2021 February 24
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Teil 1/2: Darum klappt es mit der Motivation nicht!

Motivationstiefs im Lockdown? Das können zahlreiche Menschen nur bestätigen. Stellen wir bitte eins klar: Du bist kein menschliches Wesen, wenn du nicht irgendwann in deinem Leben unter mangelnder Motivation gelitten hast. Jeder hat das Gefühl erlebt, aktuell umso mehr. In jedem Fall ist es wichtig zu wissen, dass mangelnde Motivation zwar häufig vorkommt, aber überwunden werden kann. Wie? Das erfährst du in diesem Blogbeitrag.


2021 February 24
2021-03-01T11:19:42+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Es gibt viel, was im Leben erreicht werden kann, wenn wir durch Motivation angetrieben werden. Aber wenn du dich in einem Zustand befindest, indem es dir schwerfällt, dich um etwas zu kümmern, könnte einer dieser unten gelisteten Dinge der Grund sein.

Grund #1 Du tust nicht genug!

Lass das erstmal wirken. Es mag seltsam erscheinen, ist aber wahr. Wenn du unter mangelnder Motivation leidest, kann es sein, dass du nicht genug tust. Wenn du dich einfach dazu entschließt, mit einer Aktivität zu beginnen, auch wenn du keine Lust dazu hast, kann die Motivation dich finden.

Hattest du jemals einen Samstag, an dem du gerade zu Hause geblieben bist und nichts getan hast? Vielleicht bist du den ganzen Tag in deiner Jogginghose geblieben und hast dich einfach auf die Couch gesetzt. Du warst nicht krank, sondern einfach nur entspannt. Wie hast du dich an diesem Tag gefühlt? Wenn du wie die Mehrheit der Menschen bist, dann warst du am Ende des Tages garantiert müde. Das mag seltsam erscheinen, weil du den ganzen Tag nichts getan hast, aber es ist wahr.

Hier ist der Grund: Du hast an diesem Tag wenig Energie verbraucht und doch schien es dir irgendwie die Kraft zu rauben. Du warst nicht in Bewegung und es hat dich dazu gebracht, so zu bleiben. Jetzt versetze ich dich in ein anderes Szenario: Hattest du andererseits jemals einen Tag, an dem du einen vollgepackten Zeitplan hattest? Du hast viel geplant und konntest von einer Aktivität zur nächsten wechseln.

Wenn du unter mangelnder Motivation leidest, versuche einfach genau das Gegenteil von dem zu tun, was du möchtest. Versuche mit etwas zu beginnen. Stell dich in die Küche und hacke das Gemüse und am Ende ist das Essen auf dem Tisch, bevor du dir ein langweiliges Brot schmierst. Sobald du aktiv bist, fällt es dir möglicherweise leichter, weiterzumachen.

Grund #2 Du gibst depressiven Verstimmungen eine Chance!

Depressionen neigen dazu, deine Energie und Motivation zu stehlen. Dies gilt auch bei leichten Depressionen. Wenn du mit Depressionen zu kämpfen hast, kann es schwierig sein, die normalen Aufgaben des täglichen Lebens zu meistern. Das heißt, es ist regelrecht ein Kampf, das Haus zu putzen oder die Rechnungen zu bezahlen, weil es dir egal ist.

Wenn du glaubst, mit Depressionen zu tun zu haben, kannst du einige Maßnahmen ergreifen, um dein Mangel an Motivation zu verbessern. Das erste ist, mit einem Therapeuten zu sprechen. Hol‘ dir professionelle Hilfe. Decke so mögliche Ursachen deines negativen Empfindens auf. Entscheide außerdem, welche Themen aktuell die größte Aufmerksamkeit erfordern. Zum Beispiel ist es „Prio A“, deine Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Das Erlernen einer Fremdsprache kann hingegen warten. Bestimme, was jetzt getan werden muss. Wenn du depressiv bist, ist es wichtig, dass du alle deine Erfolge feierst, auch wenn sie sich noch so klein anfühlen. Das heißt, wenn du eine Rechnung pünktlich bezahlen konntest, kannst du dies als Erfolg ansehen und dich gut dabei fühlen.

Grund #3 Du fühlst dich schlichtweg überfordert!

Manchmal, wenn du viel zu tun hast und dich überfordert fühlst, werden dein Körper und dein Geist abgeschaltet. Anstatt die Details herauszufinden, fühlt es sich besser an, die Arbeit ruhen zu lassen. Wir haben oben bereits nahegelegt, wie das Nichtstun zu mangelnder Motivation führen kann, aber es funktioniert auch umgekehrt. Mangelnde Motivation kann auch durch eine überlastete To-do-Liste entstehen. Wenn du das Gefühl hast, dass es so viel zu tun gibt, dass du unmöglich alles pünktlich erreichst, möchtest du vielleicht gar nicht erst anfangen.

Wenn es bei dir der Fall sein sollte, versuche, deine Aufgaben in kleine Teile zu zerlegen. Hier ist ein Beispiel, wie du eine größere Aufgabe aufteilen könntest: Denke darüber nach, einen Urlaub zu planen. Wenn du auf deine To-Do-Liste "Urlaub planen" hinzufügst, kann dies überwältigend sein. Es kann sich auch total stressig anfühlen, weil du es nicht auf einen Schlag von deiner Liste streichen kannst, nachdem du eine kurze Zeit daran gearbeitet hast. Du solltest es daher in Stücke zerlegen, wie zum Beispiel:

Urlaubsplanung:

  1. Flug buchen
  2. Packen
  3. …usw.

Wenn du also deine großen Aufgaben in kleinere Stücke aufteilst, hast du einen viel besseren Überblick. Deine detaillierte Liste hilft deinem Geist, sich auszuruhen, da du genau sehen kannst, was zu tun ist. Wenn du jede kleine Aufgabe erledigst, wirst du schon bald deinen Zielen näher sein. Wie du merkst, gibt es zahlreiche Gründe, die deine Motivation ausbremsen. In TEIL ZWEI erfährst du noch weitere Gründe. Eins ist klar: danach siehst du alles transparenter.

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Viel Erfolg & bleib gesund,

Dein Marc

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