NLP: Meditieren – aber wie?!

Ich kann keinen klaren Gedanken fassen, ich komme nicht zur Ruhe – kennst du diese Aussagen, so oder so ähnlich?

 

Ich habe vor einigen Jahren begonnen, Meditation in meinen Alltag einzubauen und, was soll ich sagen, es wirkt Wunder!

 

Ich meditiere seitdem jeden Tag. Wie in vielen Bereichen braucht es natürlich Geduld und Beharrlichkeit.

 

Stresse dich also nicht, wenn es dir nicht sofort gelingt. Ich habe ein paar Tipps gesammelt, wie du einen Einstieg in die Meditation finden kannst.

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Schritt 1: Finde Ruhe 

 

Suche dir einen ruhigen Platz, an dem es keine Störungen gibt. Sorge in jedem Fall dafür, dass du ungestört bist, also Handy aus!

 

Schritt 2: Hinsetzten

 

Setze dich gerade hin, ohne dabei den Rücken anzulehnen. Du kannst dich dabei auf den Boden setzten oder auf einen Stuhl, ganz egal, bequem sollte es sein. Und, ganz wichtig: achte darauf, dass ein Rücken gerade ist.

 

Schritt 3: Deine Sitzposition

 

Neige den Kopf etwas nach vorne, lege deine Hände auf die Knie oder lasse die Arme locker nach unten hängen. Nehme eine Position ein, die du für die nächsten 5 Minuten beibehalten kannst.

 

Schritt 4: Entspanne dich

 

Einfacher gesagt, als getan! Erlaube dir selbst, ruhig zu werden. Schließe die Augen, blende alle fremden Geräusche aus, atme ein paar Mal tief ein und entspanne deine Gesichtsmuskulatur.

 

Schritt 5: Atmen

 

Lenke deine Aufmerksamkeit jetzt auf deinen Atem. Versuche nicht, deinen Atem zu beeinflussen, sondern lass ihn einfach fließen und beobachte, wie er in deinen Körper ein- und ausströmt. Nimm wahr, wie ich deine Bauchdecke hebt und senkt, je nachdem ob du aus- oder einatmest.

 

Schritt 6: Gedanken kontrollieren

 

Konzentriere dich ganz auf deinen Atem. Es ist normal, dass nach kurzer Zeit wieder Gedanken auf dich einprasseln. Registriere das und schiebe die Gedanken beiseite, um dich wieder auf den Atem zu konzentrieren. Das ist nicht so einfach und erfordert etwas Übung. Nimm es dir daher selbst nicht übel, wenn es dir nicht direkt gelingt, alle Gedanken beiseite zu schieben.

 

Halte diese Stellung für einige Minuten. Am Anfang reichen fünf bis zehn Minuten vollkommen aus.

 

Wie so oft gilt: Übung macht den Meister, also gib nicht auf, wenn es dir nicht direkt gelingt mit der Meditation. Vielleicht hilft es dir, eine ruhige, instrumentale Musik anzumachen, dann kannst du andere Geräusche besser ignorieren.

 

Vielleicht hilft es dir auch, den Ort deiner Meditation etwas abzudunkeln, dadurch erreichen dich weniger visuelle Einflüsse. Denn selbst mit geschlossenen Augen nimmt man doch noch Reize aus der Umgebung auf.

 

Auswirkung von Meditation

 

Wer es schafft, sich langfristig auf die Praxis der Meditation einzulassen, wird die Auswirkungen deutlich spüren: du wirst in alltäglichen Situationen, die dich sonst in Stress versetzen, ruhiger reagieren. Du wirst emotional mehr bei der Sache sein, um welche es sich auch handelt. Du wirst Entscheidungen bewusster treffen und deine Ruhe und Besonnenheit wird sich auch auf dein Umfeld auswirken.

 

Es geht nicht um die Länge deiner Meditation, sondern um die Häufigkeit. Eine gewisse Regelmäßigkeit ist erforderlich, sonst kann es nicht funktionieren. Dein Körper und dein Geist gewöhnen sich nach einer Weile an diese zunächst ungewohnte Situation der vollkommenen Ruhe und dann fällt es dir auch immer leichter.

 

Und, wie du weißt, dauert es nur wenige Wochen, sich eine neue Gewohnheit anzueignen. Wenn du also regelmäßig meditierst, wirst du schnell merken, wenn du es einmal nicht tust: es wird dir fehlen, weil es zur Gewohnheit geworden ist.

 

Ich bin gespannt, was du für Erfahrungen sammelst. Vielleicht bist du auch schon erfahren und kannst weitere Tipps geben? Schreib mir gerne eine Nachricht oder hinterlasse einen Kommentar!

Zustandsmanagement NLP

Kommentare (3)

  • Ilona Mild
    am 28.01.2019
    Freue mich auf die weiteren Einträge. Ich habe letztes Jahr nach dem Practitioner mit Hilfe von NLP 13 Kg abgenommen und halte das Gewicht :-) Die größte Herausforderung war in diesem Jahr in Belek, trotz der tollen Buffets nicht zuzunehmen - und ich habe es geschafft standhaft zu bleiben und bin mit einem Minus von 1 KG heimgefahren. Es funktioniert wirklich!!!!
  • ilona@mild-online.de
    am 11.03.2019
    Löse dich von deinen negativen Glaubenssätzen und du kannst alles schaffen, was du willst.
    Wie sagte schon Brian Tracy:
    »Nicht wie tief du fällst, zählt – sondern wie hoch du zurückfederst.«
    Rückschläge kann es immer wieder geben, jedoch sollte man an seinem Ziel festhalten und nicht vorschnell aufgeben!
  • ilona@mild-online.de
    am 25.03.2019
    Das erinnert mich an eine Situation in der letzten Woche. Es ist soviel zusammengekommen, dass ich abends im Bett lag und einfach nur geweint haben. Je länger ich darüber nachgedacht hatte, umso beklemmender wurde dieses Gefühl und ich fragte mich, warum es ausgerechnet immer mich trifft. Am nächsten Tag - auch dank deiner aufmunternden Worte- habe ich alles noch einmal Revue passieren lassen. Ich habe erkannt, dass ich manche Sachen einfach hinnehmen muss, da ich sie sowieso nicht beeinflussen bzw. ändern kann. Als ich das akzeptiert hatte, ging es mir besser und auch dieser Beitrag hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, die mir in Zukunft weiterhelfen werden.

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