Verkauf: 7 Tipps für den perfekten Smalltalk

Manche können es scheinbar aus dem Stand, andere wiederum bekommen Panik, sobald sie daran denken, mit einem Kunden etwas Smalltalk zu führen. Dabei besteht hierbei die super Möglichkeit, den Kunden besser kennenzulernen und bereits die ersten positiven Akzente zu setzen. 

https://www.marcgalal.com/fileadmin/blog/images/06.10smalltalk.jpg

Verkauf: Wieso Smalltalk im Verkaufsgespräch wichtig ist

Wer die Kunst des Smalltalks beherrscht, der kann nicht nur sich selbst die Nervosität zum Beispiel bei einem wichtigen Kundengespräch nehmen, sondern auch den Kunden bereits in einen positiven Zustand bringen und dann zur eigentlichen Sache übergehen: dem Verkaufsgespräch.

Durch Smalltalk lernst du deinen Kunden besser kennen und bringst euch beide auf eine emotionale und persönliche Basis. 
Und wen behält der Kunde besser in Erinnerung? Den Verkäufer, der sofort auf das geschäftliche eingeht oder denjenigen, mit dem er sogar eine persönliche und großartige Beziehung pflegt? Richtig, er geht erneut zu dem Verkäufer, ganz gleich in welcher Sparte du tätig bist, den er positiv in der Erinnerung behalten hat, und fragt ihn sogar von sich aus nach neuen Produkten. 
5 Minuten Smalltalk können also nicht nur über ein erfolgreiches Geschäft entscheiden, sondern darüber hinaus generierst du so auch weiter Abschlüsse in der Zukunft.


Verkauf: 7 kleine Tipps für erfolgreichen Smalltalk

Ich gebe dir 7 kleine Tipps, die erfolgreichen Smalltalk von schlechtem Smalltalk unterscheiden. 


1. Ein guter Einstieg

Zuerst musst du natürlich aktiv werden. Nur nebeneinander stehen und sich anschweigen, bringt dich nicht weiter und es verschreckt eher Kunden, wenn sie merken, dass von dir keine Aktivität ausgeht. Zeige subtile und freundliche Autorität.
Wichtig ist der perfekte Einstieg in den Smalltalk. Achte auf eine freundliche Begrüßung, die nicht zu stürmisch, aber auch nicht zu verhalten ist. Lächele deinen Kunden an, gib ihm die Hand und biete ihm etwas zu trineken an. 


2. Gute Themen

Wie findet man das passende Themen mit einem Kunden, wenn ihr euch noch kaum kennt? Sprich mit deinem Kunden auf jeden Fall über etwas Positives.
Nutze den gemeinsamen Anlass, zum Beispiel, wenn ihr euch auf einem gemeinsamen Seminar befindet, sprich möglichst über allgemeine Dinge und zur Not funktioniert auch das Wetter, das wird sicherlich niemals aus der Mode geraten. 
Auch die Herkunft und berufliche und private Interessen sind immer ein super Thema. 
Gehe dabei immer auf die Themen des Kunden ein. Merke dir: Du setzt den Gesprächsimpuls und dein Kunde füllt das Gespräch mit seinen Themen. 


3. Vermeide folgende Themen

Grundsätzlich gilt die Regel: Sprich niemals Streitthemen oder intime Details an, das gehört nämlich nicht zum emotionalen Verkauf dazu. Solche Dinge gehören in den privaten und nicht in den beruflichen Bereich und in einem Verkaufsgespräch schon gar nicht. Meide Themen wie Politik, Sex, Religion, Lästereien und Gerüchte. Auch Krankheiten eignen sich nicht unbedingt dafür. Zum einen geht es dich nichts an (außer dein Kunde schneidet das Thema von sich aus an), zum anderen bringt es euch beide in eine negative Stimmung und sorgt dafür, dass es deinen Gesprächspartner eher abschreckt.  


