Marc Galal, einer der besten Verkaufstrainer in Europa

NLP: Fast Phobia – Besiege deine Ängste!

Du hast Angst vor Spinnen? Du bekommst Panik bei Höhe oder dein Magen zieht sich zusammen, wenn du nur daran denkst in einem engen Raum zu stehen? Phobien begleiten uns nicht nur im Alltag, sondern sie hindern uns auch großartige und erfolgreiche Dinge zu tun. Es ist Zeit, dass du deine Phobien mit NLP überwindest.

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Was ist eine Phobie?


Bevor ich dir eine wirkungsvollste und besonders schnelle NLP- Methode zeige, damit du es schaffst deine Phobien zu überwinden, musst du zuerst verstehen, was eine Phobie ist und wie sie überhaupt zustande kommt. Im NLP ist es immer elementar wichtig, dass du unbedingt in die Tiefe gehst, um so den maximalen Wirkungserfolg zu erzielen.
Phobien sind unbekämpfte Ängste vor bestimmten Objekten, Situationen oder Erscheinungen. Denke nur einmal daran, wovor du alles Angst oder eine Phobie entwickelt hast. Was für den einen ein harmloses Insekt ist, ist für eine andere Person eine absolute Gefahr. Jedenfalls glaubt er das. Dabei sind Ängste, betrachten wir nur einmal kurz die Menschheitsgeschichte, durchaus nützlich. Ohne eine gewisse Grundangst hätten unsere Vorfahren nicht überlebt, sondern wären leichtfertig umgekommen, indem unsere Vorfahren einfach nach einer Giftschlange gegriffen hätten oder beim Bergsteigen unvorsichtig gewesen wären. 

Ängste entspringen also zu einem Teil aus unseren Erfahrungen. Überlege nur einmal, zu Beginn unseres Lebens haben wir keine Angst, sondern wir erlenen sie. Wir kennen sie einfach nicht, sondern entwickeln gewisse Ängste erst mit der Zeit und verankern sie in unserem Bewusstsein. Hierbei sind einige Menschen ängstlicher, als andere Persönlichkeiten, was mit verschiedenen Prägungen, der Erziehung oder eben dem Erlernten zusammenhängt.


1) Erfahrungen


Direkte oder indirekte Erfahrungen können Ängste in unserem Gedächtnis verankern. Wenn du als kleines Kind auf einer Leiter standest und runtergefallen bist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du heute unter Höhenangst leidest. Du hast abgespeichert, dass Höhe gleich Gefahr bedeutet. 
Und manchmal ankern wir durch ledigliche Zufälle unsere Ängste. Nehmen wir an du hättest dich als kleines Kind nachts gefürchtet. Du lagst in deinem Bett als kleines Kind, hörtest auf einmal einen Hund von irgendwoher bellen und bist erschrocken zusammengezuckt und hattest demnach noch mehr Angst. Das vermeintliche „Monster“ unter dem Bett oder das Monster, was in der Dunkelheit lauerte, bekommt so auf einmal ein Gestalt zugewiesen, nämlich einen Hund. 
Die Folge war: Du hast eine Phobie vor Hunden entwickelt, weil du durch die Angst in Verbindung mit dem Hundegebell dich selbst konditioniert hast. Aus einer nicht definierten Angst entwickelt sich durch diese spezifische Erfahrung eine Phobie. Du willst weitere Infos zu dem Thema? Schaue bei dem Artikel "Generalisierung, Verzerrung und Tilgung" vorbei.


2) Erziehung


Eltern prägen uns nicht nur durch die Werteweitergabe, sondern auch in dem Verhalten. Reagieren diese überängstlich, zum Beispiel, wenn sie eine Spinne sehen und hysterisch reagieren, so färbt dies wortwörtlich auf die Kinder ab. 
Kinder nehmen dieses Verhalten an und Angst wird kopiert und dadurch erzeugt. Somit zeigt sich plötzlich ein ängstliches und eigentlich unbegründetes Verhalten. 


3) Interne Konflikte

Ängste können auch Ausdruck von inneren Konflikten sein, die uns so heimsuchen. Die Symptome der Angst sind dabei in Wirklichkeit verdrängte Gefühle, die so kanalisiert werden und in Form einer Phobie oder Angst zum Ausdruck kommen. Dieser innere Konflikt ist deswegen so stark, weil wir ihn nicht lösen (können) und ihn somit mit uns herumtragen, so kann aus einem eigentlich positiven Charakter ein vollkommen negativer Mensch werden, ohne dass dieser sich dessen bewusst ist. Gerade im NLP geht es darum, dass du solche inneren Prozesse besser verstehst und analysieren kannst, zum Beispiel durch das Milton-Modell
Solche Konflikte können zum Beispiel im jungen Kindesalter passieren, wenn sich die Eltern scheiden lassen. Damit einhergehend entsteht eine Verlustangst. Und diese Angst sitzt so tief, dass sie nicht in der Bewusstsein dringt, sondern tief verschlossen sich im Inneren des Kindes und später des Erwachsenen befindet. 
Das große Problem an dieser Angst ist, dass das Kind damit nicht umgehen kann. Daraus entsteht dann eine Phobie vor Beziehungen oder eine manische Anhänglichkeit an einen Partner, Eifersucht und weitere soziale abstrakte Ängste. 
Somit wird die eigentliche Angst durch andere Phobien, die so ähnlich sind, ausgetauscht.


