Schütze Dich vor „Negative Influencer"!

Es ist einfacher jemanden runterzuziehen oder Kritik auszuüben, als jemanden hochzuziehen oder zu loben. Die sogenannten „Negative Influencer“ (z.Dt. Personen, die Dich negativ beeinflussen) sind Menschen, die Träume und Visionen anderer belächeln und versuchen, ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Lass Dich von solch negativer Energie nicht beirren, denn sie bringt Dich nicht weiter. In diesem folgenden Blogbeitrag, erläutere ich dir dieses Phänomen anhand einer kleinen Geschichte.

 

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Erstellt von Marc Galal
 |  2019-09-04T10:57:33+0200 Marc Galal GmbHMarc Galal

Fred, ein junger Mann und Spielfanatiker, hat eine große Vision: er möchte sein eigenes Computerspiel veröffentlichen! Schon als kleiner Junge hat er sich nicht nur für den Inhalt der Spiele interessiert, sondern auch für die Grafiken. Die Liebe zum Detail und der Aufbereitung haben ihn dazu verleitet, ein Grafikstudium zu absolvieren. Während seiner Zeit als Student wuchs die Leidenschaft ein eigenes Spiel zu entwickeln umso mehr. Er verbrachte viel Zeit hinter seinem Monitor, um sich mit Gleichgesinnten aus aller Welt auszutauschen. Dank dieser stetigen Neugier und seiner Experimentierfreude hat er heute schon einige Spiele für die Online-Welt programmiert. Während er seine Freunde mit seiner Euphorie anstecken konnte, hielt ihn seine Freundin für „computersüchtig“.

 „Mensch Fred, du verschwendest echt nur deine Zeit. Wie willst du damit bloß Geld verdienen? Das ist doch Unsinn. Nimm dir mal ein Beispiel an meinem Bruder. Er hat in seinen jungen Jahren eine Firma in der Pharmabranche gegründet und vergeudet nicht einfach seine Zeit mit banalen Dingen wie du jeden Tag“, sagte seine Freundin Karla eines Morgens, als Fred begann seine Ideen für ein weiteres Spiel zu notieren.

„Ach Karla, letzten Monat habe ich sogar einen Auftrag bezahlt bekommen. Es ist zwar noch nicht genug, um meine Festanstellung an den Nagel zu hängen, aber es ist ein toller Nebenverdienst. Kannst du mich nicht wenigsten einmal unterstützen? Bist du denn gar nicht etwas stolz auf mich?“, Schultern zuckend wandte sich Fred von ihr ab und lief Richtung Küche. Karla folgte ihm. „Ich glaube einfach nicht daran, dass du damit irgendwann ernsthaft erfolgreich wirst. Es nervt mich einfach. Mein Ex-Freund war zwar eine Banane, aber wenigstens war er Anwalt. Ein Mann, der bei einem Familientreffen souverän von sich reden konnte und nicht so wie du lächerliche Kinderspiele programmiert“, erwiderte sie in einem gehässigen Ton. Fred drehte sich nachdenklich zu ihr um.

„Was machst du denn hier?“, fragte Fred in einem kühlen Ton. „Wie? W-was? Wie meinst du das?“, stotterte Karla plötzlich vor sich hin. „Ich lasse mir diese Sticheleien von dir nicht länger bieten. Ich trage dich auf Händen und bekomme schon von Anfang an keine Unterstützung von dir. Lass uns getrennte Wege gehen. Da ist die Tür!“, sagte Fred in einem ernstem Ton, während er auf die Tür zeigte.

Seine Freundin begann hysterisch zu lachen. „Danke, hatte ich eigentlich auch vor. Heirate doch deinen Computer, du Langweiler! Du verschwendest nur deine Zeit für Unsinn!“ Und mit diesen barschen Worten verließ sie eingeschnappt die Wohnung.

„Puh, das hätte ich wirklich schon früher machen sollen. Sie hat mich echt viele Nerven gekostet“, nahm Fred erleichtert zur Kenntnis. Der junge Mann wusste nicht, ob er enttäuscht, wütend oder einfach nur traurig sein sollte. In Gedanken vertieft nahm er an seinem Schreibtisch Platz und checkte seine E-Mails. Als er durch seinen Posteingang scrollte, bekam plötzlich eine Nachricht seine volle Aufmerksamkeit. Betreff: Einladung zum internationalen Wettbewerb für Spieleentwickler. „Oh Wow! Die haben mir geschrieben und mich sogar eingeladen! Das ist meine Chance, mein Können unter Beweis zu stellen“, freute sich Fred, während er sich die Augen rieb, als könne er sein Glück nicht fassen. Fred hatte seit einigen Monaten aktiv an einem Spiel gearbeitet, dass viel tiefgründiger ist als seine bisherigen Projekte. Dieses Projekt war für ihn sein Baby, eine Herzensangelegenheit.

Drei Wochen später war es so weit und Fred war unbeschreiblich aufgeregt. Die Konkurrenz war stark, aber er ließ sich davon nicht einschüchtern. Im Gegenteil, für ihn war das alles inspirierend. Als er aufgerufen worden ist, bemerkte er, wie ein bekanntes Gesicht in der Jury saß Freds Idol. Er gab sein Bestes auf der Bühne und präsentierte sein Spiel mit Leib und Seele. Dafür erntete er tobenden Applaus. Fred belegte zwar lediglich den zweiten Platz, aber immerhin hatte er ein Foto mit seinem Idol. Auf der Aftershow-Party kam der Erfolgsbote unter den Spielprogrammierern auf Fred zu. „Hey du! Fred, oder? Dein Spiel ist richtig cool. Mein Team und ich basteln zurzeit an etwas ähnlichem. Hättest du Lust bei uns einzusteigen? Selbstverständlich kannst du es dir in Ruhe überlegen“, sagte Freds Vorbild im Flüsterton.

Fred war total überwältigt und sagte sofort zu. Er belegte im Wettbewerb zwar nicht den ersten Platz, hat dafür aber endlich seine Traumanstellung gefunden. Fred hat sich von seiner ersten großen Liebe nicht vom Weg abbringen lassen und seine Ausdauer wurde belohnt.

 

„Glaub an das, was du tust. Wenn du eine wirklich zündende Idee hast, musst du die Leute, die dir erzählen wollen, dass das nicht funktionieren kann, einfach ignorieren.“

Michael Dell

(Milliardär und Gründer von Dell)

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