Verkauf: Misstöne vermeiden

Stelle dir vor, du hörst dein Lieblingslied und im Radio kommt auf einmal eine Staumeldung. Sofort verschwindet das Hochgefühl und du fühlst dich automatisch schlechter. Genauso kann es im Verkaufsgespräch passieren, wenn du den falschen Ton triffst. Ich zeige dir, wie du Misstöne im Verkaufsgespräch vermeidest!

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Melodien im Verkaufsgespräch 


Es gibt Menschen, die verzaubern uns sofort durch ihre Stimme und durch die Gestik und Mimik. Alles wirkt aus einen Guss und wir können uns diesen Personen nicht entziehen. 
Dann gibt es wiederum Menschen, bei denen man bereits nach wenigen Minuten am liebsten das Weite suchen würde, weil man das Empfinden hat, dass jemand mit stimmlichen Fingernägeln über die Tafel kratzt. 

Der Ton macht die Musik. Ein Sprichwort, das besonders in Verkaufsgesprächen zum tragen kommt. Wenn etwas an deiner Sprachmelodie oder an deiner Tonalität nicht stimmt, dann fühlt sich der Kunde unwohl und das Gespräch wird nicht erfolgreich laufen! 
Wie wichtig die richtige Sprachmelodie und Ausdrucksweise ist im Gespräch ist, zeigt dir folgende Statistik:
55% machen Gestik und Mimik aus. Also mehr als die Hälfte! 38% fallen alleine auf die Stimme und Sprache und letztlich nur 7% auf den fachlichen Inhalt.
Der Anteil, der richtigen Sprache und nonverbalen Kommunikation beträgt also 93%!
Du siehst, dass es absolut wichtig ist, dass du diese 93% beherrschst.
Das Wissen hilft dir zum Beispiel, sobald dein Kunde Einwände hat, also nutze deine Chance!
Ich gebe dir 5 Tipps, wie aus einem Gespräch ein absolute Hitliste aus Argumenten und Sprache wird und du erfolgreich sein wirst!


5 Tipps für deine Hitliste im Gespräch


1) Sei ein Mozart: Sprachmelodie

Jeder Mensch spricht mit seiner eigenen Sprachmelodie. Die einen nutzen die Sprache bewusst, andere hingegen bemerken gar nicht, wie ihre Sprache auf andere Menschen wirkt. 
Mache dir bewusst, wie du sprichst und nutze deine Sprache. Betone bewusst die wichtigen Informationen, damit dein Gesprächspartner herausfiltern kann, was wichtig und was unwichtig ist. Hinzu kommt, dass du mit deiner Sprache Gefühle transportierst.
Wir merken alle immer, wenn jemand gelangweilt, wütend oder traurig, fröhlich oder begeistert ist. Diese Gefühle werden automatisch auf dein Gegenüber transportiert.
Um eine perfekte Betonung zu beherrschen, solltest du deine Stimme und das Sprechen trainieren. Überzeuge auch dich selbst, indem du dich vor jedem Gespräch in einen optimalen Zustand bringst. Deine Gefühle zeigen sich immer in der Stimme, also stecke deinen Gesprächspartner mit deiner Begeisterung an!

Übe vor dem Spiegel die richtigen Pausen und das richtige Tempo. Pausen geben deinem Gegenüber Zeit sich über das Gesagte klar zu werden und zudem untergliedern Pausen das Verkaufsgespräch, somit gerätst du nicht ins Straucheln.


2) Keine Widersprüche 

Wer sich widerspricht, sei es auf der Informationsebene oder auf der emotionalen Ebene, der irritiert seinen Gegenüber. Betone am Satzende eine Aussage, aber gehe mit der Stimme nicht hörer, wie zum Beispiel:
„Mit DEM Produkt sind SIE SUPER vorbereitet!“
Gerade bei Telefonaten ist es elementar, dass du dir klar machst, wann du betonen, wie du betonen musst und welche Auswirkungen dies hat. 
Reflektiere deine eigene Sprache und deinen Sprachgebrauch.


