2019 May 17

NLP: 6 Wege der Selbstpflege

In der hektischen Zeit, in der wir leben, spielt Selbstpflege eine wichtige Rolle. Mit sich und anderen achtsam umzugehen, das ist wichtiger denn je. Heute möchte ich dir sechs Wege beschrieben, wie du Achtsamkeit im Alltag umsetzt. Aus meiner Erfahrung als langjähriger Verkaufscoach kann ich eine Sache mit Sicherheit sagen: der Mensch steht immer im Mittelpunkt. Und er kann nur langfristig erfolgreich sein, wenn er mit sich im Reinen ist und weiß, was er will. Dazu muss man sich selbst kennen- und lieben lernen, ohne dabei egoistisch zu sein. Mit meinen Tipps zur gelungenen Selbstpflege kommst du diesem Ziel ein gutes Stück näher!

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2019 May 17
2019-10-22T11:00:39+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

1. Physische Selbstpflege

 

Wenn Menschen den Begriff „Selbstpflege“ hören, denken sie oft, dass es dabei um Sport gehen muss. Auf den eigenen Körper zu achten und darauf, dass man sich wohlfühlt, ist ein großer Teil der Achtsamkeit, beschreibt aber nicht zwangsläufig nur die körperliche Betätigung in Form von sportlicher Aktivität. Und seien wir mal ehrlich: Sport kann mal mehr, mal weniger ein recht einschüchternder Begriff sein. Besonders dann, wenn wir in unserem Alltag schon mehr als beschäftigt sind. Der Gedanke, in diesen Tag noch eine Aktivität einzubauen, kann einen zunächst überfordern. Der Kern der Selbstpflege liegt deswegen auch darin, Dinge zu tun, die du genießt. Wenn es sich nach Verpflichtung anfühlt, dann kann sich das negativ auf dein eigenes Stresslevel auswirken und ist kontraproduktiv.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Yoga

• Mehr Obst und Gemüse essen

• Mehr Wasser trinken

• In der Mittagspause einen Spaziergang machen

• Öfter mal die Treppe statt den Aufzug nehmen

 

2. Emotionale Selbstpflege

 

Bei der emotionalen Komponente der Selbstpflege geht es vor allen Dingen darum, mit sich selbst im Einklang zu sein. Leichter gesagt als getan, das gebe ich zu. Ein Schritt in die richtige Richtung ist an dieser Stelle, sich immer mal wieder zwischendurch selbst zu durchleuchten, seine Schwachstellen (sogenannte Trigger) zu durchschauen und seine Verhaltensmuster zu analysieren. Was macht mich immer wieder emotional fertig? Wie kann ich diese Situation vermeiden? Liegt das Problem in meiner Hand oder ist es etwas, das ich akzeptieren muss, weil ich darauf keinen Einfluss habe? Diese Muster zum einen zu entlarven und zum anderen zu durchbrechen, das ist ein hartes Stück Arbeit. Aber durchaus zu schaffen.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Tagebuch: die Gefühle aufschreiben hilft dabei, sie zu verstehen

• Meditation und Achtsamkeit üben: du lernst, mehr im Moment zu sein

• Grenzen setzen: es ist in Ordnung, auch mal Nein zu sagen

• Kreativ sein: drück deine Emotionen durch Malerei, schreiben oder kochen aus

• Beginne ein Dankbarkeitsjournal: du fokussierst dich auf Dinge, für die du dankbar bist. Das hilft, positiv zu denken und den Blickwinkel zu verschieben.

 

Es ist vollkommen in Ordnung, starke Emotionen zu haben, sie machen uns Menschen aus! Lachen, weinen, wütend sein – wie man sich fühlt, so fühlt man sich. Die emotionale Selbstpflege hilft dir dabei, zu verstehen, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst.

