2018 September 23

Erfolg: 5 Tipps, damit du deinen Jahresplan in Tagen schaffst

Wir nehmen uns alle oftmals etwas vor und halten es dann nicht. Oder wir planen etwas und es verstreicht immer mehr Zeit und unsere Vorstellungen verwandeln sich. Der Erfolg stellt sich damit nie ein. 
Ganz einfach gefragt: Wieso setzt du deine Ziele nicht sofort um, sondern wartest damit ein Jahr?

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2018 September 23
2018-10-01T16:19:28+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Am Anfang war der Plan

Wenn du so richtig überlegst, dann hast du bereits für die kommenden Tage etwas geplant, richtig? Sei es der Einkauf, Projekte, Geschäftsessen oder einen Ausflug mit der Familie.
Und dann ist da noch das große Projekt oder die große Unternehmung, für die du das komplette Jahr als Zeitfenster angelegt hast. Und dann passiert folgendes: Die Monate ziehen ins Land und einen Großteil der Arbeit erledigst du auf den letzten Drücker, weil die Deadline im Nacken immer unangenehmer wird. 
Zusammengefasst: Du hast ein Jahr Zeit und machst doch nur das Nötigste über diesen langen Zeitraum, um dann am Ende unter Druck zu geraten. Erfolgreiche Personen gehen immer anders vor, indem die den Fokus bewahren und sich nicht durch unwichtige Dinge ablenken lassen. Das Beste daran ist: Diese Arbeitsweise ist erlernbar, zum Beispiel mit dem Pralinee- Muster, das dir gegen deine Aufschiberitis hilft.


Zeitraffung

Was spricht dagegen, ein Jahresprojekt statt in 12 Monaten in nur 1-2 Monaten abzuschließen? Die Zeit? Wohl kaum, wie du gleich sehen wirst. 
Wenn du dir überlegst, dass du zum Beispiel ein Jahr Zeit investierst, damit dein Projekt fertig wird, und du zwischen den einzelnen Schritten viele Pause machst, dich verzettelst, ablenkst, anderen Dingen widmest und den Überblick andauernd verlierst, weil du immer von neuem anfängst und die Hauptarbeit erst am Ende erledigst, warum machst du es nicht sofort so, denn immerhin gehören Freiheit und Zeit zu den größten Erfolgserlebnissen.


5 Tipps Projekte und Ziele effizient zu bearbeiten

Lass uns keine Zeit verlieren, denn mit diesen 5 Tipps setzt du deine Projekte nicht nur schneller, sondern wesentlich erfolgreicher um!
 

1. Wichtig: Was ist unwichtig?

Ein wesentlicher Bestandteil ist, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.
Schreibe dir zuerst eine detaillierte Liste. Fülle diese Liste ruhig mit allem, was dir einfällt. Anschließend gliederst du die Liste nach dem zeitlichen Aspekt. Dabei spielt es noch überhaupt keine Rolle, dass du womöglich auf 12 Monate geplant hast. 
Lasse  den Plan danach einige Stunden oder auch Tage ruhen.
Nimm dir dann deinen Plan vor und streiche sofort die unwichtigen Dinge heraus, die dir ins Auge springen.
Stelle dir dazu folgende Fragen, um das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden:

  • Brauche ich das jetzt sofort?
  • Führt es mich direkt zum Ziel?
  • Wer kann mir bei der Aufgabe unmittelbar helfen?
  • Wie schnell lässt sich die Aufgabe erledigen?

Grenze auch hier immer wieder den Zeitraum ein. Nur die unmittelbar relevanten Dinge stehen hierbei im Fokus und können als wichtig markiert werden, der Rest ist unwichtig oder nicht sofort umsetzbar. Menschen schieben gerne die unwichtigen Sachen vor, um eine Entschuldigung zu haben, die wichtigen Dinge nicht umgesetzt zu haben.
Sei dabei sehr rigide zu dir selbst. Ein ständiges hin- und her Überlegen bringt dich hierbei nicht weiter, sondern nur Entscheidungen helfen dir tatsächlich. Eine optimales Verfahren ist übrigens die SMART-Methode.


