Verkauf: Beeinflusst du deine Kunden?

Wie sieht es eigentlich mit der Beeinflussung, mit Tatsachen und Autoritäten aus? Handeln wir immer nur danach, wie wir es wollen, oder werden wir andauernd beeinflusst? Ich kläre dich auf und zeige dir, warum Beeinflussungen und Überzeugung von jedem benutzt werden, nicht nur von erfolgreichen Verkäufern!
 

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Verkauf: Alles ist Beeinflussung!

„Jeder Verkäufer will mich zum Kauf beeinflussen, nein, er will mich gegen meinen Willen manipulieren!
Diesen Satz habe ich schon oft zu hören bekommen und, um es klarzustellen: Kein Verkäufer kann dich komplett gegen deinen Willen manipulieren, aber beeinflusst wirst du, na klar! 
Wenn ich dir jetzt sage, dass du jeden Tag mehrmals beeinflusst wirst, sogar wenn du dich in einen stillen Raum setzt, abgeschottet von der Welt, wirst du mir sicherlich zustimmen, dass du beeinflusst wirst.

Allein die Tatsache, dass du alleine bist, veranlasst deinen Geist zu abstrahieren und nach einer gewissen Zeit wirst du Langeweile verspüren, dich isoliert fühlen und deprimiert werden. Das heißt, du hast dich selbst beeinflusst, genau dann, wenn du dort sitzt.

Ein weiteres Beispiel:

Es ist früher Morgen, du gehst joggen. Die ganze Welt um dich herum schläft noch und du genießt die kühle Morgenluft, den weichen Boden im Wald unter dir. Langsam spürst du, wie die Beine schwer werden, und dann passiert folgendes:
Du hörst die ersten Töne eines Liedes, das dich immer motiviert.
Schon wurdest du beeinflusst und bist auf einmal in der Lage, wieder schneller zu laufen und länger durchzuhalten. Du konditionierst dich dadurch selbst und erschaffst einen Anker.

Den Gedanken, dass du also nicht beeinflusst werden kannst, kannst du aus deinem Geist streichen. Wir unterliegen alle einer Beeinflussung und können diese sogar nutzen. 
Ich gebe dir 3 Tipps, deine Kunden positiv zu beeinflussen!


Verkauf: 3 Tipps, damit du deinen Kunden positiv beeinflusst


1. Deine Einstellung muss optimal sein          

Wenn du dich in einem Verkaufsgespräch befindest, dann stelle dich selbst, dein Mindset so ein, dass du positiv gestimmt wirst, so steigerst du dein Selbstbewusstsein. Durch die positive und authentische Ausstrahlung beeinflusst du deinen Kunden. Selbiges gilt natürlich auch für den Privatbereich. Lächele, sage dir selbst vor dem Gespräch, dass es ein tolles Gespräch wird, dass du jetzt deinem Kunden hilfst, ihm die Vorteile zeigst und dabei glänzend präsentieren wirst. Tritt vor einen Spiegel oder sage dir auf dem Weg deine Glaubenssätze auf, damit dein Mindset optimal eingestimmt ist. Oliver Kahn ist für mich der Inbegriff der Motivation und der positiven Beeinflussung. Schau dir nur einmal einige Videos an, wie es Kahn geschafft hat, seine Mitspieler zu pushen, als diese bereits aufgegeben haben. Das ist wahre positive Beeinflussung oder schlicht gesagt: Es ist Motivation in seiner reinsten Exzellenz.


2. Positive Wörter benutzen

Benutze niemals Wörter, wie: nicht, nie, aber!
Diese Wörter suggerieren deinem Gegenüber negative Glaubenssätze ein. „Aber wenn Sie jetzt dieses Produkt kaufen, wird alles in Ihrem Leben schöner.“ 
Der Satz übt ungeheuren Druck auf deinen Kunden aus, ABER im negativen Sinne. Damit meine ich, dass sich dein Kunde auf einmal nicht mehr wohl fühlt. 
Sage stattdessen: 
„Wenn Sie dieses Produkt kaufen, dann werden Sie schon in naher Zukunft feststellen, dass Sie sich besser fühlen.“

