2020 January 15

8 Faktoren, die Du im Vorstellungsgespräch beachten solltest

Glückwunsch, Du wurdest zu einem Vorstellungsgespräch in Deiner Wunschfirma eingeladen! Deine Bewerbungsunterlagen haben überzeugt und Dein Outfit steht frisch gewaschen und gebügelt bereit. Jetzt geht es nur noch darum, Dich gut zu präsentieren. Was Du unbedingt beherzigen solltest, erfährst Du in diesem Blogbeitrag.

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2020 January 15
2020-01-15T11:15:39+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Faktor # 1: Halte unbedingt die Uhrzeit ein

Sei auf jeden Fall pünktlich, aber nicht überpünktlich. Stell Dir mal vor, Du hast jemanden zu Dir zum Mittagessen eingeladen und er ist eine ganze Stunde früher da, als eigentlich vereinbart. Was löst es in Dir aus? Genau, Stress! Deshalb, erscheine zu einem Termin zur angegebenen Zeit und maximal 15 Minuten vorher, um Deinen Gegenüber nicht unter Druck zu setzen. Wenn Du früher da sein solltest, nutze die Zeit, um Dich ein wenig frisch zu machen und die neue Umgebung auf Dich wirken zu lassen.

Faktor # 2: Achte bewusst auf Deine Körperhaltung

Eine entspannte und offene Körperhaltung signalisiert Selbstsicherheit und lässt Dich sympathisch erscheinen. Zusätzlich trägt sie zu einer lockeren Gesprächsatmosphäre bei. Achte also darauf, Deine Arme nicht zu verschränken, sondern geöffnet zu halten. Lehne Dich ruhig zurück, aber rücke nah an den Tisch heran, falls es einen gibt. So wirkst Du locker und gleichzeitig interessiert. Für Profis geht es noch einen Schritt weiter: Ahme ganz unauffällig die Körperhaltung Deines zukünftigen Arbeitgebers nach. Wir Menschen lieben es, wenn wir Gemeinsamkeiten haben. Es macht Dich ebenfalls für die andere Person sympathisch. Augenkontakt mit einem ruhigen, festen Blick ist wichtig, aber versuche nicht krampfhaft zu starren, denn das sorgt für Anspannung.

Faktor # 3: Sei höflich – egal zu wem!

Behandele Deine Mitmenschen so wie Du auch gerne behandelt werden möchtest. Wenn Du beispielsweise bei der Empfangsdame einen unschönen Eindruck hinterlässt, vermindert sich Deine Chance auf den Job drastisch. Denn heutzutage holen sich Arbeitgeber gerne noch Feedback vom Rezeptionisten über Dich.


Faktor #5: Dein Händedruck

Dein Händeschütteln ist Teil des ersten Eindrucks. Ein zögerndes Händeschütteln verrät Deine Unsicherheit/Nervosität, deshalb greife hier beherzt zu. Achte darauf, dass Du mit einem festen – aber nicht zu festen –  Händedruck und strahlenden Lächeln auf Dein Gegenüber zugehst. Manchmal ist es auch ganz klug selbst die Initiative zu ergreifen und den Arm auszustrecken. Dein Händedruck sollte keinesfalls zu schlaff sein, da Du sonst unmotiviert erscheinst.

Faktor #6: Nimm nur Wasser als Getränk an

Die Verlockung nach frisch gebrühtem Kaffee, der Dir von den Vorgesetzten angeboten wird, ist groß. Das kann ich als Kaffee-Enthusiast total nachvollziehen. Aber um eine Tasse Kaffee zuzubereiten, benötigt der Interviewer Zeit und die hat er nun mal nicht. Also, greife lieber auf stilles (!) Wasser zurück, um keine wertvolle Zeit zu vergeuden. Ein weiterer Hinweis: Wenn Du nervös bist, ist Kaffee auch keine gute Idee, da es Deinen Stresspegel erhöht und Du Dich dadurch nur noch unruhiger fühlst. Gönne Dir Deinen nächsten Kaffee einfach nach Deinem Gespräch.

Faktor #7: Sei überzeugt von Dir selbst

Laut einer Studie der University of Nebraska-Lincoln sind Narzissten, die Personen, die bei einem Vorstellungsgespräch am besten überzeugen. Warum? Weil narzisstisch veranlagte Personen dem potenziellen Arbeitgeber das Gefühl vermitteln, dass sie für die Stelle am geeignetsten sind und für jede Herausforderung bereit sind. Auch wenn bei einem Narzissten das selbstbewusste Auftreten und das Vertrauen in sich selbst nicht aus tatsächlichen Fähigkeiten herrührt, sieht man hieran doch, welche Wirkung ein solches Auftreten hat. 


Faktor # 8: Bedanke Dich!

„Vielen Dank für die Einladung und Ihre Zeit!“, ist ein guter Weg, sich seinem Interviewer gegenüber wertschätzend zu zeigen. Was viele Bewerber und Bewerberinnen jedoch oft nicht tun, ist eine kurze Dankes-E-Mail innerhalb der nächsten 24 Stunden zu verfassen, um aus der Masse nochmal hervorzustechen. Dies ist ein sehr machtvolles Mittel, um einen Unterschied zu machen – ein simples Dankeschön reicht völlig aus. Bei einem erkennbar positiven Gesprächsverlauf, kannst Du auch noch kurz auf das Gespräch anspielen. Dies solltest aber nur tun, wenn Du Dir der positiven Stimmung sicher bist. Schließlich möchtest Du mit Deiner Nachricht nur in Erinnerung bleiben und nichts Negatives verstärken. 


Eins möchte ich Dir abschließend gerne noch mit auf dem Weg geben. Ein Bewerbungsgespräch ist im Grunde einfach ein persönliches Kennlernen, um den ersten positiven Eindruck, der aus Deinen Unterlagen bereits hervorging zu untermauern. Am besten erinnerst Du Dich selbst daran, dass Du Deinen Arbeitgeber ja ebenfalls beurteilst – ein Kennenlernen hat schließlich zwei Seiten. Mit diesem Mindset kommst Du Dir gleich deutlich weniger ausgeliefert vor und trittst selbstbewusster auf. Falls Du zeitnah vorhast Dich zu bewerben, wünsche ich Dir auf jedem Fall schon mal viel Erfolg dabei!
 

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