2. An der Arbeit verschlucken

Wie viel Zeit solle in den Erfolg investieren werden? Die Antwort: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Sei effektiv! Wenn du zum Beispiel 10 Stunden am Tag arbeitest, wie viele Stunden davon nutzt du wirklich effektiv für die Arbeit und wie viele Stunden dienen eigentlich nur dafür, dass du tagträumst? Übrigens ist die Tagträumerei gar nicht so schlimm, alleine Walt Disney hat dadurch riesige Erfolge feiern können!
Es kommt niemals auf die Quantität der Arbeit an, sondern viel mehr geht es darum, punktgenau die Qualität abzuliefern, wenn du diese brauchst. Wer unproduktiv arbeitet, der bildet sich nur ein etwas getan zu haben, aber betrachtet man das Nettoergebnis, dann warst du genauso unproduktiv, wie wenn du absolut nichts getan hättest.


3. Delegiere!

Du musst nicht jede Aufgabe selbst handhaben, sondern du kannst die Aufgaben auch delegieren. Du kennst womöglich einen Experten, der das Thema wesentlich effizienter abarbeiten kann? Dann kontaktiere diesen sofort. Das investierte Geld bekommst du dabei letztlich wieder heraus, wenn du nur einmal die zeitliche Ersparnis damit vergleichst. 
Je mehr du delegierst, desto mehr schaffst du auch persönlich. Unwichtige oder routinierte Dinge können so auf verschiedene Schultern verteilt werden. Allerdings solltest du aufpassen, keine routinierten Aufgaben an zu viele Menschen abzugeben, wenn diese Aufgaben auch eliminiert werden können. 
Nimm im Gegenzug nicht mehr Arbeit an, sondern lerne unbedingt „Nein!“ zu sagen. 
„Nein!“ gehört zu den effektivsten Mitteln, die es bei der Arbeit gibt. Wer es schafft, Dinge abzulehnen, der handelt fokussiert, weil er unterbewusst bereits gliedert, was wichtig, was zeitlich umsetzbar und nützlich ist.


4. Die Aufgabe zählt, der Rest nicht! 

Natürlich ist so ein Schwätzchen ab und zu toll, aber was bringt dir das mitten bei der Arbeit? Du willst letztlich deine Zeit effektiv nutzen und nicht damit verplempern, dem neuesten Flurfunk zu lauschen, der dir letztlich ganz genau null Mehrwert bietet. Damit ist nicht gemeint, dass du hin und wieder kurz eine Pause einlegen solltest. Damit ist gemeint, dass du es nicht mitten in einer konzentrierten Arbeitsphase machst.
Auch Facebook, Instagram und Co. bilden ein erstklassige Basis, damit du dich von deiner Aufgabe ablenken kannst. 
All das brauchst du nicht, wenn es darum geht, deine Aufgabe erfolgreich zu meistern. Senke die Optionen, dich abzulenken, auf ein Minimum, indem du unnötigen Ballast abwirfst, dich in einen Raum zurückziehst und gedanklich tief in dein Thema eintauchst. 


5. Deadlines

Besonders im kreativen Business sind Deadlines an der Tagesordnung. Zum einen fördern sie den Arbeitsethos, indem es einfach keinerlei Entschuldigungen dafür gibt, dass man die Deadline nicht eingehalten hat. Zum anderen steigert es deine Kreativität, wenn du auf einmal musst und nicht mehr nur kannst oder sollst. 
Lege dir eine absolute Deadline fest. 
Das hat zudem noch die reinigende Wirkung, dass du alles Unwichtige ausblendest und immer wieder Entscheidungen triffst. 


Du siehst selbst: Je mehr du an Aufgaben eliminierst, desto weniger Aufgaben bleiben übrig. Diese sind dafür umso wichtiger. 
Durch die vollkommene Fokussierung auf die erfolgreiche Lösung des Problems und die damit verbundene Ignoranz von allen unwichtigen Dingen schaffst du auf einmal Dinge, die du niemals für möglich gehalten hast. 

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