Nutze folgende Wörter und, oder, bevor, wenn…dann…,beweist, hilft


3. Je…desto…

Stelle dir vor, dass dein Kunde einen Einwand hervorbringt und du sagst schlicht und ergreifend „Nein, das stimmt nicht.“ Dein Kunde fühlt sich vor den Kopf gestoßen und das Geschäft ist gelaufen. 
Bringst du stattdessen folgende Formulierung, wird dein Kunde noch einmal in sich gehen und hierbei wesentlich positiver darauf reagieren:
„Je mehr Fragen Sie sich gerade stellen, desto besser können Sie sich vorstellen, wie Sie das Produkt nutzen werden!“

Siehst du? Du wandelst einen Einwand in eine positive Zukunftsaussicht um, ohne dabei das Wort „Nein“ zu verwenden. 
Außerdem spielst du so den Ball an deinen Kunden zurück und er wird sich erneut vorstellen, dass er das Produkt unbedingt besitzen will.
 

Abschließend möchte ich dir noch etwas sehr wichtiges mitgeben:
Du solltest im Verkaufsgespräch deinen Kunden fast schon mit Fragen durchlöchern. Das hat zweierlei Gründe:
1. Wenn du deinen Kunden immer wieder fragst, dann erfährst du auch seine Wünsche, du lernst seine Einstellung zu gewissen Themen kennen und weißt ganz genau wo einige Fallen auf dich warten, wenn du diese Themen ansprichst.
2. Es gibt die folgende Regel: Wer fragt, der führt. Und das stimmt nicht nur in der Theorie, sondern besonders in der Praxis. Durch gezielte Fragen (stelle immer offene Frage, lenkst du das Gespräch indirekt immer wieder von einem auf dem anderen Thema. Das geht sogar soweit, dass du die Einstellung deines Kunden veränderst und nur durch 1-2 Fragen es schaffst, dass sich dein Kunde vom Zweifler zum absoluten Fan entwickelt.

Lerne durch Fragen die Sorgen und Probleme deines Kunden kennen und er wird sich für das passende Produkt begeistern. Übe verschiedene Fragetechniken, nutze sie für dich im Alltag und nach und nach grenzen deine neuen Verkaufserfolge fast schon an Zauberei. 

Muster Überzeugungstechnik

Kommentare (3)

  • Ilona Mild
    am 28.01.2019
    Freue mich auf die weiteren Einträge. Ich habe letztes Jahr nach dem Practitioner mit Hilfe von NLP 13 Kg abgenommen und halte das Gewicht :-) Die größte Herausforderung war in diesem Jahr in Belek, trotz der tollen Buffets nicht zuzunehmen - und ich habe es geschafft standhaft zu bleiben und bin mit einem Minus von 1 KG heimgefahren. Es funktioniert wirklich!!!!
  • ilona@mild-online.de
    am 11.03.2019
    Löse dich von deinen negativen Glaubenssätzen und du kannst alles schaffen, was du willst.
    Wie sagte schon Brian Tracy:
    »Nicht wie tief du fällst, zählt – sondern wie hoch du zurückfederst.«
    Rückschläge kann es immer wieder geben, jedoch sollte man an seinem Ziel festhalten und nicht vorschnell aufgeben!
  • ilona@mild-online.de
    am 25.03.2019
    Das erinnert mich an eine Situation in der letzten Woche. Es ist soviel zusammengekommen, dass ich abends im Bett lag und einfach nur geweint haben. Je länger ich darüber nachgedacht hatte, umso beklemmender wurde dieses Gefühl und ich fragte mich, warum es ausgerechnet immer mich trifft. Am nächsten Tag - auch dank deiner aufmunternden Worte- habe ich alles noch einmal Revue passieren lassen. Ich habe erkannt, dass ich manche Sachen einfach hinnehmen muss, da ich sie sowieso nicht beeinflussen bzw. ändern kann. Als ich das akzeptiert hatte, ging es mir besser und auch dieser Beitrag hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, die mir in Zukunft weiterhelfen werden.

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