4. Mache es nie krampfhaft!

Versuche auf die Themen deines Gegenübers einzugehen, stelle, wenn es geht, viele Fragen. Achte jedoch immer dabei darauf, dass du es nicht zu krampfhaft machst, sondern, dass du die Frage nebenbei stellst, dass es deinem Kunden nicht auffällt. 
Hierbei ist natürlich Feingefühl gefragt. Worum es immer geht, ist, dass du einerseits mit deinem Kunden ein Vertrauensverhältnis aufbaust und andererseits, dass du auch Informationen über deinen Kunden gewinnst. Was fasziniert und begeistert ihn? Worin sieht er seine Stärken und was sind seine Zukunftswünsche? Solche Dinge kannst du bereits oberflächlich im Smalltalk herausbekommen


5.  Nimm dich zurück!

Oftmals sehe ich es, wenn Verkäufer mit Kunden reden, dass sie zu oft einhaken und den Kunden nicht aussprechen lassen. Solche Dinge sind kontraproduktiv. Lasse deinen Kunden ausreden, oftmals wird er automatisch von sich aus weitererzählen und so sind viele kleine Fragen nicht nötig, wenn du stattdessen offene Fragen stellst, die ein weites Feld abdecken. Schweige, höre aufmerksam zu und nimm dich zurück. Sollte dir das schwer fallen, dann hier einige Tipps, wie du dein Ego überwindest.
Plauderst du zu viel über dich selbst, so wirkt das meistens sehr arrogant auf die Kunden und es geht hierbei um deinen Kunden, seine Zufriedenheit und den möglichen Abschluss, aber ganz sicher nicht darum, wie großartig du bist oder was du alles magst und welche Vorstellungen du hast. 
Werte die Aussagen deines Kunden, wenn möglich, auch nicht. Sei neutral und freundlich und vermeide Misstöne


6. Körperhaltung und Mimik

Wenn du zuhörst und dabei so aussiehst, als würdest du kurz davor stehen einzuschlafen, dann ist es auch nicht wirklich gut. Übe und beobachte deine Mimik und Körperhaltung vor dem Spiegel, damit du im Gespräch immer offen und sehr kompetent wirkst. Verschränke nicht deine Arme, sondern nimm immer eine offene Körperhaltung an. Nutze die Gestikulation, um gewisse Themen hervorzuheben und zu unterstreichen. Übrigens kannst du so für einen neuen Fokus deines Kunden sorgen. 


7. Zum Termin oder Verkaufsgespräch kommen

War es ein Treffen, zum Beispiel auf einem Seminar, dann kannst du hier den nächsten Termin für ein Verkaufsgespräch ausmachen. Oder du gehst elegant über zum nächsten Thema und stellst das Produkt vor. 
Hierbei ist folgendes immer wichtig, nämlich, dass du dich nicht allzu lange im Bereich des Smalltalks aufhältst, sondern den Übergang schaffst. 


Sage für einen Termin: 

„Es hat mich gefreut, Sie kennenzulernen, was halten Sie davon, wenn wir uns demnächst einmal zum Essen treffen?“

Oder, eine Variante, um die Informationen aus dem Smalltalk zu nutzen: 

„Ich schicke Ihnen einfach mal den Artikel zu, geben Sie mir doch einmal Ihre Kontaktdaten, das wir in Verbindung bleiben.“

Ein fließender Übergang zum eigentlichen Verkaufsgespräch wäre:
„Nachdem, was Sie erzählt haben, wird Sie das hier auch sehr interessieren.“

Prinzipiell geht es darum, dass du einen Aufhänger findest, damit du entweder die Kontaktdaten bekommst, oder du nutzt die Informationen aus dem Smalltalk dafür, dass du zu dem eigentlichen Verkaufsgespräch wechselst. 

Beherzige diese 7 Tipps und Smalltalk wird demnächst keine Herausforderung, sondern vielmehr eine Möglichkeit im Verkaufsgespräch für dich sein! 
 

Phasen im Verkaufsgespräch Präsentation

Kommentare (2)

  • Ilona Mild
    am 08.02.2019
    Von nichts kommt nichts - Philosoph und Dichter Lukrez (99 v. Chr. - 55 v. Chr.)

    Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“
    ―Johann Wolfgang von Goethe

    Erst muß man wissen, was man will, dann muß man den Mut haben, es zu sagen, und anschließend die Tatkraft, es zu tun.“
    ―Georges Clemencea

    - https://gutezitate.com/zitate/wissen
  • Alexa
    am 06.03.2019
    Ich hab eigentlich schon gar kein Bock mehr auf YouTube... andere beleidigen die Leute als fett, bekommen dafür 100 Likes... Ich hasse es!

Neuen Kommentar schreiben

BLOG

Bevorstehende Events

Erfahre mehr:

Erfolg

NLP

Verkauf

No content set.