 

3. Spirituelle Selbstpflege

 

Nein, du musst jetzt nicht religiös werden, um auch in diesem Punkt erfolgreich zu sein. Du solltest aber an etwas glauben (außer an dich selbst)! Das hilft dir, deine Seele am Leben zu halten, deinen inneren Frieden zu finden und im besten Fall erlangst du dadurch ein besseres Verständnis für das große Ganze. Diese Verbindung kann dafür sorgen, Sinn und Zweck hinter allem zu verstehen und dementsprechend zu handeln. Das macht Mut und bringt dich auch durch schwierigere Zeiten.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Meditation

• Zeit in der Natur verbringen

• Beten

• Ein Dankbarkeitsjournal führen (siehe dazu auch Punkt 2)

• Für etwas Sinnhaftes spenden oder aushelfen

 

4. Intellektuelle Selbstpflege

 

Im Stress des Alltäglichen vernachlässigen wir oft, uns um unser intellektuelles Wohlbefinden zu kümmern. Hierfür muss man keinen akademischen Hintergrund haben: niemandem schadet es, sich weiter zu bilden und den Geist nicht verkümmern zu lassen. Auch wenn oft die Energie fehlt: es ist wichtig, den Kopf auf Trab zu halten, nur so wächst Wissen und kann entsprechend angewendet werden. Das kann einerseits bedeuten, zuerst deine Talente und Stärken zu erkennen und weiter zu kultivieren, es kann aber gleichermaßen auch bedeuten, etwas völlig Neues dazu zu lernen. Diese Art von Selbstpflege kann dich dabei unterstützen, herauszufinden, wo deine Stärken und Fähigkeiten am besten zu Einsatz kommen und in welcher Art Karriere du am besten aufgehoben bist.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Lies ein Buch

• Vervollständige ein Puzzle

• Lerne eine neue Sprache

• Höre dir Podcasts zu verschiedenen Themen an

• Lies Zeitung. So richtig, auf Papier.

• Besuche ein Seminar oder einen Kurs 

• Schau dir eine Dokumentation an anstatt einem Film oder einer Serie

 

5. Soziale Selbstpflege

 

Menschen sind von Natur aus soziale Wesen. Es gefällt uns, uns mit anderen verbunden zu fühlen. Diese Art Selbstpflege kann unterschiedlich aufgefasst werden – je nachdem ob du mehr der introvertierte oder der extrovertierte Typ Mensch bist. Das hängt mit dem jeweiligen Level an Komfort in sozialen Situationen zusammen. Doch eins haben wir alle gemeinsam: Verbindung ist wichtig. Ein gutes Umfeld zu haben, das dich unterstützt und denen du vertrauen kannst, das ist nahezu unbezahlbar. Diese Beziehungen zu kultivieren und zu pflegen ist ein hohes Gebot der Selbstpflege.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Zeit mit lieben Menschen verbringen

• Verabredungen treffe, die sich in den Alltag integrieren lassen: Mittagessen oder Feierabend zum Beispiel

• Ein Seminar besuchen, um neue Kontakte zu knüpfen

• Verloren geglaubte Kontakte wiederherstellen

• Ein Gespräch mit einer fremden Person beginnen

 

6. Sensorische Selbstpflege

 

Hinter diesem sperrigen Begriff verbirgt sich nicht viel mehr als eine Sache, die man nicht unterschätzen sollte: Genuss. Wer verlernt, zu genießen und sich was zu gönnen, der kann sich auch sonst nicht angemessen entfalten. Durch den Genuss werden deine Sinne geschult und du bist im Gesamtpaket einsatzfähiger und offener. Wie etwas aussieht, riecht, schmeckt oder sich anfühlt – diese Sinneswahrnehmungen sind wichtig und helfen dir, in der Gegenwart stattzufinden und dein Stresslevel niedrig zu halten. So lässt sich auch die Vergangenheit und die Zukunft deutlich leichter bewältigen. Diese Art der Selbstpflege wirkt zunächst simpel – und ist doch ein Wunderwerk an Effektivität.

 

Hier sind ein paar Ideen:

 

• Duftkerzen mit deinem liebsten Duft anzünden

• Ein Bad nehmen, ebenfalls mit einem Lieblingsduft

• Zeit in der Natur verbringen

• Gute Musik hören

• Etwas leckeres Essen

• Barfuß auf Gras laufen (oder auf einem flauschigen Teppich)

 

 

 

Du siehst, es gibt viele Arten, mit sich selbst und seinem Umfeld achtsam umzugehen. Niemand kann all das tagtäglich anwenden, aber in vielen kleinen Schritten kann man durch einfache Tipps zu einem besseren (Selbst-)Bewusstsein gelangen und hilft somit sich und anderen, was langfristig ein Garant für nachhaltigen Erfolg ist.

Jetzt seid ihr gefragt! Habt ihr weitere Tipps? Welche Art Selbstpflege ist euch besonders wichtig? Schreibt es in die Kommentare!

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