Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

ABC der Verkaufshypnose – Teil 9

Wie angekündigt, geht’s heute in unserer Reihe mit dem Buchstaben „R“ weiter – er steht für „Rubriken“. Was ist damit gemeint? Sie haben den letzten Teil verpasst? Hier geht es zum ABC der Verkaufshypnose Teil 8.

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©Kalim/Fotolia


Nehmen wir einmal an, Sie könnten einfach in das Gehirn Ihres Kunden eintauchen. Sie könnten erkennen, wie er Ihre Präsentation wahrnimmt und welche Faktoren ihn dabei am meisten beeinflussen. Sie könnten auf dieselbe Art und Weise sehen, hören oder fühlen, wie Ihr Kunde das tut. Wäre das nicht ein enormer Vorteil für Sie, um noch schneller zum Abschluss zu kommen? Lernen Sie mit dem Milton Modell das Unterbewusstsein Ihres Kunden kennen!

Für mehr Einfachheit und Praxistauglichkeit unterteilen wir die Menschen in drei Rubriken: den visuellen Typ (sehen), den auditiven Typ (hören) und den kinästhetischen Typ (fühlen). Wenn Sie wissen, zu welchem Typ Ihr Kunde gehört, können Sie seine Sprache sprechen. Sie dringen auf eine gewisse Art tatsächlich in sein Gehirn ein. Ich sage Ihnen jetzt, worauf Sie achten sollten.

  1. Sie erkennen visuelle Menschen daran, dass Sie sehr schnell sprechen und sich schnell bewegen. Sie kleiden sich auffällig und extrovertiert. Der visuelle Typ ist eher ein Macher und Leistungstyp und entscheidet ziemlich schnell. Verwenden Sie bei Ihrer Präsentation visuelle Materialien wie Beamer, Fotos, Videos und ähnliches. Da er Wert auf seine Garderobe legt, sollten auch Sie sich entsprechend sorgfältig kleiden. Sie erkennen den visuellen Typ zudem an der Wortwahl und erreichen ihn mit entsprechenden Formulierungen wie Ausblick, beobachten, Blickwinkel, Einsicht, inneres Auge, unter die Lupe nehmen u. ä.
  2. Auditive Menschen sprechen eher langsamer und machen Pausen. Sie haben eine ruhige, gleichmäßige Stimme. Auditive Typen bewegen sich meist bedächtig und langsam und sind häufig introvertiert. Die Kleidung ist unauffällig und die Farben gedeckt. Diese Menschen sind eher analytisch veranlagt und vorsichtiger. Bei Ihrer Präsentation sollten Sie Zitate und Meinungen verwenden und darüber berichten, was andere Kunden über Ihre Produkte sagen. Achten Sie stark auf Ihre Wortwahl und sprechen Sie langsam, klar und deutlich. Verwenden Sie Formulierungen wie Alarmsignal, Einklang, ganz Ohr sein, Gehör verschaffen, klingen oder Ton angeben.
  3. Einen kinästhetischen Menschen erkennen Sie an seiner langsamen Sprechweise und langen Sprechpausen. Er hat eine weiche Stimme und seine Bewegungen sind oft geschmeidig und langsam. Diese Menschen kleiden sich unauffällig und sind introvertiert. Sie sind eher friedfertig und benötigen viel Zeit für eine Entscheidung. Wenn Sie ein Muster Ihres Produktes haben, nehmen Sie es unbedingt zur Präsentation mit. Gefühlsbetonte Geschichten über Ihr Produkt erreichen diese Menschen besonders gut. Der persönliche Kontakt mit dem kinästhetischen Typ ist ebenfalls wichtig. Er mag Worte wie abtasten, betroffen, Emotionen, Impuls, sensibel oder verbinden.

In knapp 5 Stunden zum Eliteverkäufer: Mein Buch „So geht verkaufen“ enthält in 99 Lektionen geballtes Verkäuferwissen darüber, wie Sie mehr Umsatz schaffen, souveräner verkaufen und Ihre Kunden noch besser einschätzen. Jede Lektion ist in ca. 3 Minuten durchgearbeitet. Nutzen Sie die Zeit für Ihren Erfolg – das rät Ihnen Ihr Marc Galal.

Muster

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    vor 2 Wochen
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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