Das ABC der Verkaufshypnose – Teil 3

Für erfolgreiche Verkäufer ist die Verwendung hypnotischer Sprachmuster so selbstverständlich, wie für einen Autofahrer das Lenken und Gas geben. Und die Verkaufshypnose hat auch ähnliche Wirkungen: Denn mit Ihr geben SIE im Gespräch die Richtung und die Geschwindigkeit vor und haben somit das Ruder fest in der Hand.

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©peshkova/Fotolia


E wie Einwände
Wenn Ihr Kunde einen Einwand hat, bedenken Sie bitte folgendes: Jede Handlung eines Menschen geschieht aus einer positiven Absicht heraus – auch wenn dies vielleicht im ersten Moment nicht offensichtlich ist. Mit dem offen geäußerten Einwand zeigt Ihr Kunde Interesse an Ihrem Angebot. Viel schlimmer wären doch Ignoranz und Gleichgültigkeit.

Tipp: Oft verwendet Ihr Gegenüber spezifische Sprachmodelle. Wenn Sie diese erkennen und hinterfragen, sind viele Einwände automatisch entkräftet. Zwei Beispiele:

  1. Universalaussage: Wir kaufen immer von der Firma XY.
    Hinterfragen: Wirklich immer? Haben Sie schon einmal woanders gekauft?
  2. Vergleiche: Das Angebot ist zu teuer. Das andere Haus war besser.
    Hinterfragen: Im Vergleich zu was ist es zu teuer? Besser als was?

F wie Fragen
Ich kann es nicht oft genug betonen: Gezielt und genau zu fragen, ist wohl eines der mächtigsten Verkaufsinstrumente. Mit Fragen sparen Sie Zeit und finden schnell heraus, ob Ihr Gesprächspartner wirklich ein potentieller Kunde ist. Sie können durch gezielte Fragen

  • den Zustand Ihres Kunden steuern
  • Neugier erzeugen
  • den Abschluss beschleunigen
  • die Denkmuster herausfinden
  • die Überzeugungen und Werte erkennen
  • Einstellungen und Glaubenssätze aufdecken.

Kurz: Sie betreten die Welt des Kunden und verstehen ihn dadurch erst richtig (ändern Sie Ihre Wahrnehmungsposition). Wenn Sie mehr über die Verkaufshypnose erfahren möchten, hier geht es zum nächsten Teil: ABC der Verkaufshypnose Teil – 4.

Einfach lesen und loslegen – das empfiehlt Ihnen Ihr Marc Galal.

Muster Verkaufslinguistik

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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