3) Bildliche Sprache

Zahlen, Daten und Fakten sind wichtig, aber viel wichtiger ist, dass du diese Dinge in einen Kontext miteinander setzt. Dies gelingt dir am besten, wenn du eine Geschichte dazu erzählst und deinen Gesprächspartner bildlich, zum Beispiel mit Analogien, verdeutlichst, welche immensen Vorteile er dadurch genießen wird. 
Dadurch überträgst du neben den nötigen Informationen auch noch Emotionen! Und wer den Kunden emotionalisieren kann, der hat den Abschluss so gut wie in der Tasche!


4) Authentizität 

Sei immer authentisch. Sobald du eine Maske aufsetzt und deinem Kunden etwas vorspielst, dann wird dich deine Sprache verraten. Sicherlich kennst du folgendes Beispiel:
Du fragst jemanden ob es ihm gut geht und derjenige sagt „ja“, aber du siehst ihm sofort an, dass es ihm schlecht geht. 
Genau das ist der Punkt in einem Verkaufsgespräch. Dein Kunde wird es augenblicklich merken und das Gespräch ist praktisch gelaufen. 
Bringe sich immer in eine optimale Stimmung, glaube also daran und dein Glaube an sich selbst bringt dir die Leidenschaft und den Optimismus. 

Wer lügt, der ist gestresst und dies überträgt sich auf das Gespräch. Hinzu kommen alle Cluster, die einen Lügner entlarven. Diese nimmt dein Gegenüber unterbewusst wahr und Misstrauen entsteht. Gefährde also keine Kundenbindung, sondern spiele mit offenen Karten im Verkaufsgespräch, aber mit überzeugenden Karten! 


5) Aufzählungen

Dein Kunde driftet gedanklich ab und du redest dir den Mund fusselig? 
Mache klare, konkrete Aussagen und unterfütter sie mit Aufzählungen. Ein einfacher, aber wirkungsvoller Trick, damit dein Kunde wieder geistig am Geschehen teilnimmt. Stelle dazu noch einige Fragen und dein Gegenüber denkt und fühlt wieder aktiv mit!

Es sind Kleinigkeiten, die einen erfolgreichen Verkäufer von einem normalen Verkäufer unterscheiden. Elementar wichtig ist und bleibt die Sprache und je mehr du dich mit deinem eigenen Sprachgebrauch auseinander setzt, desto besser wirst du! Betreibe deine Sprache wie einen Leistungssport. Hier kannst du bereits deine erste Trainingseinheit der Sprache absolvieren und das Milton Modell kennenlernen!
Diese 5 Punkte sind dabei dein Trainingsplan, damit du mehr und besser verkaufst!

Muster Verkaufslinguistik

Kommentare (3)

  • Ilona Mild
    am 28.01.2019
    Freue mich auf die weiteren Einträge. Ich habe letztes Jahr nach dem Practitioner mit Hilfe von NLP 13 Kg abgenommen und halte das Gewicht :-) Die größte Herausforderung war in diesem Jahr in Belek, trotz der tollen Buffets nicht zuzunehmen - und ich habe es geschafft standhaft zu bleiben und bin mit einem Minus von 1 KG heimgefahren. Es funktioniert wirklich!!!!
  • ilona@mild-online.de
    am 11.03.2019
    Löse dich von deinen negativen Glaubenssätzen und du kannst alles schaffen, was du willst.
    Wie sagte schon Brian Tracy:
    »Nicht wie tief du fällst, zählt – sondern wie hoch du zurückfederst.«
    Rückschläge kann es immer wieder geben, jedoch sollte man an seinem Ziel festhalten und nicht vorschnell aufgeben!
  • ilona@mild-online.de
    am 25.03.2019
    Das erinnert mich an eine Situation in der letzten Woche. Es ist soviel zusammengekommen, dass ich abends im Bett lag und einfach nur geweint haben. Je länger ich darüber nachgedacht hatte, umso beklemmender wurde dieses Gefühl und ich fragte mich, warum es ausgerechnet immer mich trifft. Am nächsten Tag - auch dank deiner aufmunternden Worte- habe ich alles noch einmal Revue passieren lassen. Ich habe erkannt, dass ich manche Sachen einfach hinnehmen muss, da ich sie sowieso nicht beeinflussen bzw. ändern kann. Als ich das akzeptiert hatte, ging es mir besser und auch dieser Beitrag hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, die mir in Zukunft weiterhelfen werden.

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