dein Privat- und Geschäftsleben miteinander verbunden. Du bist wahrscheinlich Dein erster - und möglicherweise einziger - Investor. Daher ist ein detailliertes Verständnis Deiner persönlichen Finanzen und die Fähigkeit, diese zu verfolgen, ein wesentlicher erster Schritt, bevor Du eine externe Finanzierung für Dein Unternehmen beantragst. Aus diesem Grund empfehle ich, Deine persönlichen Konten genau im Blick zu haben.

Bei der Erstellung Deines Geschäftsplans solltest Du berücksichtigen, welche Art von Geschäft Du aufbaust – ein Lifestyle-Geschäft (geringere Menge an Startkapital), ein Franchise-Unternehmen (moderate Investition je nach Franchise) oder ein High-Tech-Geschäft (erhebliche Kapitalinvestitionen erforderlich). Je nachdem, für was Du Dich entscheidest, benötigst Du einen anderen Geldbetrag, um Dein Unternehmen zu gründen und auszubauen. Diese Information darfst Du nicht unterschätzen.

Tipp #6 Baue ein Support-Netzwerk auf


Du bist die interne Verpflichtung für Dein Unternehmen eingegangen. Jetzt benötigst Du ein Netzwerk von Unterstützern, Beratern, Partnern, Verbündeten und Anbietern. Wenn Du an Dein Geschäft wirklich glaubst, werden es auch andere tun.

Tritt also Netzwerken Deiner örtlichen Handelskammer oder anderen relevanten Unternehmensgruppen bei. Extra Tipp: Frage bei der Teilnahme an Netzwerkveranstaltungen andere, was sie tun, und überlege, wie Du ihnen helfen könntest. Der Schlüssel ist, mehr zuzuhören als sich selbst anzukündigen. Egal welcher Gruppe Du beitrittst, sei großzügig, hilf anderen und stelle Dich vor, ohne sie zu überrumpeln. So entstehen übrigens auch tolle Freundschaften unter Kollegen.

 

Tipp #7 Verkaufen durch Wertschöpfung

Obwohl wir jeden Tag Produkte und Dienstleistungen kaufen, wollen die Leute nicht „gekauft“ werden. Konzentriere Dich darauf, anderen eine Stütze zu sein. Je mehr Menschen Du das Leben erleichtern kannst, desto mehr Geld wirst Du am Ende des Tages verdienen. Fragen Dich bei der Betrachtung Deiner Kunden:

  • Was kann ich ihnen anbieten?
  • Wie kann ich sie bei ihren eigenen Aktivitäten erfolgreich machen?

Dieser Ansatz kann Dir dabei helfen, neue Wege zu finden, um Dein Produkt oder Deine Dienstleistung zu verbessern und mehr Wert zu liefern, den Deine Kunden schätzen werden.

Tipp #8 Verbreite Deine Nachricht

Sei bereit zu sagen, wer Du bist und was Du mit Überzeugung und ohne Entschuldigung tust. Nutze die effektivsten Online-Tools (Instagram, Facebook, YouTube, LinkedIn), um Deine Nachrichten zu verbreiten.

Auch wenn soziale Netzwerke heutzutage unverzichtbar sind (Du musst sie verwenden!), unterschätze bitte nicht die Möglichkeiten anderer Methoden auszuschöpfen, um das Wort zu verbreiten: Mundpropaganda, Website- und Internet-Marketing-Tools, Öffentlichkeitsarbeit, Blogbeiträge, Kolumnen und Artikel, Reden, E-Mails, Newsletter und das altmodische, aber immer noch wichtige Telefon.

Wenn Du diese Schritte unternimmst, bist Du auf dem besten Weg, Dein eigener Chef zu werden. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Du nicht allein bist. Wenn Du „Dein eigener Boss sein" möchtest, Dich aber dennoch festgefahren fühlst, wende Dich auf verschiedene Weise an andere Unternehmer. Du wirst vielleicht von den Kontakten überrascht sein, die Dir direkt zur Verfügung stehen.
 

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Viel Erfolg & bleib gesund,

Dein Marc