2019 May 16

NLP: 5 Lebenslügen, die du loslassen musst

Aufgepasst, wir werden belogen! Und zwar von uns selbst, jeden Tag. Wir plagen uns mit Gedanken rum, die in den Müll gehören, weil sie schlichtweg erstunken und erlogen sind. Glaubst du nicht? Dann lies mal weiter und halte den Mülleimer bereit!

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2019 May 16
2019-10-22T11:01:13+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

1. Ich kann das nicht

 

Klar, wenn du dir das jeden Tag sagst, dann ist es vermutlich wahr. Alles bedingt sich einander: unsere Sprache, unser Verhalten, unsere Gedanken. Wie sollst du dich positiv gegenüber anderen verhalten und sprechen, wenn du selbst nur negative Gedanken hast? Das ist schlichtweg unmöglich. Wenn du von (Selbst-)Zweifeln geplagt wirst, wie sollst du dann gut auftreten und einen positiven Eindruck hinterlassen? Aus dieser Mühle rauszukommen ist aber einfacher, als du denkst: genau wie wir uns selbst negativ beeinflussen können, geht das auch andersherum: beginne am besten direkt morgens damit, dir positive Glaubenssätze zu sagen.

• Ich kann das.

• Ich schaffe das.

• Ich bin stark.

• Ich bin gut.

• Heute wird ein guter Tag.

• Ich kann meine Ziele erreichen.

Das sind nur ein paar wenige Beispiele dafür, wie du es mit kurzen, aber präzisen Statements schaffst, deine eigenen Gedanken in eine positive Richtung zu lenken. Du wirst sehen, wie sie dein Verhalten, deine Sprache und dein Umfeld beeinflussen. Und sich selbst zu besiegen ist doch der schönste Sieg!

 

2. Ich bin allein

 

Auch wenn du glaubst, deine Pläne gehen niemanden etwas an, jemand könnte dir deine Idee klauen oder dich sonstwie negativ beeinflussen: du musst mit Menschen reden, um erfolgreich zu sein. Du musst dein Netzwerk kultivieren und am Leben erhalten, du musst dich mit Leuten umgeben, die dich inspirieren und dich unterstützen. Negativ Influencer solltest du verbannen! Sie bringen dir nur Zweifel ein und bringen dich nicht weiter. Mach nicht den Fehler und denke auf deinem Weg zum Erfolg, du schaffst alles alleine. Verbundenheit zu anderen Menschen ist wichtig und kann auch Mehrwerte schaffen. Übe zum Beispiel ein Verkaufsgespräch mit einem Familienmitglied oder einer guten Freundin und bitte sie darum, dir ehrliches Feedback zu geben. Wenn du ein Produkt verkaufen willst und dir nicht sicher bist, ob andere Leute darin auch einen Nutzen sehen, frag andere Leute! Ideen entstehen oft in den stillen Kämmerlein und ganz für sich, aber bis zu ihrer Umsetzung sollten sie sehr viele Wege gestreift haben, um erfolgreich zu sein.

 

3. Wenn ich scheitere, ist das das Ende

 

Dies ist eine Einstellung, die leider tief in unserer Mentalität verankert ist und von einem großen Teil der Gesellschaft als Wahrheit betrachtet wird. In den Vereinigten Staaten von Amerika beispielsweise gehen die Menschen ganz anders damit um: eine Idee wird in die Tat umgesetzt und wenn man damit scheitert, zieht man seine Lehren daraus und versucht es erneut. Niemand dort sieht dieses vermeintliche „Scheitern“ als das Ende an. Es ist eher ein weiterer Anfang, eine Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen und daran zu wachsen. Aus Angst vor der Zukunft leben wir oft in der Vergangenheit, wollen nicht loslassen und verbauen uns damit Chancen, für eine erfolgreiche Zukunft. Das soll nicht heißen, dass jeder auf Teufel komm raus alles riskieren soll. Es heißt nur, dass man nicht Chancen an einem vorbeiziehen lassen soll, nur weil man Angst davor hat, sie zu ergreifen.

