2019 December 11

Wie Du Herausforderungen mit voller Kraft angehst!

Aufgeben ist bekanntlich keine Option, doch viele Menschen geben nach nur einem Versuch bereits auf. Wie eine Art Vollbremsung bleiben sie sofort stehen, während andere sich nicht entmutigen lassen und aktiv an einer Lösung arbeiten. Welcher Typ bist Du? Finde es in diesem Blogbeitrag heraus und arbeite von nun an lösungsorientiert an Deiner Persönlichkeitsentwicklung.

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2019 December 11
2019-12-23T20:59:31+0100 Marc Galal GmbHMarc Galal

Stell‘ Dir folgendes Szenario vor: Dein Chef gibt Dir eine neue Aufgabe und Du denkst Dir „Oh je, das wird mit Sicherheit schiefgehen“. Bevor Du Dich Deiner neuen Aufgabe widmest, ist das Scheitern in Deinem Kopf schon vorprogrammiert. Nach einem Versuch kommt dann das vorhergesehene Misslingen. Du hast selbst daran geglaubt, dass es nicht klappt, und nun hast Du Deine Bestätigung erhalten. Du verkriechst Dich wieder in Deinem Schneckenhaus. Kennst Du das? 

Wenn wir gewisse Dinge ungern tun, dann fokussieren wir uns automatisch auf das Problem und sehen keine anderen Wege mehr – ein Tunnelblick entsteht. Stattdessen findest Du immer weitere Gründe, warum es nicht klappt, gar nicht klappen kann. Du fühlst Dich unvorbereitet, bist überfordert, stehst unter Zeitdruck und „wieso eigentlich gerade Du“? Du baust eine Mauer der Abneigung gegenüber der neuen Tätigkeit auf und suchst sofort nach Rechtfertigungen. Lass mich Dir eins sagen: Der beste Weg ist, es Deine Wiederstände zu durchbrechen und neue Situation mit offenen Armen zu begrüßen.
Durchbrich Deine inneren Widerstände

Wir schieben nicht nur gerne Aufgaben vor uns her, sondern wir suchen uns auch immer eine Ausrede dafür, dass etwas nicht funktionieren kann, denn damit bestätigen wir unsere Glaubenssätze. Gerade diese inneren Widerstände sorgen dafür, dass Du Dich gedanklich in einen Teufelskreis begibst. Am Ende kommst Du dann zu der Erkenntnis, dass Du ein Pechvogel bist – was eigentlich gar nicht stimmt. Ich möchte heute mit Dir meine persönliche Herangehensweise teilen: Ich sage zu jeder Herausforderung „ja“. Damit gehe ich sofort in die Umsetzung. Wichtig dabei ist, dass ich durch das „ja“ mit einer positiven Einstellung an die Aufgaben herangehe und auf diese Weise nicht mehr in Versuchung komme irgendwas in Frage zu stellen. Durch mein gesagtes „JA“ laufe ich sofort los und suche Wege, um neue Aufgaben in einem gutem State/Zustand umzusetzen.

Du solltest natürlich nicht zu allem sofort jubelnd  „ja“ sagen. Nimm Dir die Zeit, die Du brauchst um darüber nachzudenken. Visualisiere, was eventuell zukünftig daraus werden könnte. Entsteht dadurch ein positives Gefühl und Du fühlst Dich motiviert, dann solltest Du es auch unbedingt umsetzen.

Wie Du Deine Ausreden unbewusst bestärkst

1. Negative Influencer bestärken Deine Ausreden

Die Hürden werden noch viel größer, wenn Dich Menschen in Deinem unmittelbaren Umfeld negativ beeinflussen. Bei einem negativen Mindset wirken diese schlechten Personen wie ein Multiplikator, weil sie Dich in Deiner negativen Meinung bestärken. Sobald Du merkst, dass Dich jemand immer wieder mit negativen Erzählungen beeinflusst, solltest Du das Gespräch unterbrechen und Dein Mindset neu ausrichten.

2. Wofür brennst Du eigentlich wirklich?

Gründe, gegen Aufgaben zu finden, kann auch immer ein Zeichen dafür sein, dass Du vielleicht das Falsche tust. Bist Du wirklich mit Herz und Leidenschaft dabei oder machst Du es ohne den nötigen Ehrgeiz? Wer hatte die Idee, dass Du beruflich das tust, was Du gerade machst? Du oder Deine Eltern, Deine Freunde oder Dein Partner? Ist es das, was Du wirklich Dein ganzes Leben lang tun willst oder ist es das, was Dir vorgegeben wird und Du bist nur mit falschem Ehrgeiz bei der Sache?

3. Falsche Routinen?

Routinen können Dich im Alltag bei allen Vorhaben bestärken, allerdings bewirken sie auch das genaue Gegenteil, wenn es die falschen sind. Die richtigen Routinen wirken wie ein absoluter Turbo und machen Dich zur regelrechten Produktivitätsmaschine. Überprüfe einmal Deine Routinen und schaue, wie viel Zeit sie Dich am Tag kosten.

Wie Du erfolgreich nach Lösungen suchst

1. Hinterfrage Deine Motivation

Wie stark ist Dein innerer Antrieb die Herausforderung anzugehen? Wie stark ist Dein Mindset und Deine positiven Glaubenssätze? Denke eine Woche jeden Abend und jeden Morgen beim Aufstehen darüber nach. Du wirst merken, ob es Dir wirklich wichtig ist oder eben nicht. Wenn Du wirklich Feuer gefangen hast, dann willst Du für die Herausforderung unbedingt einen Weg finden und sie lösen. Wenn Du nicht derartig motiviert bist, dann verschwende nicht Deine Zeit damit.

2. Setze Dir selbst eine Frist!

Gib Dir selbst eine Frist von vier Wochen. In diesen vier Wochen suchst Du nach allen erdenklichen Mitteln und Wegen, um eine Lösung zu erreichen. Der zeitliche Druck motiviert Dich zusätzlich und Du weißt, dass es nur für eine gewisse Zeit ist. Damit überwindest Du Deine Blockaden besser. Solltest Du Dich noch einmal dabei ertappen, wie Du nach Ausreden suchst, kannst Du Dir immer wieder vor Augen halten, dass Du es ja nur einige Wochen machst.

3. Mach‘ eine Wette!

Wenn Du ein Profi darin bist, Ausreden zu finden, mache mit Deinen Arbeitskollegen, Familienangehörigen oder Freunden eine Wette. Wenn Du es nicht schaffst bzw. nicht durchziehst, dann schuldest Du demjenigen zum Beispiel ein Essen oder einen kleinen finanziellen Betrag. Je höher der Einsatz dabei ist, desto größer ist der Schmerz, wenn Du es nicht schaffst. Das könnte Dich motivieren, lösungsorientierter zu handeln. So seltsam es klingt, aber wie in dem oben genannten Beispiel funktionieren wir manchmal nur, wenn wir den Druck spüren. Also, mache Dir selbst Druck und starte noch heute durch!
 

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