NLP: Diese Übungen helfen dir, positiv zu denken!

Studien besagen, dass eine durchschnittliche Person etwa 12.000 bis 60.000 Gedanken hat, jeden Tag. Von diesen sind jedoch leider 80% negativ und 95% davon sind sich-wiederholende, wiederkehrende Gedanken.

 

Wenn wir diese negativen Gedanken wiederholen, kommen wir aus der Negativ-Spirale kaum noch raus – wie kannst du also deine negativen Gedanken stoppen?

Negative Gedanken sind teilweise tief in unserer Psyche verankert und kommen oft daher, dass wir dem Mechanismus unterliegen, uns schützen zu müssen und ins in Wachsamkeit zu üben. sollten, um uns vor Gefahren zu schützen. Das ist allerdings in vielen Situationen gar nicht nötig und versperrt so unsere Kapazitäten für gute Gedanken und Gefühle.

 

Ich stelle dir heute drei Coaching-Übungen vor, um deinem persönlichen Teufelskreis aus negativen Gedanken zu entkommen. Nimm dir einen Block und einen Stift und versuche, entspannt die Übungen zu machen. Du musst auch nicht alle auf einmal machen, wenn es dir zu anstrengend ist.

https://www.marcgalal.com/fileadmin/user_upload/02.png
Erstellt von Marc Galal
 |  2019-06-04T17:00:48+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Übung #1: Negatives in Positives verwandeln

 

Ziehe einen Strich durchs Papier oder knicke es in der Mitte (wer am Computer sitzt kann natürlich auch eine Tabelle erstellen). In die linke Spalte schreibst du alle deine negativen Gedanken. Lass nichts aus!

Auch wenn es keinen Spaß macht, diese Gedanken so zu bündeln.

 

Hier sind ein paar Beispiele:

• Ängste

• Unsicherheiten

• Ungerechtigkeiten

• Stress

• Minderwertigkeitsgefühle

• Aktuelle negative Erlebnisse

• Krisen

• Gewissensbisse

 

Auf die rechte Seite der Aufstellung kommen nur positive Gedanken. Nimm dir dazu jeden einzelnen Punkt, den du aufgeschrieben hast, noch einmal vor und überlege, wie du ihn ins positive umwandeln kannst. Auch wenn es unrealistisch klingt, zu jedem negativen Punkt lässt sich mindestens ein positiver Aspekt finden!

Das Besondere an dieser Übung ist, dass sich dein Gehirn ganz automatisch die positiven Aspekte zu jedem negativen Gedanken merkt. Sobald du also wieder Gefahr läufst, in die Negativ-Spirale zu geraten, erinnert sich dein Gehirn an das positive Element. Das ist auch der Grund, warum man sich mit dieser Übung viel Zeit lassen sollte, damit sich die volle Wirkung der positiven Gedanken entfalten kann. Um den Effekt zu verstärken, kannst du dir die positiven Aspekte zudem visuell vorstellen. Dadurch erhöhst du deine Chancen, dass sich dein Gehirn daran erinnert. Je mehr Sinneswahrnehmungen eingebunden sind in diesen Prozess, umso wirkungsvoller ist er.

 

 

Übung #2: Auf Kindheitshelden hören

 

Pippi Langstrumpf ist für viele (Kinder) ein großes Idol. Das verrückte schwedische Mädchen hat durch ihre direkte und lustige Art schon so manches Herz zum Schmelzen gebracht. Nicvht umsonst begeistert sie nach wie vor Generationen.

„Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt“ ist nicht nur ein tolles Motto nach dem man freudig lebt, sondern kann auch dir ungemein bei dem Durchbrechen der negativ Endlosspirale helfen.

Nimm dir auch für diese Übung wieder ein Blatt Papier. Diesmal tut es nicht nur ein Kuli oder Bleistift, die Buntstifte müssen rausgekramt werden! Wenn keine zur Hand sind, tun es auch Textmarker. Hauptsache bunt! Nun lass das Kind in dir regieren: Mal einfach mal drauf los, wie du dir dein ideales Leben vorstellst! Ist da ein Haus, ein Äffchen und ein Pferd? Oder doch eher ein schickes Auto und viel Geld auf dem Konto? Lass deinen Ideen freien Lauf! Du kannst natürlich auch malen, wie schön deine aktuelle Lebenssituation ist, wenn du damit grade sehr zufrieden bist. Mit dieser Übung aktivierst du deine positiven Gedanken, die bunten Farben unterstützen diesen Effekt. Außerdem entspannt Malen und Zeichen unheimlich! Nicht umsonst gibt es auch Dinge wie Kunsttherapie. Du musst dein Meisterwerk niemandem zeigen, es ist nur für dich.

Aber nimm dir ausreichend Zeit und verzweifele nicht, wenn dir zuerst die Ideen fehlen. Alles, wofür du dankbar bist in deinem Leben, hat einen Platz in deinem Bild verdient, selbst wenn es sich dabei nur um dein Abendessen handelt.

 

Übung #3: Das 5-Minuten-Journal

 

Im Gegensatz zu den beiden ersten Übungen ist diese so gedacht, dass man sie langfristig in seinen Alltag einbaut. Die Idee hinter dem 5-Minuten Tagebuch ist, dass man seine Gedanken täglich trainiert, positiv zu denken.

 

Und so funktioniert es: Jeden Morgen schreibst du auf, wofür du dankbar bist, was den Tag heute toll und besonders machen wird und mit welchem positiven Motto du durch den Tag gehen willst. Keine Sorge, wenn dir nicht direkt ein gutes Motto einfällt. Du kannst dir dazu auch Ideen holen, zum Beispiel im Internet. Wichtig: Am Abend setzt man sich wieder hin und schreibt drei Dinge auf, für die man an diesem Tag dankbar war und außerdem, was man an diesem Tag hätte besser machen können. Manchmal hat man ja auch alles richtig gemacht. Ein Dankbarkeits-Tagebuch dazu führt, dass man sein Wohlbefinden stärkt, besser schläft und Veränderungen besser zulassen kann. Auf lange Sicht soll es sogar helfen, die Symptome von körperlichen Schmerzen zu lindern.

 

 

Alle diese Übungen sind dazu da, dir zu helfen und nicht dazu, von dir eine Leistung zu erwarten. Wenn du an die selbst arbeiten willst, mit besseren Gedanken durch den Tag und durch dein Leben gehen willst, dann kann ich dir diese Übungen sehr ans Herz legen!

 

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Übungen?

NLP Angst-Management Reframing

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

Erfahre mehr:

Erfolg

NLP

Verkauf

No content set.