ABC der Verkaufshypnose – Teil 12

Beim Buchstaben U geht es um unser Unterbewusstsein. Von diesem sagt Dr. Joseph Murphy, bekannter Autor im Bereich Philosophie und Psychologie, dass es wie ein Nährboden sei. Alles was wir denken und machen ist genauso, wie wenn Sie etwas pflanzen. Beides – Gedanken und Pflanzen – wächst und gedeiht. Und beides will gepflegt werden, damit es gesund bleibt und uns dauerhaft Freude macht.

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©lily/Fotolia


Vielleicht fragen Sie sich, was das mit erfolgreichem Verkaufen zu tun hat. Und ich antworte Ihnen: So gut wie alles. Denn wenn Sie sich bei einem Misserfolg den Gedanken einpflanzen: „Ich bin unfähig, ich werde nie ein guter Verkäufer“ dann GLAUBT das Ihr Unterbewusstsein. Und umgekehrt gilt natürlich das gleiche: Haben Sie einen großartigen Abschluss gemacht und klopfen sich selbst innerlich dafür auf die Schulter, ist das Dünger für den Nährboden Ihres Unterbewusstseins. Egal, was Sie denken und fühlen – es wird durch Ihre Glaubenssätze in Ihr Unterbewusstsein eingepflanzt.

Damit sind wir auch schon beim ersten Tipp: Seien Sie nett zu sich selbst! Niemanden beschimpfen und beleidigen wir mehr als uns selbst – und schaden uns dabei enorm. Die Minus-Punkte auf Ihrem Konto nützen Ihnen nichts. Haken Sie Misserfolge als Erfahrungen ab und denken Sie: „Beim nächsten Mal wird es klappen – ich weiß, dass ich das kann.“ Und vor allem: Sammeln Sie so viele Plus-Punkte wie möglich. Denn oft nehmen wir das Positive nicht wahr und neigen dazu, ständig an uns herumzukritisieren.

Erfolgreiche Menschen arbeiten tagtäglich mit diesem Wissen. Manche stellen sich jeden Morgen vor den Spiegel und sprechen ganz gezielt positiv zu sich selbst. Das ist mein zweiter Tipp an Sie: Probieren Sie es aus, auch wenn es sich vielleicht anfangs merkwürdig anfühlt. Bedenken Sie dabei: Gedanken sind Aufträge an Ihr Unterbewusstsein und jeder Gedanke hat die Tendenz, sich zu verwirklichen. Finden Sie Sätze, die sich gut für Sie anfühlen, z.B. “Ich bin ein erfolgreicher Verkäufer”  oder “Ich liebe es, anderen Menschen hilfreiche Produkte zu verkaufen”.

Bedenken Sie bei Ihren Autosuggestionen, dass Ihr Unterbewusstsein weder „nicht“ noch Verneinungen kennt. Denken Sie statt „Heute werde ich nicht ohne den Auftrag nachhause gehen“ besser „Heute werde ich den Auftrag abschließen“.

Dieses Wissen über das Unterbewusstsein können Sie übrigens ganz hervorragend im Kundengespräch anwenden. Deshalb lautet mein Tipp Nummer 3: Sagen Sie zu Ihren Kunden beispielsweise „Ich möchte heute, dass Sie sich auf keinen Fall entscheiden.“ oder „Ich möchte Ihnen heute nichts verkaufen, absolut nichts.“ Damit pflanzen Sie das erste Samenkorn in sein Unterbewusstsein und Ihr Verkaufserfolg rückt in greifbare Nähe.

Pflegen Sie Ihr Unterbewusstsein und geben Sie ihm positiven “Dünger” – das rät Ihnen Ihr Marc M. Galal.

Verkaufslinguistik Glaubenssätze im Verkauf

Kommentare (1)

  • Ilona Mild
    am 07.03.2019
    Danke für diesen Beitrag. Dieses Thema kenne ich sehr gut, allerdings habe ich mittlerweile gelernt, wie ich damit umgehen kann. Ich handhabe es so (wenn keiner deiner 3 Tipps funktioniert), dass ich dem Kunde sage, ich bin der Meinung, dass dieses Produkt wirklich nichts für ihn ist. In 2 von 3 Fällen, kauft der Kunde - gleich oder etwas später :-) ….und um den dritten Kunde ist es nicht schade, da dieser auch später (erfahrungsgemäß) immer Schwierigkeiten macht

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