 

4. Ich habe keine Zeit

 

Jeder Tag hat 24 Stunden; eine Woche sieben Tage; der Monat mal mehr, mal weniger als 30 Tage; ein Leben eine unbestimmte Anzahl. Das ist immer gleich. Doch was du daraus machst, das liegt in deiner Hand. Es ist nämlich eine reine Lüge, zu sagen, dass du keine Zeit hast, du verbringst sie nur anders. Natürlich gibt es Dinge, die müssen erledigt werden. Termine, die festgelegt sind und dringlich sind. Die Prioritäten, die du setzt, die Zeit, die du mit bestimmten Dingen verbringst sind entscheidend dafür, was aus dir wird. Du nimmst dir keine Zeit für dich selbst, willst dich nicht mit deinen Wünschen und Ideen auseinandersetzen und dich mit dir selbst beschäftigen? Geht in Ordnung. Aber dann erwarte auch nicht, dass sich deine Persönlichkeit weiterentwickelt und dass du erfolgreich wirst. Je länger wir auf die Zukunft warten, desto kürzer ist sie. • Ein kleines Gedankenexperiment: Nimm dir Stift und Papier und schreibe einmal auf, wie für dich der perfekte Tagesablauf aussehen müsste. Und damit meine ich nicht einen Urlaubstag, an dem man bis mittags schläft, in der Sonne frühstückt und dann den Tag am Strand verbringt. Ich meine damit einen Arbeitstag, deinen Alltag. Wie müsste dieser strukturiert sein, damit du dich rundum wohl fühlst? Wofür willst du Zeit haben, was ist dir wichtig? Mach dir eine Vision von deinem perfekten Tag. Im zweiten Schritt solltest du hingehen und genau überlegen, an welchen Stellen du deinen täglichen Ablauf ändern kannst und willst, um dieser Vision ein Stück näher zu kommen. Ein Ergebnis erzielst du sicher nicht von jetzt auf gleich – aber wenn du dich damit häufiger beschäftigst und auch deinen Fortschritt wahrnimmst, kann sich das Stück für Stück einstellen.

 

5. Eigentlich…

 

Dieses trügerische kleine Wort schleicht sich in unsere tägliche Sprache ein wie ein Parasit. Wenn man sich nämlich mal ganz deutlich bewusstmacht, was das Wort zu bedeuten hat, dann stellt man unweigerlich fest, dass man das Wort Eigentlich eigentlich gar nicht braucht. Probiere es mal aus! Streich es einfach jedes Mal wieder, wenn du es schreiben möchtest. Beiß´ dir auf die Zunge, wenn du es sagen möchtest. Denn jeder Satz, der so beginnt oder der es beinhaltet, ist eine Lüge.

• Eigentlich würde ich ja gerne…

• Eigentlich habe ich keinen Hunger

• Was soll ich hier eigentlich?

• Wer hat hier eigentlich das Sagen?

Oft versuchen wir, dadurch Dinge zu relativieren. Aber wenn man mal darüber nachdenkt, dann hat das wenig Sinn. (Ich hätte hier genauso gut schreiben können „(…) dann hat das eigentlich wenig Sinn“). Macht das einen Unterschied für die Bedeutung des Satzes?

Probiere es selbst aus!

Der Duden sagt, das Wort eigentlich „(…) kennzeichnet einen meist halbherzigen, nicht überzeugenden Einwand, weist auf eine ursprüngliche, aber schon aufgegebene Absicht hin. (…)“. Und wer bitte möchte das sein? Halbherzig, nicht überzeugend, aufgegeben?

Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind – diese Weisheit bestätigt sich wieder mal durch die Lügen, die wir uns selbst erzählen. Und jetzt hör auf damit!

Sei ehrlich zu dir selbst, denn du verdienst Mut und Wahrheit!

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