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NLP: Das Meta-Modell der Sprache – Teil 1

Marc Galal

Das Meta-Modell der Sprache ist eines der größten und eines der wirkungsvollsten Tools innerhalb des NLP. In diesem Blogbeitrag lernst du nun die psychologischen Funktionen der Sprache kennen!

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NLP: Das Meta-Modell – Definition

In einem anderen Beitrag hast du bereits das Milton Modell kennengelernt. Das Milton Modell ist wiederum eine andere – gegenteilige – Perspektive und Herangehensweise innerhalb des NLP auf das komplexe Gebilde der Sprache. 
Das Meta-Modell der Sprache gibt dir die Möglichkeit, noch weiter und tiefer in das Verständnis der faszinierenden Welt der Sprache und in die Welt einzutauchen. 

Für dich wichtig zu wissen ist, dass das Meta-Modell der Sprache ein Modell des Modells der Sprache ist.
 

Merke dir: Wenn du Sprache als Modell der Welt verstehst, dann ist das „Meta-Modell der Sprache“ das „Modell des Modells Sprache“.


NLP: Geschichte des Metamodells der Sprache

Das Meta-Modell gehört zu den ersten und somit ältesten NLP-Techniken, die Grinder und Bandler entwickelt haben. Lerne hier alles über NLP: Was ist NLP?
Das Meta-Modell der Sprache ist ein Modell der Linguistik und wurde von Sprachphilosophen, wie Alfred Korzybski, Noam Chomsky und vielen weiteren entwickelt und von den beiden NLP-Gründern übernommen. Ein Ausgangspunkt der Forschung, die letztlich durch John Grinder im Meta-Modell fußte, war folgende Erkenntnis:
Es gibt 2 Formen des Wortes „sein“. Einmal die Identität und einmal die klare Aussage. Solch eine Aussage kann zum Beispiel „Das Auto ist rot.“ sein. Hierbei wird aus dem Satz an und für sich nicht deutlich, was genau gemeint ist, siehst du einmal von dem Kontext ab.


NLP: Was ist das Meta-Modell?

Wie du schon gelernt hast, bauen wir unser sprachliches Bild der Welt durch die 3 Gestaltungsprozesse „Generalisierung, Verzerrung und Tilgung“. 
Ein weiterer wichtiger Punkt, um das Meta-Modell der Sprache richtig zu verstehen, ist folgender: 
Jeder Mensch kommuniziert unterbewusst und bewusst mit anderen Menschen. Du erlebst es dann, wenn jemand dir eine Frage stellt, also Interesse hat, und das von dir Gesagte durchdenkt. Eine Problematik, die sich bei der Kommunikation immer wieder ergibt, ist folgender Punkt:
Sowohl du als auch dein Gegenüber, wenn ihr euch unterhaltet, habt andere Erfahrungen gemacht und ihr habt so einen anderen Erlebnishintergrund. 
Wenn du zum Beispiel erzählst, dass du gestern bei einem Fußballspiel im Stadion warst und dein Gegenüber war noch nie in einem Stadion, dann ergibt sich ein Verständigungsproblem, weil er über keinerlei Erfahrungen verfügt, wie es im Inneren eines Stadions aussieht. Natürlich ist dies nur eine ganz vereinfachte Darstellung, aber ich glaube, du weißt worauf ich hinaus will. 
Es kommt zu Missverständnissen und einer von euch beiden oder sogar ihr beide, bemerkt, dass es sprachlich nicht sonderlich gut passt und ihr aneinander vorbei redet. Es kann allerdings auch vorkommen, dass ihr es bewusst gar nicht wahrnehmt, sondern es intuitiv und bewusst merkt, dass etwas nicht stimmt und ihr beide diesen Eindruck allerdings nicht präzisieren könnt. 


Auf einen Blick kannst du dir folgendes behalten:

  1. Menschen kommunizieren miteinander und nutzen bewusst Sprache.
  2. Beim Sprechen gehen Menschen immer von gewissen Erlebnishintergrund aus. Es kommt zu einer Irritation/ Problem, wenn die Erlebniswerte unterschiedlicher Natur sind.
  3. Es kommt zu einem Problem und meistens nehmen beide dieses Problem unterbewusst wahr. 


NLP: Oberflächen und Tiefenstruktur

Bei dem Meta-Modell wird immer zwischen der Tiefen- und der Oberflächenstruktur unterschieden.
Die Tiefenstruktur zeigt dabei die Bedeutung des Gesagten auf, also genau das, was der Sprecher dachte.
Die Oberflächenstruktur gibt wortwörtlich die Form des Gesagten wieder.
Dabei verläuft der Prozess folgendermaßen:
Du hörst jemandem zu und nimmst die Oberflächenstruktur des Gesagten auf (den Satz). Infolgedessen weist du dem Satz eine Bedeutung zu, indem er mit der Tiefenstruktur des Gesagten verbunden wird. Allerdings entsteht dadurch eine grobe Verletzung des Meta-Modells. Denn eine ganzheitliche Kommunikation, welche die vollständige Beschreibung der Wirklichkeit wiedergeben würde, weil sie die Wirklichkeit komplett beschreibt, gibt es nicht. 
Also verletzt die eigene Bedeutungsgebung durch die Tiefenstruktur das Meta-Modell, weil jeder einen anderen Erfahrungshintergrund hat.

Um also ein besseres Verständnis zu erhalten und um die Gruppen aus Wohlgeformtheitsverletzungen klein zu halten, kannst du durch Fragen ein besseres Verständnis über die Bedeutungen erlangen. Durch Metamodellfragen werden Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, denen wir immer wieder ganz unterbewusst unterliegen, an den richtigen Stellen rückgängig gemacht. Dadurch erlangst du mehr Klarheit in Bezug auf die subjektive Wirklichkeit des anderen.  

Hinterfrage also immer wieder Generalisierungen, Tilgungen und Verzerrungen, damit keine Überflutung durch Informationen stattfindet.

META-Modell NLP Formate

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