2014 December 15

Das ABC der Verkaufshypnose – Teil 4

Dieses Mal geht es um zwei sehr wichtige Aspekte – die eigenen Gedanken und die hypnotische Wirkung der Sprache. Beides sind Dinge, die Sie sehr gut selbst steuern und gezielt für Ihren Verkaufserfolg einsetzen können. Wie Sie das tun, dazu gebe ich Ihnen im Folgenden einige Tipps.

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2014 December 15
2018-09-28T14:45:26+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Die Gedanken sind Aufträge an Ihr Unterbewusstsein

Was Sie denken, weiß niemand. Doch halt, jemand oder besser gesagt „etwas“ bekommt jeden Ihrer Gedanken mit: Ihr Unterbewusstsein. Es ist ein Nährboden für unsere Erfahrungen und nimmt alles, wirklich alles für bare Münze – auch das, was sich in unseren Gedanken abspielt. Für unser Unterbewusstsein ist das, was wir denken real und entsprechend wird das Ganze auch als „Wahrheit“ abgespeichert.

Wenn Sie also bei einem vermeintlichen Misserfolg zu sich selbst sagen: „Ich bin ein Versager“, dann glaubt Ihnen das Ihr Unterbewusstsein und beim nächsten Ereignis stellen sich blockierende Gedanken ein.

Tipp: Nach einem negativen Erlebnis setzen Sie sich für einige Minuten hin, entspannen sich und wiederholen innerlich so intensiv wie möglich das Erlebte – aber so, wie es für Sie am besten gewesen wäre. Damit programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein positiv. Erfahren Sie mehr zum Thema Glaubenssätze.

Sprachhypnose erzeugt einen Verkaufszustand

„Wenn du aus dem Fenster schaust, dann musst du weinen.“ Die wenn-dann-Verknüpfung muss keinen direkten Zusammenhang haben. Trotzdem denken die Menschen, dass eine Verbindung besteht. Sie sind sicher, dass sie draußen etwas sehen werden, das sie zum Weinen bringt. Das liegt am Ursache-Wirkung-Prinzip. Der erste Satzteil stellt die Ursache dar und der zweite die Wirkung. Probieren Sie es im Verkaufsgespräch aus: „Wenn Sie unser Produkt kennengelernt haben, dann sind Sie von dessen Vorteilen überzeugt.“

Zur Sprachhypnose gehört auch die stillschweigende Vorannahme. Eliteverkäufer benutzen dieses Werkzeug neunmal so oft wie „normale“ Verkäufer. Wenn Sie beispielsweise sagen: „Haben Sie erkannt, welche Vorteile unser Produkt gegenüber dem unserer Mitbewerber hat?“, dann nimmt Ihr Gegenüber stillschweigend an, dass Ihr Produkt diese Vorteile tatsächlich hat.

 

Abschließend möchte ich nochmal die Gelegenheit nutzen und mich aus vollem Herzen bei allen Teilnehmern des No-Limit-Seminars im November bedanken. Schauen Sie sich übrigens hier den nächsten Teil: Das ABC der Verkaufshypnose – Teil 5, an.

Zustandsmanagement
Glaubenssätze im Verkauf
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