NLP: Fast Phobia Methode

Du hast gesehen, dass die Angst und die Phobien viele Gründe haben können und, dass wir ihnen zum Teil schutzlos ausgeliefert sind. Gerade im NLP gibt es einige wirksame Methoden gegen Phobien, Ängste und auch Zwänge.

In der NLP gibt es Möglichkeiten, einer Phobie zu begegnen und diese zu abzuschwächen oder sogar ganz verschwinden zu lassen. Hierbei sind einige wichtige Schritte gefragt, die es dir am Ende erlauben eine Phobie zu besiegen. 

Begeben dich zuerst in eine entspannte Haltung. Setze dich und atme ruhig. Danach fokussiere dich und gehe die folgenden Schritte mit einem Coach oder einer NLP- geschulten Person durch:


1)    Begebe dich gedanklich in die Situation, in denen du phobisch reagiert hast. Durchlebe diese Situation mit allen Sinnen. Machen sich körperliche Signale bei dir bemerkbar?


2)    Gehe raus aus dieser Situation und schließe Augen. Stelle dir die Situation wie in einem Schwarzweißfilm vor. Betrachte dich von außen. Lasse das Film-Ich auf die Situation zusteuern.


3)    Jetzt kommst du langsam zum schlimmsten und unerträglichsten Punkt. Lasse den Film weiter ablaufen.


4)    Der schlimmste Punkt ist erreicht. Halte genau jetzt den Film an, als ob du auf eine Stopptaste drückst und alles verharrt.


5)    Gehe jetzt in dein Film-Ich. Jetzt bist du in der Situation und siehst alles schwarzweiß. Bringe nun Farbe ins Spiel. Alles um dich herum wird nun farbig. 


6)    Lasse den Film jetzt zurücklaufen, bis du dich in der Ausgangssituation und in Sicherheit befindest. 


7)    Öffnen jetzt deine Augen. und lasse die Eindrücke zuerst einmal auf dich wirken. Trinke einen Schluck Wasser und dann reflektiere!

8)    Wiederhole diese Methode 3-6 mal. Du kannst den Film ruhig immer und immer schneller zurücklaufen lassen und dich dann erneut auf die phobische Situation hinbewegen. 


9)    Teste nach mehreren Durchgängen, ob du immer noch phobisch auf die Situation reagierst. Falls es so sein sollte, wiederholen es mehrmals. Sind die Symptome abgeklungen, dann ist es an der Zeit dich solch einer Situation in der Realität zu stellen. Achte aber immer dabei darauf, dass du dich keinerlei Gefahren und zu großen Herausforderungen aussetzt! 


Versuche diese NLP- Technik und besiege deine Phobien und du wirst merken, dass du deutlich mutiger und glücklicher leben wirst. Du weißt noch nicht genau was NLP bedeuteut? Schaue hier in dem Artikel "Was ist NLP?" und du wirst die ersten Grundlagen lernen!

Angst-Management

Kommentare (3)

  • Ilona Mild
    am 28.01.2019
    Freue mich auf die weiteren Einträge. Ich habe letztes Jahr nach dem Practitioner mit Hilfe von NLP 13 Kg abgenommen und halte das Gewicht :-) Die größte Herausforderung war in diesem Jahr in Belek, trotz der tollen Buffets nicht zuzunehmen - und ich habe es geschafft standhaft zu bleiben und bin mit einem Minus von 1 KG heimgefahren. Es funktioniert wirklich!!!!
  • ilona@mild-online.de
    am 11.03.2019
    Löse dich von deinen negativen Glaubenssätzen und du kannst alles schaffen, was du willst.
    Wie sagte schon Brian Tracy:
    »Nicht wie tief du fällst, zählt – sondern wie hoch du zurückfederst.«
    Rückschläge kann es immer wieder geben, jedoch sollte man an seinem Ziel festhalten und nicht vorschnell aufgeben!
  • ilona@mild-online.de
    am 25.03.2019
    Das erinnert mich an eine Situation in der letzten Woche. Es ist soviel zusammengekommen, dass ich abends im Bett lag und einfach nur geweint haben. Je länger ich darüber nachgedacht hatte, umso beklemmender wurde dieses Gefühl und ich fragte mich, warum es ausgerechnet immer mich trifft. Am nächsten Tag - auch dank deiner aufmunternden Worte- habe ich alles noch einmal Revue passieren lassen. Ich habe erkannt, dass ich manche Sachen einfach hinnehmen muss, da ich sie sowieso nicht beeinflussen bzw. ändern kann. Als ich das akzeptiert hatte, ging es mir besser und auch dieser Beitrag hat mir Möglichkeiten aufgezeigt, die mir in Zukunft weiterhelfen werden.

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