2015 July 10

ABC der Verkaufshypnose – Teil 11

Wir sind beim “T” angelangt und beginnen mit einer überraschenden Erkenntnis. Denn man mag es kaum glauben: Viele Verkäufer haben Angst vor dem Telefon. Sie befürchten eine Ablehnung oder die Absage des Kunden und fühlen sich hilflos ausgeliefert, wenn der Kunde ihnen nicht direkt gegenüber sitzt.

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©auremar/Fotolia

2015 July 10
2018-09-30T20:14:01+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Dabei sind Sie Ihrem Kunden beim Telefonieren sehr nahe – Sie befinden sich direkt an seinem Ohr. Sie müssen es nur noch schaffen, Ihre Überzeugungskraft durchs Telefon direkt in das Gehirn des Kunden zu transportieren und Ihre Begeisterung mitten in seinem Herzen zu platzieren. Natürlich bekommen Sie dazu von mir hilfreiche Tipps geliefert.

Zuerst einmal sollten Sie das Telefon ab sofort als Ihren Freund betrachten. Ein Freund, der Ihnen zu jeder beliebigen Uhrzeit erlaubt, mit Ihren Kunden zu sprechen. Sie können noch im Bademantel, bei einer gemütlichen Tasse Kaffee, bereits aktiv sein und erste Verkaufserfolge anbahnen. So verbringen Sie auch mehr Zeit mit Ihren Lieben, anstatt stundenlang auf der Suche nach Kunden durch die Gegend zu fahren.


Wichtig ist natürlich, dass Sie bei aller Entspanntheit nicht lautstark von Ihrer Semmel abbeißen, während Sie mit dem Kunden reden. Konzentrieren Sie sich auf das Gespräch, hören Sie aufmerksam zu und sprechen Sie sämtliche Themen offen und selbstbewusst an (steigern Sie Ihr Selbstbewusstsein im Verkaufsgespräch). Und auch wenn Sie ungestylt am Schreibtisch sitzen, sollten Sie sich nicht „hinlümmeln“ – auch das bekommt der Kunde mit. Andererseits können Sie Ihren positiven mentalen Zustand gerne durch die Telefonleitung schicken und Ihren Gesprächspartner in eine gute Stimmung versetzen.

Bleiben Sie stets ruhig und freundlich – unabhängig davon, was am anderen Ende der Leitung „vom Stapel gelassen“ wird. Sprechen Sie die Sprache des Kunden und helfen Sie ihm mit den richtigen Fragen, für sich selbst Antworten zu finden.

Vereinbaren Sie die Kundenbesuche telefonisch. Denn wenn Sie unerwartet vorbei kommen, ist Ihr Gesprächspartner vielleicht gar nicht da oder anderweitig beschäftigt. Zudem können Sie auf diesem Wege viel mehr Kunden erreichen und sparen damit jede Menge Zeit.

Sie können das Telefon auch dazu benutzen, um erste kleine Entscheidungen vom Kunden zu bekommen. Genauso sinnvoll ist es, Ihre Kundenkontakte telefonisch zu pflegen und für eine großartige Beziehung zum Kunden zu sorgen. Ein kurzer Anruf, ob mit der letzten Lieferung alles in Ordnung war, gibt dem Kunden ein gutes Gefühl – da ist jemand, der sich um meine Belange kümmert. Hier bietet sich auch an, nach einer Weiterempfehlung zu fragen. Der zufriedene Kunde wird sie Ihnen garantiert gerne geben.

Denken Sie also künftig daran, dass das Telefon Ihr Freund ist und nutzen Sie dessen Vorteile – das wünscht Ihnen Ihr Marc Galal.

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