2016 September 16

Was unterscheidet uns von einem Zen-Mönch?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was uns Normalos von einem Zen-Mönch unterscheidet? Vermutlich gibt es hier erstaunlich viele richtige Antworten, doch auf nur eine bestimmte Antwort ziele ich ab. Es geht darum, dass wir Normalos uns von unseren negativen Gefühlen herunterziehen lassen, dass wir uns manchmal sogar den Tag so richtig vermiesen lassen, dass wir uns in diesen Momenten machtlos und klein fühlen. Der Zen-Mönch macht das nicht. Er gibt seinen Gefühlen nicht diese Macht, sondern betrachtet nur eingehend die Informationen, die er bekommt.

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2016 September 16
2018-09-30T21:01:42+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Eine Information ist eine Information

Wenn es uns gelingt, die Gefühlsebene auszublenden, dann sind wir in der Lage, jede Information erst einmal entspannt anzuhören und darüber nachzudenken. Erst unser Gefühl zu dieser Information verändert das Gesamtbild. Wir fühlen uns ungerecht behandelt, nicht wertgeschätzt, nicht geliebt… Doch wer gibt unseren Gefühlen die Erlaubnis dafür, dass sie uns den Tag versauen? Niemand außer uns selbst. Daher sind wir auch in der Lage, diese Erlaubnis einfach wieder zurückzufordern. Dann ist eine Information wieder nur eine Information und wir bestimmen, ob wir sie für wahr halten oder nicht, ob wir darüber nachdenken oder nicht, ob wir darauf reagieren und wenn ja wie. Sie entscheiden darüber was Sie mit den Informationen anfangen und Sie entscheiden darüber was Ihre Glaubenssätze sind.


Die positive Absicht

Es gibt keine schlechten oder bösen Menschen. Die wenigsten Menschen tun wissentlich oder willentlich etwas, um einem anderen Menschen zu schaden. Vielmehr steht hinter jedem Verhalten eine positive Absicht, das ist eine Überzeugung, die ich mit allen Menschen teile, die NLP betreiben. Doch sobald Gefühle mit im Spiel sind kommt Nebel auf und ermöglicht uns nicht, die positive Absicht hinter der Handlung zu sehen. Daher mein Tipp: Atmen Sie einmal tief durch und suchen Sie gezielt nach der positiven Absicht. Sollten Sie diese trotzdem nicht finden, dann ist es sinnvoll nach ihr zu fragen. „Welche positive Absicht haben Sie?“ Der Gesprächspartner wird Ihnen garantiert eine Antwort liefern und nicht selten lösen sich die Befürchtungen dadurch in Wohlgefallen auf.


Gehirnbesitzer oder Gehirnbenutzer?

Keine Frage, wir möchten alle lieber zur zweiten als zur ersten Gruppe gehören. Doch wenn Gefühle ins Spiel kommen, sehen wir häufig rot und sind nicht mehr in der Lage, lösungsorientiert zu denken. Es kommt zu unbedachten Äußerungen und falschen Entscheidungen. Wer also trotz allen Gegensteuerns bemerkt, dass negative Gefühle sein Denken blockieren, der sollte sich dieser Situation entziehen. Vertagen Sie das Gespräch, vereinbaren Sie einen neuen Termin, aber verlassen Sie diese Situation. Gehen Sie einen Moment an die frische Luft und atmen Sie tief durch. Nur so werden Sie vom Gehirnbesitzer wieder zum Gehirnbenutzer und können über eine gute Lösung nachdenken. Und wenn Sie sich der Situation körperlich entzogen haben, dann können Sie gerne einmal das Chunking testen. Oder, falls Sie Ihren Gegenüber besser verstehen wollen, dann änderen Sie die Wahrnehmungsposition und erhalten so eine deutlich bessere Perspektive auf das Geschehen.

In der nächsten Woche geht es hier übrigens um den einen ultimativen Erfolgstipp, der wirklich jedem Menschen dabei hilft, seine Ziele zu erreichen. Garantiert!

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