Und was zahlen Sie auf Ihr Bankkonto ein?

Als meine Tochter Fahrrad fahren lernte, da hatte ich es schwer. Eigentlich machte sie es wirklich toll, weil sie davor schon so lange Laufrad gefahren war. Sie hatte also eine großartige Balance, aber sie traute sich einfach nicht. Also hielt ich sie wahlweise am Kragen oder am Gepäckträger fest und sie fuhr die Straße hoch und wieder runter. Hoch und wieder runter. Nicht, dass das nicht schon anstrengend genug gewesen wäre, aber sie brüllte auch noch: „Aber du lässt nicht los, ok?“ Und das ungefähr alle zwanzig Sekunden.

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Erstellt von Marc Galal
 |  2018-09-30T20:50:12+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Ich wiederholte gebetsmühlenartig: „Nein, Mäuschen. Ich halte dich.“ Von Zeit zu Zeit ließ ich dann probeweise doch mal los und sagte: „Schau, du machst das toll. Du kannst es doch schon.“ Sie wurde unmittelbar panisch, vergaß zu treten und fiel entweder mitsamt dem Rad um oder ich packte wieder zu und konnte den Sturz gerade noch verhindern. So oder so, wir kriegten danach jedes Mal Streit. Ich erklärte ihr (ruhig und geduldig), wie toll sie das schon machen würde und dass ich auch mal loslassen müsste, weil ich ja sonst ihr ganzes Leben lang hinten am Gepäckträger kleben würde. Sie brüllte, dass sie es überhaupt nicht toll machen würde, dass sie es nie lernen würde und dass sie ohnehin nie mehr Fahrrad fahren lernen wollte. Schluss, aus, basta. Ich brauchte wirklich, und ich meine wirklich, meine ganze Überredungskraft, um sie dazu zu bewegen, wieder auf ihr Rad zu steigen. „Ja Mäuschen, ich halte dich fest. Nein, ich lasse nicht los. Ja, Versprochen.“ Neuer Versuch, wieder Straße hoch, Straße runter. „Guck mal, jetzt klappt es doch.“ Hinfallen, Schreien, Streit, Schluss für heute.

Sie konnte es, doch sie vertraute sich selbst nicht. Sie glaubte einfach nicht daran, dass sie schon Fahrrad fahren konnte. Die Sache mit dem Selbstvertrauen, dem positiven internen Dialog ist übrigens nicht nur auf Kinder oder auf das Fahrrad fahren lernen begrenzt. Und gerade im Vertrieb ist es existenziell, positiv mit sich selbst zu sprechen. Was denken Sie über sich, über Ihre Tätigkeit, über Ihre Fähigkeiten? Sind Sie ein erfolgreicher Verkäufer? Welche Bilder schwirren durch Ihren Kopf und was sagen Sie zu sich selbst?

Stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie hätten ein imaginäres Konto. Jeder Gedanke, jeder interne Dialog, jedes Bild steht für eine Münze oder einen Geldschein. Positive Bilder und Gedanken sind Münzen und Scheine, die Sie auf Ihr Konto einzahlen. Negative Bilder, Gedanken oder Worte stehen für Geld, das von Ihrem Konto abgehoben wird. Wer erfolgreich sein möchte, der zahlt systematisch Geld auf sein Konto ein. Gedanken sind Aufträge an unser Unterbewusstsein und jeder Gedanke hat die Tendenz, sich zu verwirklichen (siehe Glaubenssätze). Henry Ford brachte es einmal auf den Punkt. Egal, ob du glaubst, du schaffst es oder du schaffst es nicht, du wirst immer Recht behalten.“

Falls Sie es sich gefragt haben: Ja, meine Tochter hat Fahrrad fahren gelernt. Meine Frau hat es ihr beigebracht. Wie, fragen Sie sich? Sie hat sich geweigert, sie festzuhalten. Nächste Woche geht es hier übrigens darum, wie man auf einfache Art und Weise mehr Umsatz macht. Ich liefere Ihnen drei wertvolle Tipps.

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